Hallo,
ich studiere momentan ein bisschen die Entwicklungen auf dem Fondsmarkt, komme aber auf kein Ergebnis.
Folgende Situation: ich möchte eigentlich mittel- bis langfristig (5-10 Jahre) gewinnorientiert, aber doch nicht so ganz ohne Sicherheit (wer möchte das nicht ?) anlegen und habe folgende Fondszusammensetzung:
LU0048578792 FID.FDS-EUROP.GWTH A GL. 5 %
DE0008481052 GERLING RENDITE FONDS 25 %
DE0008476524 DWS VERMOEGENSBIL.FONDS I 5 %
DE0009848119 DWS TOP DIVIDENDE 15 %
IE0002787442 GRIFF.UMB.FD-GR.EAST.EUR. 12,5 %
LU0076314649 NORDEA 1-NTH AM.VAL.BP-DL295,21 12,5 %
DE0008471400 DIT-ALLIANZ RENTENFONDS 12,5 %
LU0061928585 OEKOVISION NAM. 12,5 %
Eine Frage dazu: soll ich irgendie umschichten (ich zahle keinen Ausgabeaufschlag, somit ist das kostenunschädlich) ?
Danke, Hans.
Hallo Hans,
wenn es Dir darauf ankommt, Deine eigene Leistungsfähigleit unter Beweis zu stellen, dann handele so, wie Du es vorhast. Wenn es Dir um das Verdienen, und das mit Sicherheit, geht, dann folgender Tip:
Mit ein wenig Aufwand schafft es jeder, die derzeit erfolgreichsten Fonds herauszufiltern. Problematischer wird es, die künftige Entwicklung einzuschätzen. Das erfordert aufwendiges Research und eine gute Portion Feeling. Also, warum das nicht jemandem übertragen, der darin sehr erfogreiche Referenzen besitzt? Auch wenn es eine Gebühr kostet. Der Nutzen sollte den Aufwand übersteigen.
Z. B. DWS Top Dividende. Seit ein paar Jahren ein TOP-Fonds! Aber Du willst die kommenden 5-10 Jahre. Wer weiss nun, ob nun gerade Dividendentitel gefragt bleiben??? Dr. Jens Erhardt hat z. B. aktuell diesen Fonds aus seiner Fondsvermögenswerwaltung aussortiert.
Mein Vorschlag: 60% in eine Vermögensverwaltung von Dr. Jens Erhardt. Einer, wenn nicht DER erfolgreichste Vermögensverwalter aus dem Euro-Raum. Selbst in den Baisse-Jahren hat er mit aktienlastigen Depots 2-5% p.a. geschafft, in normalen Jahren 15-35%. Und das nun ergänzt mit 20% Phoenix Managed Account, 10% Managed Futures (z. B. Estlander&Rönnlund) und 10% einen globalen Dach-Hedgefonds (z.B.K1-global).
Das Ergebnis: Du deckst alle Anlagestrategien ab, Aktien, Zinsen, Immobilien, die Stillhalterrolle sowie alle alternativen Strategien. Und alles mit Produkten, die jahrelang bewährt sind. Keine Erfindungen von heute, die sich noch bewähren sollen. Und Du bist auf der Sonnenseite, auch wenn die Aktien dem Nullpunkt zusteuern. Du bist an allen Märkten präsent, vom Orangensaft über das Rohoel, Gold, Zinsen, Währungen, Aktien…
Das meine Empfehlung.
10-15% p.a. i. D. sollten realistisch sein.
Freundliche Grüße
Boris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Boris,
vielen Dank für Deine Antwort.
eigentlich macht es mir Spaß, selbst zu recherchieren und die Anlage selbst in der Hand zu haben, hier zu tüfteln, da umzuschichten …
Aber ich sehe sehr viele, teils widersprüchliche Informationen. Das ist verwirrend. Zum Beispiel lese ich gerne Finanztest, stelle aber immer wieder fest, daß die am besten bewerteten Fonds nicht annähernd zu den Top performern gehören. Warum denn eigentlich ?
Was für mich interessant wäre ist ein „Gerüst“, an dem man sich mit dem Großteil der Fondsanlage „festhalten“ kann, wenn man keine Idee zum „Spielen“ hat.
Grüße aus München, Hans.
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Hallo Boris,
Hallo Hans,
vielen Dank für Deine Antwort.
eigentlich macht es mir Spaß, selbst zu recherchieren und die
Anlage selbst in der Hand zu haben, hier zu tüfteln, da
umzuschichten …
Aber ich sehe sehr viele, teils widersprüchliche
Informationen. Das ist verwirrend. Zum Beispiel lese ich gerne
Finanztest, stelle aber immer wieder fest, daß die am besten
bewerteten Fonds nicht annähernd zu den Top performern
gehören. Warum denn eigentlich ?
Fondsbewertungen können sich immer nur auf einen kleinen oder größeren Zeitraum der Vergangenheit beziehen. „Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft“ heißt es so schön. Und jeder, der die Vergangenheit betrachtet, hat einen anderen Fokus. Daher andere Ergebnisse.
