Unser Kater hat durch einen Umzug sein Territorium und einen tierischen Gefährten verloren. Seine Bezugsperson, also meine Schwester, ist selten da und wir haben hier einen kleinen, dominanten Kater dazubekommen.
Jetzt ist er mal apahtisch, mal hyperaktiv, mal total ablehnend, mal anhänglich, reizbar, leckt dauernd, aber wirklich dauernd sein Fell und schläft nur noch und will nicht mehr raus.
Könnten das Katzendepressionen sein?
Wenn ja, was kann man dagegen tun?
Könnten das Katzendepressionen sein?
Hallo!
Könnten durchaus
Vielleicht sicherheitshalber mal zum TA und abklären lassen, ob eine Erkrankung vorliegt.
Nach meiner Erfahrung entwickeln Katzen durchaus eine neurotische Störung ähnlich dem Federrupfen bei Papageien: Sie putzen sich, bis kahle Stellen entstehen.
Was man tun kann? Verwöhnen
Falls möglich, öfter mal etwas „quality time“ mit ihm verbringen, d.h. ohne Störungen durch Konkurrenz sich ausschließlich ihm widmen. Und hoffen, dass er sich an die neue Situation gewöhnt.
Wünsche euch alles Gute!
Gruß,
Eva
Hallo,
bitte werden mit dem Kater zuerst beim Tierarzt vorstellig um körperliche Ursachen ausschliessen zu können, dann hinter derlei Symptomen können sich auch physische Krankheiten verbergen…auch solche, die durch Stress erst „ausbrechen“ und den hat er jetzt zweifellos.
Es kann durchaus sein, dass das Lecken Übersprungshandlungen sind, weil er mit der derzeitigen Situation nicht klarkommt. Manche Tiere versuchen auch in ihr angestammtes Revier zurückzufinden. Das machen sie deshalb, weil Katzen ortsgebunden sind und nicht etwa menschgebunden :o)
Katzen orientieren sich durch Geräuschmuster und Bilder. Insgesamt hassen sie deshalb Veränderungen ihrer Umgebung mehr und verkraften einen neuen oder einen Urlaubsdosenöffner schneller als eine Veränderung der gewohnten Umgebung (auch Möbel in der Wohnung)
Wenn man den Umzug erleichtern möchte kann man versuchen mit Pheromonen zu arbeiten
http://www.pfotenshop.com/oxid.php/sid/x/shp/oxbases…
Gruß
Maja
Danke für die Tipss, das mit der „quality time“ habe ich bereits ausprobiert und es scheint ihm dann tatsächlich besser zu gehen.
Eine Frage habe ich noch, und zwar, der Kater ist in der alten Umgebung dauernd draußen gewesen, hat sich richtig wohl gefühlt draußen und wollt auch immer raus.
Nach dem Umzug allerdings traut er sich allerdings überhaupt gar nicht mehr raus und ist total schreckhaft geworden.
Woran könnte das denn liegen?
Eine Frage habe ich noch, und zwar, der Kater ist in der alten
Umgebung dauernd draußen gewesen, hat sich richtig wohl
gefühlt draußen und wollt auch immer raus.
Nach dem Umzug allerdings traut er sich allerdings überhaupt
gar nicht mehr raus und ist total schreckhaft geworden.
Woran könnte das denn liegen?
Habe ich doch geschrieben…Katzen orientieren sich anhand von Geräuschmustern und Bildern.
Jetzt in der neuen Umgebung passt aber gar nichts mehr zu dem, was er in seinem Kopf hat…andere Geräusche, anderes Aussehen hinzu kommen andere Gerüche uvm.
Alles ist fremd und unbekannt, Gefahren können nicht eingeschätzt werden…
Katzen hassen solche Veränderungen und reagieren dementsprechend unsicher und mitunter sogar ängstlich…es gibt nur ganz wenige, die dann mit erhobenem Schwanz die Umgebung erkunden, oder sogar so herumstolzieren, als wäre sie nie woanders gewesen…wirklich nur wenige machen das.
Er hat ja schliesslich auch keine Ahnung von eventuellen Feinden/Konkurrenten (Artgenossen)die er zwar riechen kann, aber nicht weiß, wo genau die sich aufhalten, denn im Gegensatz zu ihm kennen die Alteingesessenen ja alle möglichen Verstecke aus denen man unerkannt die Umgebung beobachten kann…dass weiß er instinktiv. Von den eventuell in den Nachbarschaft wohnenenden Hunden mal ganz abgesehen…