Hat Weihnachten etwas mit JESUS zu tun?

Hat Weihnachten etwas mit JESUS zu tun?

Blöde Frage, denkst Du. Aber überleg sie Dir einmal genau. Viele Menschen würden sie mit Ja beantworten. Auch Du? Aber wieviel Zeit verbringst Du denn an Weihnachten mit JESUS CHRISTUS? Oder wieviele Deiner Gedanken sind an ihn gerichtet?
Ist es nicht so: Weihnachten ist heute ein Geschäft, in welches auch Du mit hineingezogen bist. Während dieser Tage bist Du doch vollauf damit beschäftigt, Geschenke zu kaufen, Besuche zu organisieren, Feste zu feiern und sich gegenseitig eine frohe Zeit zu wünschen. Trotzdem sind etliche noch der Meinung, Weihnachten sei das Geburtsfest von JESUS CTIRISTUS! Nur komisch, dass sich dann keiner Zeit nimmt, der Hauptperson dieses Festes die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen. Hat Weihnachten wirklich noch etwas mit JESUS zu tun?
Dabei ist JESUS CHRISTUS aus einem ganz bestimmten Grund und mit einem ganz bestimmten Auftrag in diese Welt hineingekommen. Er hat die Verbindung zwischen Dir und Gott wiederhergestellt. JESUS sagt uns, daß nach dem Tod nicht alles aus ist. Es gibt eine ewige Verdammnis - aber auch ein ewiges Leben bei ihm in der Herrlichkeit!

Du sagst vielleicht: Ich bin doch ein Christ! Viele Menschen sagen, daß sie ‚Christen‘ seien. Ihr ‚Christsein‘ führen sie aber darauf zurück, daß sie:

  • mehr oder weniger regelmäßig den Gottesdienst besuchen,
  • in einem christlichen Land aufgewachsen sind,
  • an einen Gott glauben,
  • getauft oder konfirmiert wurden,
  • die Kommunion oder die Sakramente empfangen haben,
  • in einer christlichen Familie aufgewachsen sind,
  • gute Werke tun.

‚Alle‘ diese Menschen irren sich. Diese ‚Christen‘ sind nicht Christen. Ihr ‚Glauben‘ ist auf menschliche und damit weltliche Institutionen gegründet. Die Bibel sagt, dass auch sie einmal alle verloren sein werden in einer ewigen Verdammnis.
Auch der oft gehörte Satz: „Hauptsache, man glaubt an einen Gott“ reicht nicht aus. Es ist nicht gleichgültig, wie und an welchen Gott Du glaubst. Schließlich ist es auch nicht egal, was Du ißt. Es könnte ja auch Gift sein!

Wenn Du JESUS CHRISTUS nicht hast, gehst Du verloren. Unweigerlich. Das steht im Wort Gottes, der Bibel!

Aber JESUS CHRISTUS bietet Dir eine Lösung an! Es war einmal ein reicher Mann zu JESUS gekommen und hatte ihn gefragt: "Meister, was muß ich tun, damit ich das ewige Leben habe? " (Luk. 18,18) Bei einer anderen Situation fragte der Pharisäer Nikodemus (Joh. 3, 1-7) ähnlich nach dem Weg des Heils! Darauf hatte JESUS geantwortet: „Du mußt von neuem geboren werden“. Auch das steht in der Bibel.

Von neuem geboren sein - das heißt, von JESUS CHRISTUS ein neues Leben erhalten zu haben! Dazu braucht es von Dir eine persönliche Entscheidung, Buße zur Umkehr und eine Lebensübergabe an JESUS CHRISTUS. Denn ER gab am Kreuz von Golgatha sein Leben für Dich (und mich) in den Tod! Dort vergoss ER sein teures Blut für unsere Sünden! ER ist aber am dritten Tag als Sieger vom Tod auferstanden - ER kommt bald wieder (!); bist du bereit?

Wer sich für JESUS entscheidet, hat ewiges Leben:
Röm. 6, 23 / Joh. 3, 3- 7 / 1. Joh. 5, 12-13! / Joh. 6, 37

Hast du das getan? wenn nicht, dann bist Du nach wie vor verloren und gehst in die ewige Verdammnis. Aber das muß nicht sein! Benütze doch die Gelegenheit in dieser Gnadenzeit, jetzt Dein Leben JESUS zu übergeben.

JESUS sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich (Joh. 14, 6)

Ich wünsche ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Vergiß es, aber schnell.
Ein Gott, der es nötig hat, mir zu drohen, taugt nichts. Er soll mich, falls es ih gibt, dereinst an meinen Taten messen, nicht daran, wie treu ich zu ihm gebetet habe. Wenn er nämlich das tut, lege ich auf seine Nähe keinen Wert.
Besser in einer ehrlicher Hölle als bei einem verlogenem Gott.

Gernot Geyer

Hallo Stefan,

Hat Weihnachten etwas mit JESUS zu tun?

Nein, auch wenn einige christliche Glaubensgemeinschaften die Geburg Jesu nachträglich auf das heidnische Wintersonnwendfest (die geweihte Nacht, in der die Sonne neu geboren wird) gelegt haben - und den 24. bzw. 25. Dezember festgelegt haben, auch wenn die Sonnwende meist um den 21. Dezmber herum liegt.

Schmore ich jetzt (deiner Meinung nach) in der Hölle?