Von Finanztest halte ich nicht viel. Hab auch schon lange nicht mehr reingesehen. Ich glaube, die Kostenquote, offene und verdeckte, sind denen immer wichtig. Ich geh immer vom Ergebnis für den Anleger aus, nach Kosten. n-tv, Wertpapier, Euro, S&:stuck_out_tongue_winking_eye: sind wohl geeigneter als Finanztest.
Was für mich interessant wäre ist ein „Gerüst“, an dem man
sich mit dem Großteil der Fondsanlage „festhalten“ kann, wenn
man keine Idee zum „Spielen“ hat.
Ein Gerüst ist immer etwas statisches. Selbst ich als Berater fühl mich am wohlsten, wenn ich im Bereich Aktien/Renten/Immobilien die Entscheidungen delegieren kann, an jemanden, der das Know-How und das Vertrauen bewiesen hat.
Grüße aus München, Hans.
Freundliche Grüße
Boris
Hallo Hans,
wenn es Dir darauf ankommt, Deine eigene Leistungsfähigleit
unter Beweis zu stellen, dann handele so, wie Du es vorhast.
Wenn es Dir um das Verdienen, und das mit Sicherheit, geht,
dann folgender Tip:
Mit ein wenig Aufwand schafft es jeder, die derzeit
erfolgreichsten Fonds herauszufiltern. Problematischer wird
es, die künftige Entwicklung einzuschätzen. Das erfordert
aufwendiges Research und eine gute Portion Feeling. Also,
warum das nicht jemandem übertragen, der darin sehr
erfogreiche Referenzen besitzt? Auch wenn es eine Gebühr
kostet. Der Nutzen sollte den Aufwand übersteigen.
Z. B. DWS Top Dividende. Seit ein paar Jahren ein TOP-Fonds!
Aber Du willst die kommenden 5-10 Jahre. Wer weiss nun, ob nun
gerade Dividendentitel gefragt bleiben??? Dr. Jens Erhardt hat
z. B. aktuell diesen Fonds aus seiner Fondsvermögenswerwaltung
aussortiert.
Mein Vorschlag: 60% in eine Vermögensverwaltung von Dr. Jens
Erhardt. Einer, wenn nicht DER erfolgreichste
Vermögensverwalter aus dem Euro-Raum. Selbst in den
Baisse-Jahren hat er mit aktienlastigen Depots 2-5% p.a.
geschafft, in normalen Jahren 15-35%. Und das nun ergänzt mit
20% Phoenix Managed Account, 10% Managed Futures (z. B.
Estlander&Rönnlund) und 10% einen globalen Dach-Hedgefonds
(z.B.K1-global).
Das Ergebnis: Du deckst alle Anlagestrategien ab, Aktien,
Zinsen, Immobilien, die Stillhalterrolle sowie alle
alternativen Strategien. Und alles mit Produkten, die
jahrelang bewährt sind. Keine Erfindungen von heute, die sich
noch bewähren sollen. Und Du bist auf der Sonnenseite, auch
wenn die Aktien dem Nullpunkt zusteuern. Du bist an allen
Märkten präsent, vom Orangensaft über das Rohoel, Gold,
Zinsen, Währungen, Aktien…
Das meine Empfehlung.
10-15% p.a. i. D. sollten realistisch sein.
Freundliche Grüße
Boris
Hallo,
ich studiere momentan ein bisschen die Entwicklungen auf dem
Fondsmarkt, komme aber auf kein Ergebnis.
Folgende Situation: ich möchte eigentlich mittel- bis
langfristig (5-10 Jahre) gewinnorientiert, aber doch nicht so
ganz ohne Sicherheit (wer möchte das nicht ?) anlegen und habe
folgende Fondszusammensetzung:
LU0048578792 FID.FDS-EUROP.GWTH A GL. 5 %
DE0008481052 GERLING RENDITE FONDS 25 %
DE0008476524 DWS VERMOEGENSBIL.FONDS I 5 %
DE0009848119 DWS TOP DIVIDENDE 15 %
IE0002787442 GRIFF.UMB.FD-GR.EAST.EUR. 12,5 %
LU0076314649 NORDEA 1-NTH AM.VAL.BP-DL295,21 12,5 %
DE0008471400 DIT-ALLIANZ RENTENFONDS 12,5 %
LU0061928585 OEKOVISION NAM. 12,5 %
Eine Frage dazu: soll ich irgendie umschichten (ich zahle
keinen Ausgabeaufschlag, somit ist das kostenunschädlich) ?
Danke, Hans.
hallo hans,
den nordea konnte ich wegen der abkürzungen nicht identifizieren.
was mir auffällt, ich konnte weder asien noch rohstoffe entdecken.
beides sind aber unerlässliche märkte für die zukunft.
müssen es denn unbedingt fonds sein, schließlich sind die auch ganz schön teuer?
die wenigsten fondsmanager sind ihr geld wert, schlagen den vergleichsindex.
klar, herr kaldemorgen und kirsch sind schon gut.
strubbel
F:open_mouth:)
Hallo Boris,
Deine Antwort und der Beitrag von ally unter „Altervorsorge - Fondsrente“ haben mich überzeugt, einen freien Finanzberater zu konsultieren. Vielen Dank.
Grüße, Hans.
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