Hat jmd Erfahrung mit Hundevermittler z.B aus Rumänien

Hallo,

habt ihr Erfahrung mit Hunden aus Vermittlungen aus Europa. Die Hunde sollen schlecht gehalten werden und ich habe bedenken , dass die Hunde einen leichten knacks haben.
Kann mir jmd etwas darüber erzählen.
Man kann die Tiere vor Kauf meistens nicht besichtigen und muss sich auf dei Beschreibung verlassen… Ist das seriöus ?

Viele Grüße

Mitleidshunde findest Du auch in deinem örtlichen Tierheim. Dazu muss man sie nicht aus aller (Urlaubs)welt anschleppen.
Und dort kannst du sei besichtigen, auch mal tageweise kennenlernen und sie sind tierärztlich überwacht und geimpft.

Also, frage ich Dich, warum aus Rumänien ?

MfG
duck313

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Im Tierheim hab ich schon geschaut und keinen passenden gefunden. Deswegen bin ich auf die Seite Ein Herz für Streuner, da gibt es schon einige Hunde die von der Beschreibung und vom Wesen mir zusagen würden.

VG

lass es.
Du siehst ein Bild und eine Beschreibung, die vielleicht nicht zutrifft
Wenn der Hund geliefert wird, und er passt nicht zu dir, was dann? Einfach im Tierheim abgeben geht dann nicht.
Zudem gibt es viele Betrüger, die sich Geld schicken lassen, aber der Hund kommt nie…
Schau dir Tiere im Tierheim an, die du auch kennenlernen kannst. Dort gibt es auch „gerettete“ Hunde aus rumänischen Tierheimen.

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Du willst doch einen Hund, der auch zu Dir passt und verträglich ist.
Das muss man probieren. Und das geht nur mit Hunden, die man auch mal testweise ausführen oder übers Wochenende mit nach Hause nehmen kann.
der „Streuner“ lebte auf der Straße und den zu einem umgänglichen Haus-und Hofhund zu erziehen braucht mindestens viel Zeit. Wenn’s gelingt.

Aber zur Not kannst du ihn dann ja im örtlichen Tierheim abgeben !

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Wenn es unbedingt ein Hund aus dem Ausland sein muss - da gibt es auch Organisationen, die hier Pflegestellen haben. Dort kann man die Hunde auch kennenlernen.
Kommt ein bisschen drauf an, was Du suchst. Die unkomplizierten, kleinen, lieben Tierchen ohne Baustellen werden oft direkt aus dem Ausland „blind“ vermittelt. Aber die können natürlich auch ihr Päckchen mitbringen.
Und natürlich sind die Tiere laut Beschreibung oft lieb, toll, stubenrein und was weiß ich nicht alles.
Bei einem Tier, das direkt aus dem Ausland kommt, holst Du Dir halt die Katze im Sack. Je nachdem welche Ansprüche Du hast und wie wichtig die Dir sind, ist das kein Problem oder eine Vollkatastrophe oder alles dazwischen.
Deshalb landen auch etliche Auslandsimporte in Deutschland wieder in der Vermittlung, entweder im normalen Tierheim, oder im organisationseigenen Vermittlungssystem, oder werden privat abgegeben.
Es klingt ja, als ob Du gewisse Ansprüche hättest, insofern wäre ein bereits importierter Hund wahrscheinlich die beste Option, wenn es nicht gerade nur Körpergröße, Geschlecht und Farbe sind.

Hallo,

es gibt auch in Deiner näheren Umgebung sicherlich mehr als ein Tierheim, in dem Du nachschauen kannst.

