Hat nichts mit Rel, dafür mit Ethik zu tun

Wie pervers sind die Menschen.
Um kaufmännnische Fehler in der Vetgangenheit zu korrigieren, um den Verdienst zu garantieren, sollen millonen Rinder geschlachtet werden? Ohne jetzt den tierschutz zu bemühen:ist es nicht pervers, Leben dafür zu vernichten, auszulöschen?
Dass diese Rinder nur dafür gezüchtet wurden, dass sie eines Tages geschlachtet werden, damit die Menschen sie (fr)essen können, hat damit sehr wenig zu tun… nach meiner Meinung.
Das ist Missachtung der Schöpfung (jetzt sind wir doch bei der Religion!)
Grüße
Raimund

Warum schon wieder ?
Hallo Raimund,

du hast dich vor kurzen an dem Ethik- Thread beteiligt.
Warum willst du dieses Thema erneut diskutieren. Meines Ermessens sind zum damaligen Stand keine Aspekte hinzugekommen, die eine erneute Diskussion rechtfertigen.

Tschuess Marco

Hallo Marco,:
du hast dich vor kurzen an dem Ethik- Thread beteiligt.
Warum willst du dieses Thema erneut diskutieren. Meines
Ermessens sind zum damaligen Stand keine Aspekte
hinzugekommen, die eine erneute Diskussion rechtfertigen.

Das glaube ich schon: damals ging es darum, dass aus Sicherheitsgründen eine Herde, in der ein infiziertes Tier vor kam getötet werden soll.
Heute geht es darum, dass fast alle Rinder getötet werden sollen, damit der preis stabil bleibt.
Das ist ein himmelweiter Unterschied: im ersten Fall geht es um die Gesundheit (ohne jetzt zu beurteilen, ob das Mittel das geeignete ist), im zweiten geht es um den Mammon.
Ich könnte es genauso auf die anderen perversitäten der menschen ausweiten: die Tomatenschlacht in ???. Bei der Tonnenweise Tomaten(Lebensmittel) auf die Straße gekippt werden, um sich darin zu suhlen. Wenn zu Werbezwecken Oranngen und Zitronen in den Fluss gekippt werden, damit sie dekorativ den Wasserfall herab kommen. Wenn zum Ergötzen der menschen Ziegen aus großer Höhe geworfen werden, weilßs so schön batcht, wenn sie auf der Erde aufklatschen. Wenn man Hähne an den Füßen aufhängt und den Jungen (Mädchen sind hier nicht zugalassen, nur als Zuschauer, da es vermutlich großen Mutes bedarf)) die Augen verbindet, eine Machete in die Hand drückt und nach dem Hahn schlagen lässt…
Grüße
Raimund

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Hallo Raimund, hallo Marco,

das Thema kann überhaupt nicht breit und oft genug diskutiert werden. Richtig empfinde ich auch, den Umgang mit der lebendigen, fühlenden Kreatur in Zusammenhang mit dem sonst üblichen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen zu stellen. Und hier hinein paßt auch das Beispiel mit der alljährlichen Tomatenschlacht. Vernichtung von Früchten zur puren Gaudi.
Das Reduzieren pflanzlichen oder tierischen Lebens ausschließlich auf einen bestimmten Marktwert kann ich mit ethischen Vorstellungen überhaupt nicht in Einklang bringen.

Mir fiel kürzlich an irgend einem Zeitungsstand die Schlagzeile „Haben Tiere eine Seele?“ ins Auge. Ich finde diese Frage unfaßbar und bezeichnend für das weit verbreitete Bewußtsein. Ebenso könnte man fragen, ob die Erde eine Kugel ist oder ob der Mensch Sauerstoff zum Leben braucht. Trauer, sexuelle Gier, Schmerz, Freude, Angst, Arglist - das sind keineswegs Menschen vorbehaltene Gefühle und Regungen. Ob nun Gänse, Hunde, Rinder, Pferde, es sind fühlende Wesen, für die wir auf dieser Erde einen grausamen Gulag einrichten.

Wem dieser Zugang zur Natur abhanden gekommen ist, hat aber vielleicht noch Zugang zum geltenden Recht. Da steht im Tierschutzgesetz etwas vom „Mitgeschöpf“. Und es braucht keine Rechtfertigung, wenn jemand immer und immer wieder zur Sprache bringt, wenn geltendes Recht von Regierenden ignoriert wird.

Gruß
Wolfgang

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… und es zeigt uns mal wieder aufs Deutlichste, dass der Hunger in der Welt nichts, aber auch gar nichts mit „zu wenig Nahrungsmitteln“ zu tun hat.
Na denn fröhliches Genmanipulieren und -züchten, damit (so sagt die Genindustrie doch immer!) endlich genug Nahrungsmittel für alle da sind!
Satte Grüsse von Stucki