Es hat vor 4 Monaten ganz ordentlich ein Kitten mit allen Papieren und Gesundheitszeugnis verkauft.
Jetzt versucht eine Käuferin zu klagen, weil die Katze mit 7 Monaten an FIP gestorben ist und sie den Kaufpreis zurück will.
Auch Züchter können nicht orakeln, deswegen ist es unmöglich Herpes, FIP oder Krebs vorauszusagen.
Selbst ein Bluttest ist nur eine Momentaufnahme und an einem hohen Coronawert ist noch niemand automatisch gestorben.
Der RA vom Züchterbund sagt, das alle gewerblichen Züchter (und das sind ALLE! die absichtlich die züchten, egal wie viele Kitten und ob man dabei Gewinn macht) pauschal die ersten 6 Monate die Popokarte
haben.
Der Anwalt meiner TA sagte, Viruserkrankungen, Krebs und z.B.Beinbrüche wären Ausnahmen und die Käufer müßte beweisen, das das Tier schon bei der Übergabe erkrankt war.
Wie gesagt, der Knackpunkt sind die ersten 6 Monate.
Hat jemand verbindliche Erfahrungen mit sowas oder vielleicht kann sogar netter Weise ein Urteil genannt werden? Nicht böse sein, Antworten die mit „ich glaube“ beginnen, helfen nicht.
Vielen Dank!!!
Ich hoffe die Frage verstößt nicht wieder gegen FAQ1129; noch mehr um den heißen Brei reden kann ich nicht…
Hallo,
erstmal geht es dir nicht um eine Garantie, sondern um die gesetzliche Gewährleistung.
Und da ist es so, dass in den ersten 6 Monaten nach dem Kauf der Verkäufer die Beweislast dafür trägt, dass der Mangel nicht schon beim Kauf vorgelegen hat. Nach Ablauf der sechs Monate muss der Käufer beweisen, dass der Mangel schon von Anfang an da war, die Katze also schon von Anfang an erkrankt war. Der Knackpunkt sind also wirklich meistens die ersten sechs Monate nach Kauf.
Ich gehe aber jetzt mal davon aus, dass der fiktive Verkäufer die Katze nicht am Tag ihrer Geburt verkauft hat, sondern erst mit -sagen wir mal- drei Monaten, so dass wir uns nun erst im 4. Monat nach dem Kauf befänden und nun also wieder der Verkäufer die Popokarte hat, wie du es so schön ausdrückst. Zumindest muss er beweisen, dass die Krankheit zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht da war.
Grüße
Chang
Hi
Ich lese den Thread , denke über Garantie bei einem Technichen Artikel nach und lese , das es um eine Katze geht und überlege .
In dem moment frage ich mich eben , für wen die Katze war , ob es ein Kind eine Jugendliche war und man jetzt nur den Standpunkt des Geldes betrachtet und nicht den Schmerz über den Tot der Katze .
Ich weiss das es unterschiedliche Katzenrassen gibt , die unter umständen bis 1600 Euro kosten , denke aber so im moment nicht das es die teuerste der teuersten war.
Meine Überlegung ist , ob man nicht eine 5 gerade sein lassen kann , anstelle sich wegen dem Tot einer Katze notfalls vor Gericht zu streiten , dem Käufer einfach anbietet , das Sie vom nächsten Wurf einfach eine Katze bekommen kann .
Toni