&tschüß
Wolfgang

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Die Hunde die ich im Bekanntenkreis kennengelernt habe und aus ausländischen Tierheimen stammen sind eigentlich alle soweit ok.
Recht treu, sozialverträglich und genügsam.
Ich selber finde diese Tierverschiebunen überhaupt nicht gut.
Unsere Tierheime sind voll von Tieren, aber wir müssen uns noch welche aus dem Ausland dazuholen.
Den Tieren geht es im Ausland auch nicht grundsätzlich schlecht, nur weil sie dort in Freihet lebten.
Dann wurden sie gefangen und ins Tierheim gesteckt mit der Hoffnung sie nach Deutschland zu vermitteln.
Oder sie werden ersteinmal nach Deutschland gebracht und warten hier in einer art Aufnahmelager.
Dabei könnten sie in ihren Heimatländern problemlos für einen Bruchteil der Kosten die hier im Tierheim anfallen versorgt werden.
Für mich steht da nicht die Tierliebe im vordergund.

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Hi

du solltest dir darüber im Klaren sein, dass diese Rumänienhunde immer sehr, sehr häufig Hunde sind, die ihr Leben lang (!) in völliger Freiheit (!) auf der Strasse / auf dem Land gelebt haben, und sich selber irgendwie ernähren mussten (sprich alles fressen, was bei drei nicht auf dem Baum ist)

Dann kommen Menschen (mit Dollarzeichen in den Augen) - fangen sie von der Straße weg - stecken sie in kleine Käfige oder völlig überfüllte Hinterhöfe und fotografieren sie … wie sie da völlig geknickt eingesperrt, mies versorgt in der Gegend herumleiden

Dann kommen andere Menschen (mit Herzchen in den Augen und dem güldenen Hunderetterorden auf der Brust) und kaufen diese Straßenhunde für viel, viel, viel zu viel Geld (und machen damit Platz für den nächsten Straßenhund, der gerne weiter frei geblieben wäre) - dann landet der Hund der sonst 10 - 30 km am Tag durch die Gegend streunerte, sich mit anderen Hunden vertrug oder schlug, hinkackte oder -pinkelte wo es ihm gerade genehm war, in einer 3-4 Zi Wohnung in der deutschen Großstadt oder mit Glück in einem kleinen Häuschen in einer Familie … und versteht die Welt nicht mehr …

Plötzlich gibt es Halsband um den Hals und eine Leine dran, an dem am andere Ende ein unerfahrener Hundehalteranfängern hängt und sich durch die Gegend zerren lässt. Der Hund darf plötzlich nichts mehr vom Tisch/Grill/etc. klauen essen … darf nicht mehr pinkeln oder kacken wo es ihm passt, darf keine Autos oder Radfahrer jagen geschweige denn beißen, oder sich mit anderen Rüden raufen … die Katze darf man auch nicht fressen und das restliche Kleingetier im Haushalt auch nicht …3 km Auslauf mit hinterhergeschlepptem Herrchen/Frauchen am Tag reichen locker

… und du denkst diese Hunde sind glücklich ?!

zumal sie eh nach ein paar Wochen Monaten dann im Deutschen Tierheim landen, weil sie - Überraschung - so gar nicht hundehaltungskompatibel sind

Die Vermittler sind aber ganz sicher sehr glücklich … die haben einen Aufwand von wenigen Euro um das Tier zu fangen und passend zu fotografieren … dann noch ein paar Euro fürs Futter … aber die kommen locker über den Verkaufspreis mehrfach wieder rein

