Lieber Bleifrosch,
mal unabhängig vom vorliegenden Fall:
Und mit welcher Begründung sollten Psychologen/ Psychiater
Sokrates nicht als schizophren betiteln nur, weil er seine
Stimmen nicht als belastend empfand?
Genau deswegen! Wenn jemand kein Problem hat, warum machen dann die Psychotherapeuten eins draus??? Warum soll man ein Problem angehen, das keins ist? Ich glaube, dass manche Menschen zum Psychotherapeuten gehen, weil sie meinen, dass sie ein Problem haben, oder weil ihr Umfeld ihnen sagt, dass sie ein Problem haben und dann *huch* findet der Psychotherapeut natürlich auch was: Eine abnorme Verhaltensweise, komische Vorstellungen, irgendein „Trauma“ aus der Kindheit…
Es gibt genug Dinge in einer Perönlichkeit, an denen es sich zu arbeiten lohnt. Der Beruf Psychotherapeuten in allen Ehren, aber ich denke, dass sich viele Dinge effektiver lösen lassen, wenn man sie einfach so sein läßt und Spaß am Leben hat, mit allem, was dazugehört. Die Alltagserfahrung ist viel mehr Wert, als das „komm wir reden mal drüber“.
Es soll Leute geben, denen fehlt auch ihr
zweites Bein nicht, deshalb sind sie medizinisch dennoch
einbeinig.
Ich versteh den Satz nicht ganz. Ich geh mal davon aus, dass das 'nicht ’ zu viel ist,oder?
Also, wir reden hier nicht vom Körper, sondern von der geistigen Verfassung eines Menschen und da sind ganz andere Therapieansätze sinnvoll! Jemand, der ein Bein weniger hat, hat damit ja auch keine kleinere, „beinlose“ Persönlichkeit. Diese Aussage von Dir (wenn ich sie denn richtig verstanden habe) läßt tief blicken, finde ich.
Gruß,
Spiff