Hat die Überweisung geklappt?

Hallo Bankexperten,

was passiert eigentlich, wenn ich mit so einem altmodischen Papier-Überweisungsträger eine Überweisung tätige und dabei einen Fehler in der Kontonummer mache?

Wird das Geld einfach auf das Konto mit der falschen Nummer (so es das gibt), überwiesen oder gleicht die Bank das mit dem Namen des Empfängers ab und teilt mir dann irgendwie mit, dass die Überweisung nicht ausgeführt werden kann?

Auf meinem Kontoauszug steht nämlich, dass ich Geld an Vorname Nachname, Postleitzahl, Stadt überwiesen habe (und an die Person sollte es auch gehen), aber die Person behauptet standhaft, sie hätte das Geld nicht bekommen.
Da ich keinen Durchschlag des Überweisungsträgers habe, kann ich nicht ausschließen, mich verschrieben zu haben…aber dann stände es nicht richtig auf meinem Kontoauszug, oder?

Kurz gesagt, auf wie dünnes Eis begebe ich mich, wenn ich der Person nun unterstelle, dass sie das Geld doch hat?

viele Grüße
Sonja

Hallo,

Wird das Geld einfach auf das Konto mit der falschen Nummer
(so es das gibt), überwiesen oder gleicht die Bank das mit dem
Namen des Empfängers ab und teilt mir dann irgendwie mit, dass
die Überweisung nicht ausgeführt werden kann?

kann beides passieren.

Da ich keinen Durchschlag des Überweisungsträgers habe, kann
ich nicht ausschließen, mich verschrieben zu haben…aber dann
stände es nicht richtig auf meinem Kontoauszug, oder?

Auf dem Kontoauszug bzw. in der Anlage sollte eigentlich die „Zieladresse“, d.h. Kontonummer und BLZ, stehen. Sofern die richtig ist, sollte das Geld auch angekommen sein. Wenn der Empfänger dann noch leugnet, gibts die Möglichkeit des Nachforschungsauftrags.

Gruß,
Christian

Hi,

kann sein, kann nicht sein.
Wenn bei der Kontoanrufprüfung festgestellt wird, dass Name und Nummer nicht zusammen passen, mag es Mitarbeiter im Zahlungsverkehr geben, die sich die Mühe machen, nach Zahlendrehern usw. zu fahnden und zu korrigieren, andere machen es nicht und leiten das Geld wieder zu Dir zurück (in diesem Fall würdest Du auf Deinem Kontoauszügen einige Tage später -nicht sofort- einen Rücklauf sehen).

Genaue Klärung gewünscht?

Zahlungsreklamation bei Deiner Bank, die prüfen das nach.
(Und um die üblichen Diskussionen zu vermeiden: da der Fehler bei Dir lag, kann und wird Deine Bank sich die Kosten für die Nachforschung beim Verursacher, also Dir, holen. Die darf das, es ist rechtens und richtig so :smile:) )

Grüße

Uwe

Hallo,

erstmal danke.

Wenn bei der Kontoanrufprüfung festgestellt wird, dass Name
und Nummer nicht zusammen passen, mag es Mitarbeiter im
Zahlungsverkehr geben, die sich die Mühe machen, nach
Zahlendrehern usw. zu fahnden und zu korrigieren, andere
machen es nicht und leiten das Geld wieder zu Dir zurück (in
diesem Fall würdest Du auf Deinem Kontoauszügen einige Tage
später -nicht sofort- einen Rücklauf sehen).

Gut, die Sache ist jetzt anderthalb Monate her, das heißt, es müsste im Fall des Falles inzwischen zurückgekommen sein?
Damit, dass die das korrigieren, hate ich sowieso nicht gerechnet, sondern ich hatte Angst davor, dass sie das ganz ohne Abgleichen an die falsche Kontonummer leiten und auf meinem Kontoauszug trotzdem der „richtige“ Empfänger steht, der das Geld aber nicht hat.

Auf meinem Kontoauszug steht ja auch die Adresse des Empfängers, die ich auf dem Überweisungsträger nicht angegeben habe. Das dürfte doch eigentlich auch nicht sein, wenn es auf dem falschen Konto gelandet wäre?

Übrigens war es eine Überweisung von und an die gleiche Bank. Spielt das eine Rolle? Wahrscheinlich nicht, oder?

Ich hoffe, es handelt sich bloß um ein Missverständnis…

Grüße
Sonja

Auch hallo,

Auf dem Kontoauszug bzw. in der Anlage sollte eigentlich die
„Zieladresse“, d.h. Kontonummer und BLZ, stehen. Sofern die
richtig ist, sollte das Geld auch angekommen sein.

das steht da leider nicht drauf, nur eben Name und Adresse, wobei ich die Adresse ja nicht auf dem Überweisungsträger angegeben habe. Dass sie trotzdem draufsteht, hatte ich als gutes Zeichen gewertet - zu recht?