Gruß hex

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Hallo Ulrich,

ich habe über einen Tierschutzverein der sich um Tiere in Rumänien kümmert, vor zwei Jahren einen Hund bekommen.
Er kam geimpft, entwurmt und mit EU-Impfpass bei mir an.
Zuvor musste ich zu einer Pflegestelle fahren um Ihn (und er mich) erstmal kennenlernen. Natürlich war es Liebe auf den ersten Blick. Nach einem Gespräch mit der Helferin vom Verein, haben wir einen Termin zur Übergabe ausgemacht. Sie kam mit ihm zu uns und sie haben sich natürlich die Wohnung und uns genaustens „angeschaut“.
Wir sind Hundeerfahren also gabs da keinerlei Probleme.
Nun zu dem Hund und seinem Charakter:
Er war ein Straßenhund in Rumänien und wurde von den dortigen Hundefänger in ein Shelter gebracht. Er war auf der Tötungsliste und der Tierschutzverein holt die Hunde raus, die sie meinen vermitteln zu können.
Er verhielt sich sehr ängstlich und drehte sich bei Annäherung immer gleich auf den Rücken. Er kannte keine Leine und musste erstmal an dieses „Ding“ gewöhnt werden. Nach ein paar Tagen schon, wurde er mit uns warm. Auch sein neuer Bruder akzeptierte ihn gleich und hat super als Vorbild fungiert. Mit Geduld und Liebe wurde er dann zum perfekten Familienhund. Er liebt Kinder und tobt gerne mit anderen Hunden. Geplant war, dass ich mit ihm zur Hundeschule gehe. Er war aber so gelehrig das ich ohne professionelle Hilfe ihm zügig den Grundgehorsam und die wichtigsten Kommandos beibringen konnte. Ca nach einem halben Jahr war so ein Vertrauen da, das ich erstmals ohne Leine mit ihm raus ging. Er folgt mir auf aufs Wort und bleibt immer um mich herum.

Fazit: ich kann dir nur Raten mit einem TSV Kontakt aufzunehmen. Anhand von Bildern oder Beschreibung würde ich kein Tier aufnehmen.

LG Marco

Hallo!

Ich kenne so eine Geschichte mit einem Hund aus nem anderen Land.

Beschrieben als anhänglich, verschmust und umgänglich, er halte es mit den anderen Hunden im Heim nicht aus.

Im Grunde war er tatsächlich ein ganz lieber Hund im Haus, wenn man mal von ein paar Flausen absah. Daß er bellte und stark an der Leine zog, wenn er andere Hunde sah, hätte man ihm sicher abgewöhnen können.
Das größte Problem war, daß er nicht für 2min alleine bleiben konnte, mit dem Schließen der Tür fing er an zu bellen, und hörte bis zum Öffnen nicht mehr auf.

Wenn dann die Wände zu den Nachbarn aus Pappe sind, ist Ärger vorprogrammiert.

Die Therapie besteht wohl aus Übung, und kann sich über Monate hinziehen, in denen viel Gebell herrscht.

Das war so nicht machbar, der Hund musste leider weg.

Da der Hund dem Verein, der ihn nach Deutschland geholt hat, gehört, bestimmt auch der, was mit ihm passiert. Selbst kann er keine Tiere aufnehmen. Am Ende kam er zu einem Trainer in Bayern, wohin man ihn möglichst selbst (aus NRW) bringen möge.

Mit einem Hund aus dem nächsten Heim hätte man das ganze anders sicher machen können, aber so ist das ziemlich doof gelaufen, insbesondere für den Hund.

So einen Hund (Pudel) hatten meine Schwiegereltern, geholt als Welpe von einem Züchter in Deutschland, nicht von irgendeinem Tierheim aus dem Ausland als „erwachsenen“ Hund. Ich kann nicht beurteilen, was sie bei der Erziehung falsch gemacht haben, weil ich auch erst später zur Familie gestoßen bin, aber es ist sicherlich etwas schiefgelaufen. Meine Schwiegermutter war schon lange Hausfrau, deshalb musste der Hund auch nie ewig alleine bleiben, nur, wenn sie mal essen gegangen sind oder einkaufen. Und es lag auch nicht daran, dass der Hund alleine war, denn einmal haben sie ihn zu uns gebracht, mein Mann war mit ihm zu Hause, und der Hund hat die ganze Zeit, als meine Schwiegereltern weg waren, gebellt, mein Mann war kurz vorm Nervenzusammenbruch.

