Hallo.
Ich beschäftige mich gerade mit digitalen Kinokameras.
Gerade setzte ich mich im zuge dessen mit optischen und elektronischen Suchern auseinander und habe mich gefragt, ob der elektronische Sucher wie er in Videokameras benutzt wird (und ich meine mit Video alle „Plastikkameras“ auch die, die im professionellen EB-Bereich Verwendung finden) irgendwelche Vorteile gegenüber einem optischen Sucher haben?
Ich sehe im Moment alle Vorteile (benötigt keinen Strom, zeigt Bildanteile über dem endgültigen Widergabeformat hinaus, zeigt die maximale Auflösung, buntes Bild) beim optischen Sucher.
Würde mich sehr auch über Beiträge von Kameramenschen freuen, die mit optischen Suchern arbeiten.
Gruß, Anny
Hi Anny,
der optische Sucher müsste ja, wenn er nicht extra gebaut und damit auch nicht über das Zoomobjektiv der Kamera sondern ein eigenes Objektiv sieht, irgendwie dem Strahlengang des Zoomobjektivs der Kamera Licht wegnehmen per teildurchlässiger Spiegel.
Damit reduziert er die Lichtempfindlichkeit der Kamera.
Außerdem ist der Abstand zwischen Objektiv-Hinterlinse und Kamera-Chip ohne aufwendigste optische Umlenkungen wie früher in drei-Röhren-Kameras zu klein, um da einen teildurchläsigen Spiegel anzubringen.
Der elektronische Sucher hingegen zeigt einfach das Bild, das der Kamerachip sieht, mit allen Qualitätskriterien so an wie es später aufgezeichnet wird.
Aus Kostengründen und dem Effekt des „LiveView“ würde ich also einen elektronischen Sucher bevorzugen.
Gruß
BT
Danke für die Antwort. Ich hatte die optischen Sucher an einer Filmkamera im Sinn. Bei den professionellen Kameras merkt man nichts von zu wenig Licht im Sucher.
Aber dein Pro für den elektrischen Sucher hat mich nicht ganz überzeugt. Bin aber selbst auf ein Pro gekommen:
Man kann sich je nach Kamera Zebra anzeigen lassen oder andere tolle sachen wie ein histogramm 