Hallo 
Ich habe mal eine Frage zur Kindergeldzahlung.
Die Lage wäre so: Kind 1 holt seit fast einem Jahr das Abitur nach und jobbt nebenbei, bekommt für den Job 220€/Monat. Das Abitur bezahle es selbst. Weiterhin ist Kind 1 22 Jahre alt.
Sofort als Kind 1 das Abitur begann, legt Mutter 1 Schulbescheinigung bei der FK vor und erkundigten sich im nachhinein darüber ob alles okay wäre. Die Kindergeldkasse sagte „Ja, alles bestens. Geld wird weiter gezahlt“.
Dann im November 2008 kam Botschaft Nr. 1: „Sie haben keine Schulbescheinigung bei uns vorgelegt. Das Kindergeld für ihre Tochter (Kind 1) wird ab Dezember gestrichen. Bitte senden Sie uns eine Bescheinigung zu, damit das Geld weiter gezahlt werden kann.“
Beide dachten sich okay. Dann schicken wir sie eben nochmal. Wieder geschickt. Wieder erkundigt. -> Scheinbar wieder angekommen.
3 Monate ohne jegliche Rückmeldung dererseits gehen ins Land.
Das tolle an der Sache ist, dass Kind 1 ernsthaft auf dieses Geld angewiesen ist. Es kann ohne das Geld seine Rechnungen nicht bezahlen, denn es lebt nicht mehr bei seiner Mutter zu Hause.
Nach den 3 Monaten ruft Mutter 1 bei der Kasse an (Sie tat es auch zwischendurch mindestens einmal im Monat, jedes mal ohne Auskunft). Es ist inzwischen Mitte März. Der freundliche Herr am anderen Ende der Leitung verspricht, dass Geld wäre in der nächsten Woche auf dem Konto von Kind 1, denn die Zahlung wäre bis Mai 2010 bestätigt.
Aber 5 Tage später der Hammer: Brief mit Nachzahlungsaufforderung von beinahe 2500€ weil Mutter 1/Kind 1 angeblich in den letzten 3 Jahren nie einen Nachweis über den verbleib des Kindes gemacht hätten. Dabei gab es jedes Mal eine Bescheinigung derer Seite und das sofort. Sie haben erkundigten sich, wenn sich bei Kind 1 etwas änderte. Und das passierte recht häufig, da es nie einen Ausbildungsplatz bekommen hatte. Zwischendurch Praktikum gemacht und auf einer Schule gewesen. Sie bekamen vor allem jedes Mal Bescheide zugeschickt, dass das Geld weiterhin genehmigt ist. Das war der absolute Schock. Also wieder angerufen. (Ich persönlich weiß, man sollte hingehen. Aber Kind 1 wohnt in einer anderen Stadt und Mutter 1 arbeitet auch außerhalb. Also gar nicht so einfach ^^ Mal ganz davon abgesehen, dass Kind 1 dort aus irgendwelchen Gründen jedes Mal jegliche Aussage verweigert wurde)
Man sagte am Telefon, es wäre wirklich nie eingegangen. Dann sage Kind 1 zu seiner Mutter, sie soll das nochmal anrufen und’nen Vorgesetzten verlangen. Kann ja nicht sein, dass da einer nicht was was andere tun. Sie ruft wieder an. Es gibt keinen Vorgesetzten, wird ihr gesagt. Aber diese wieder andere Person sagt ihr, alles wäre da, bis auf Gehaltsabrechnungen von Kind 1.
Und da frag ich persönlich mich dann schon, was abgeht 
Ja, soviel dazu. Sie haben dann ALLE Unterlagen für den Zeitraum erneut via Einschreiben eingeschickt. Nach über einer Woche (gestern) ruft Mutter 1 da wieder an und ihr wird gesagt, man wüsste nicht, ob die Unterlagen angekommen sind. Spätestens diesen Monat hat Kind 1 keine Ahnung, wie es seine Rechnungen begleichen soll. Da der Etat der Mutter erschöpft ist und sie es nicht mehr vorstrecken kann. Tolle Sache.
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Hat irgend jemand mal etwas ähnliches erlebt und kann sagen, was man vielleicht beispielsweise tun könnte? Kann man überhaupt etwas tun oder ist man denen in einem solchen Fall sozusagen ausgeliefert?
Freue mich über Eure Antworten.
Lieben Gruß,
Patricia