Insofern denke ich, dass es relativ egal ist, woher man den Hund hat, zumindest als Welpe oder relativ jung, denn man kann ihn gut erziehen und man kann ihn auch falsch erziehen.

Hallo @anon77555038
mein Bruder hat einen ganz süßen Hund aus Mallorca geholt, meine Nachbarn auch und mein Neffe, der allerdings auf Malle auf einer großen Finca wohnt, hat 5 Hunde von da. Alle waren erst ein paar Monate alt. Auskunft würdest zu auf der Webseite Mallorca-Hunde bekommen. Hier ein Foto von Chico, dem Hund meines Bruders.


Viele Grüße

Hi!

Ich wollte nicht sagen, daß Hunde aus dem Ausland grundsätzlich ne schlechte Idee sind. Man holt sich nur meist den „Hund im Sack“, da meist nicht klar ist, wie er wirklich so ist. Man kann sich nicht selbst ein Bild von dem Tier machen, sondern er zieht meist direkt bei einem ein. Und wenn es nicht passen sollte, dann wird es kompliziert. Und das ist natürlich auch eher der Fall, wenn das Tier schon älter ist.

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von was für einer halbseidenen Mafia erzählst Du da denn? Hat Dir irgendeiner der ehrenwerten Herren mal einen Bescheid über KSt-Befreiung wegen Gemeinnützigkeit gezeigt? Nicht?

Ja dann…

Schöne Grüße

MM

also hergestellt in Massenproduktion zum Verscherbeln an gutgläubige, naive Leute aus Alemania mit fetten Eurobündeln in der Jacke.

Pfui Spinne!

MM

Aha.

Und wenn es in 9 km Entfernung keinen „passenden“ Hund gibt, muss er deswegen über 1.900 km Entfernung hergeholt werden?

Schon irgendwie seltsam, finde ich. Erzählst Du jetzt als nächstes, Du hättest bereits 30 Tierheime in Deiner Region abgeklappert?

Übrigens: „Passende“ Hunde, d.h. Welpen, die noch nicht krumm und schief verzogen worden sind oder sich an ein Leben ohne Menschen gewöhnt haben, findest Du in irgendwelchen fernen Ländern nur, wenn sie aus Massenproduktion von Welpen stammen, die zu dem Zweck eingerichtet worden ist, über die Mitleidstour hübsche Preise für Welpen zu erzielen, die mit geringst möglichem Aufwand hergestellt und verkaufsfertig gemacht werden.

Willst Du dieses Bizniz unterstützen?

Schöne Grüße

MM

Lieber Martin, bevor Du so etwas schreibst, wäre ein Besuch der Webseite hunde-aus-mallorca.de angebracht. Es gibt nicht nur junge Hunde sondern auch alte und kranke Tiere, die ein neues Zuhause suchen.

Gruß von Irmgard

Und die gibt es aus seriösen, kontrollierbaren Quellen in D auch haufenweise. Mit dem Unterschied, dass man keine hässlichen Geschäfte färdert, wenn man sich an diese hält.

Natürlich ist es chic, sich mit einem hungernden Negerkind aus Biafra zu schmücken. Aber was ist daran jetzt so viel edler, mildtätiger, moralinhaltiger, wenn man sich einen Hund aus irgendeinem fremden Land schicken lässt, von dem man eben nicht weiß, ob er zu diesem Zweck erzeugt worden ist - auch wenn der selbe Händler auch irgendwelche anderen da hat -, als wenn man ganz banal in den Tierheimen der Umgebung schaut, was da für Hunde zu kriegen sind?

Der Unterschied, dass sich deutsche Tierheime auch ein bissele darum kümmern, was für Leute denn die Interessenten sind, wird ja wohl nicht ins Gewicht fallen, hoffe ich.

Schöne Grüße

MM

Hallo ,

danke für eure Beiträge aber ich hab nun einen tollen Hund als Dogsharing gefunden. Das ist für den Anfang wohl am besten…

Viele Grüße

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