Grüße
Sonja

hi,
die tatsache, dass es sich um die gleiche bank handelt, ist natürlich die erklärung für die adresse.
aber dann sollte es doch kein problem sein, auf deiner filiale mal den kollegen nett zu fragen, ob er nicht kurz nachschauen könte, ob das geld ordnungsgemäß verbucht wurde - er kann ja dann das empfängerkonto abrufen.

grüße

uwe

Hi Sonja,

was passiert eigentlich, wenn ich mit so einem altmodischen
Papier-Überweisungsträger eine Überweisung tätige und dabei
einen Fehler in der Kontonummer mache?

die Überweisung landet höchstwahrscheinlich im Nirwana, weil Kontonummer + Bankleitzahl mit einer Prüfziffer verbandelt sind. Ein einfacher Vertippsler erzeugt eine ungültige Bankverbindung.

Ob die Überweisungssoftware das sofort merkt, weiß ich nicht - sollte sie eigentlich. Auf jeden Fall müsste längst eine Nachricht vorliegen, dass der Auftrag nicht ausgeführt werden konnte.

Gruß Ralf

ps: Jede anständige Bank schreibt BLZ und Kontonummer des Empfängers auf den Kontoauszug.

Ich hatte mal das Geld auf ein falsches Konto überwiesen - die Bank hat den Fehler Korrigiert (Falche BLZ).

Das komisch ist ja, dass ich Belege ohne Unterschrift und Datum zurückgeschickt bekomme, und die mir die 55 cent Porto berechnen, ich aber problemlos mit Pumuckel unterschreiben kann. So gesehen … richtig dämlich!

Was mir aufgefallen ist: Es gibt 2 Arten der Überweisungsträger erfassung: 1. Maschinell und 2. Manuell (per Hand): Bei Ersterem erscheint bei mir immer ein Kauderwelsch und bei 2. immer die Korrekte Bezeichnung.

Darum gebe ich wichtige „Überweisungen“, wenn ich sie nicht online abgebe, stets in den kleinen „Niederlassungen“ meiner Bank ab, da diese dort stets manuell eingegeben werden.

Ach ja, die Nachforschung, wo mein Geld gelandet ist, die ich mir habe schriftlich bestätigen lassen, war natürlich kostenlos. Also ich würde dem aus Prinzip auch nachgehen! Ansonsten such dir eine Bank, die die Kontodaten mit auf dem Kontoauszug angibt.

Schönen Dank allerseits
Hallo,

aufgrund eurer Antworten bin ich jetzt immer noch ziemlich zuversichtlich, dass das Geld dort gelandet ist, wo es hingehören sollte…
Die Sache ist deshalb problematisch, weil es sich nicht um mein privates Konto sondern um ein Vereinskonto handelt und nicht ich die Kontoauszüge bekomme, sondern der Mensch, der mit mir zusammen das Konto führt. Da der mir nicht gesagt hat, dass da die Kontodaten draufstehen, bin ich davon ausgegangen, sie tun es nicht, aber es kann ja doch sein, zumal es sich schon um eine große, seriöse Bank handelt :wink:Werde nochmal nachfragen und mir dann ganz sicher sein.

Die Person, die das Geld eigentlich haben sollte, teilte mir nun auch mit, sie würde ihre Kontoauszüge nur einmal im Quartal bekommen und hätte deshalb noch nicht nachgeguckt…hm…es besteht also noch die Möglichkeit, dass sich die Sache in Wohlgefallen auflöst.

vielen Dank und Grüße
Sonja

Wie kann man wissen, dass ein kleiner Betrag noch nicht auf dem Konto ist, wenn man den Kontostand nicht abruft? Habe ich ne evolutionstechnische Entwicklung versäumt? Haben die jetzt alle Antennen?

PS: Wer Kontoinhaber ist, ändert nichts daran, dass die Kontodaten des Empfängers/Versenders angezeigt werden. Es macht mehr Arbeit, mehrere Systeme parallel laufen zu lassen, statt 1 System. Außerdem muss bei einem Verein doch erst Recht die Kontodaten zu sehen sein, schon aufgrund der Buchhaltung!

CU

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das komisch ist ja, dass ich Belege ohne Unterschrift und
Datum zurückgeschickt bekomme, und die mir die 55 cent Porto
berechnen, ich aber problemlos mit Pumuckel unterschreiben
kann. So gesehen … richtig dämlich!

Datum ist wurst, aber eine Unterschrift muss drauf sein… bei größeren Beträgen werden die auch überprüft… aber wir berechnen dafür kein porto, ganz schön dreist…

Was mir aufgefallen ist: Es gibt 2 Arten der
Überweisungsträger erfassung: 1. Maschinell und 2. Manuell
(per Hand): Bei Ersterem erscheint bei mir immer ein
Kauderwelsch und bei 2. immer die Korrekte Bezeichnung.

Darum gebe ich wichtige „Überweisungen“, wenn ich sie nicht
online abgebe, stets in den kleinen „Niederlassungen“ meiner
Bank ab, da diese dort stets manuell eingegeben werden.

Naja, mag bei manchen Banken so sein, aber bei uns werden alle Überweisungen maschinell eingelesen…

Ach ja, die Nachforschung, wo mein Geld gelandet ist, die ich
mir habe schriftlich bestätigen lassen, war natürlich
kostenlos. Also ich würde dem aus Prinzip auch nachgehen!
Ansonsten such dir eine Bank, die die Kontodaten mit auf dem
Kontoauszug angibt.

Kostet bei uns immer was, ist ja auch ein Aufwand. Außer bei der gleichen Bank, das kann man schnell nachschauen… einfach hingehen und die Sache schildern, dann wird bestimmt geholfen…
zur Info: dürfen seit kurzem die Kontodaten nicht mehr auf dem Auszug ausweisen, Bankgeheimnis… also ist Wechselzwecklos!

Hallöchen,

Datum ist wurst, aber eine Unterschrift muss drauf sein…
bei größeren Beträgen werden die auch überprüft… aber wir
berechnen dafür kein porto, ganz schön dreist…

Porto für interne Unterschriftsprüfung? Das wäre auch sehr seltsam.

Darum gebe ich wichtige „Überweisungen“, wenn ich sie nicht
online abgebe, stets in den kleinen „Niederlassungen“ meiner
Bank ab, da diese dort stets manuell eingegeben werden.

Naja, mag bei manchen Banken so sein, aber bei uns werden alle
Überweisungen maschinell eingelesen…

Es gehen sicherlich auch Überweisungen per Fax ein bei denen nicht der Vordruck verwendet wird. Die werden auch bei Euch manuell erfaßt.

zur Info: dürfen seit kurzem die Kontodaten nicht mehr auf dem
Auszug ausweisen, Bankgeheimnis

Wieso sollten die Daten, die der Überweisende selbst eingetragen hat, dem Bankgeheimnis unterliegen? Und: Das Bankgeheimnis bezieht sich auf die Herausgabe von Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden. Mal Ziffer 1 AGB lesen.

Gruß,
Christian

*grübel*
Sorry, aber ich verstehe dein ganzes Posting nicht. Aber ich bin auch krank. Echt rätselhaft…

verwirrt
Sonja

Wie kann man wissen, dass ein kleiner Betrag noch nicht auf
dem Konto ist, wenn man den Kontostand nicht abruft? Habe ich
ne evolutionstechnische Entwicklung versäumt? Haben die jetzt
alle Antennen?

PS: Wer Kontoinhaber ist, ändert nichts daran, dass die
Kontodaten des Empfängers/Versenders angezeigt werden. Es
macht mehr Arbeit, mehrere Systeme parallel laufen zu lassen,
statt 1 System. Außerdem muss bei einem Verein doch erst Recht
die Kontodaten zu sehen sein, schon aufgrund der Buchhaltung!

CU

Porto für interne Unterschriftsprüfung? Das wäre auch sehr
seltsam.

Vielleicht mal alles lesen… Porto nicht für Prüfung der Unterschrift, sondern für die Überweisung die nach Hause geschickt wird!

Es gehen sicherlich auch Überweisungen per Fax ein bei denen
nicht der Vordruck verwendet wird. Die werden auch bei Euch
manuell erfaßt.

das ist die Ausnahme… (aber wenn man ein Pfennigfuchser ist…)

Wieso sollten die Daten, die der Überweisende selbst
eingetragen hat, dem Bankgeheimnis unterliegen? Und: Das
Bankgeheimnis bezieht sich auf die Herausgabe von
Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse des
Kunden. Mal Ziffer 1 AGB lesen.

Bei uns war das so, ist seit etwa einem Jahr so…

Gruß,
Christian

Porto für interne Unterschriftsprüfung? Das wäre auch sehr
seltsam.

Vielleicht mal alles lesen… Porto nicht für Prüfung der
Unterschrift, sondern für die Überweisung die nach Hause
geschickt wird!

Hast ja recht.

Wieso sollten die Daten, die der Überweisende selbst
eingetragen hat, dem Bankgeheimnis unterliegen? Und: Das
Bankgeheimnis bezieht sich auf die Herausgabe von
Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse des
Kunden. Mal Ziffer 1 AGB lesen.

Bei uns war das so, ist seit etwa einem Jahr so…

Die Begründung dafür KANN nicht das Bankgeheimnis sein.

Gruß,
Christian