Michael

Besser in einer ehrlicher Hölle als bei einem verlogenem Gott.

Hallo, Gernot,
Darf ich diesen Satz gelegentlich zitieren? Er faßt prägnant zusammen, weshalb mir Christentum und Kirche so unendlich weit an der Rückseite meines Körpers vorbeigeht.
Grüße
Eckard.

Hallo Eckard,

Du darfst den Satz zitieren. So weit mir bekannt ist, stammt er von mir. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, ih irgendwo gelesen zu haben…

Gernot

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wow, so war aber die Antwort nicht erwartet worden!
Um da noch etwas dazu zu geben: wenn Eli recht hat und die jüdische Religion keine Hölle kennt, dann muss ich sagen, haben die christlichen Glaubensgründer (Paulus besonders) die Religion kaputt gemacht.
Dazu passt übrigens auch Elis jüdischer Witz weiter unten! Absolut super passend.
grüße
Raimund

Wenig
Weihnachten ist erst im Gefolge der Reformation zu einem Familienfest heutiger Prägung geworden. Ursprünglich erhielten die Kinder zum Sankt-Nikolaus-Tag (6.12., wie bekannt) Geschenke. Die Evangelischen lehnen den Heiligenkult ab, und so wurden Kinder katholischer Eltern am 6.12. beschenkt, während die Kinder aus evangelischen Familien leer ausgingen. Gewissermaßen ersatzweise bürgerte sich in evangelischen Ländern der Brauch an, sich am „Heiligen Abend“ zu beschenken.
Mit dem Nachlassen der konfessionellen Gegensätze traten „Nikolaus“ und „Weihnachten“ nebeneinander.

Jesus hat mit dem allen kaum etwas zu tun.

Zum Sprachgebrauch übrigens:

  • „Jesus“ ist der Mensch, der in Nazareth als Sohn eines Zimmermanns oder Bauarbeiters geboren wurde, dann den Beruf seines Vaters lernte und ausübte, ab etwa 27 oder 28 u.Z. zwei oder drei Jahre lang in Galiläa predigte sowie psychisch Kranke heilte und kurz vor dem Passahfest 30 u.Z. (wahrscheinlichste Angabe) wegen eines politischen Delikts gekreuzigt wurde.
  • „Christus“ ist der nach der Kreuzigung Auferstandene, dessen Existenz man nur glauben, aber nicht beweisen kann. Ich glaube nicht an Christus.

Über den historischen Jesus gibt es außer biblischen Zeugnissen nur eine kurze Notiz eines profanen Historikers (Josephus, „Jüdische Altertümer“ Bd. 18 Kap. 3 Vers 3), an welcher aber im Mittelalter soviel herumgefälscht wurde, daß der Beweiswert stark beeinträchtigt ist.

Hallo Gernot,

Ein Gott, der es nötig hat, mir zu drohen, taugt nichts. Er
soll mich, falls es ih gibt, dereinst an meinen Taten messen,
nicht daran, wie treu ich zu ihm gebetet habe. Wenn er nämlich
das tut, lege ich auf seine Nähe keinen Wert.
Besser in einer ehrlicher Hölle als bei einem verlogenem Gott.

Du kannst dich beruhigen. Gott droht dir nicht, sondern läßt dir die Wahl. Wenn du auf seiner Seite bist, wirst du es durch Taten beweisen. Dann hast du die Chance auf ewiges Leben.

Wenn du daran kein Interesse hast, kannst du ungeniert leben. Du stirbst dann irgendwann und das war es.
Ist das nicht fair?

Gruß
Carlos

Hallo Stefan,

Hat Weihnachten etwas mit JESUS zu tun?

kommt darauf an, von welcher Art Weihnachten Du redest.

Also mit dem Weihnachten, das Dir in den Geschäften entgegenspringt, sicher nicht.

Aber die Weihnachtsgeschichte, die in den meisten Krippenspielen verkündet wird, erinnert zumindest an die Umstände unter denen der Erlöser der Welt selbige „betreten“ hat.

Nur komisch, dass sich dann keiner Zeit nimmt, der Hauptperson
dieses Festes die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen.

Ich persönlich habe dieses Fest geteilt.

  1. das „Fest der Kaufleute und Wegelagerer“
    zu diesem Anlass gibt es Geschenke für die Kinder.

  2. das „Geburtstagsfest“ für Jesus.
    da danken wir Jesus für Sein Kommen.

Wenn Du JESUS CHRISTUS nicht hast, gehst Du verloren.
Unweigerlich. Das steht im Wort Gottes, der Bibel!

Ich will Dir hier gar nicht widersprechen, aber die Art, in der Du das sagst, entspricht etwa dem Spruch eines Arztes, der sagt: „Wenn sie die Tabletten nicht einnehmen, sind sie morgen tot.“

Was denkst Du, meint die Bibel mit:„die Toten wurden gerichtet nach dem, was sie getan haben.“ (Offb.20,12)

Vielleicht solltest Du den Menschen erst von der Liebe Gottes berichten, anstatt IHN als Weltpolizisten darzustellen.

Gruss Harald

Hat Weihnachten etwas mit Fundamentalismus zu tun?
Lieber Stefan,

war eine Freude, hier wieder einmal eine richtige Fundamentalistenpredigt zu hören, inklusive der tiefen Verachtung für die „Kirchenchristen“ (die auch noch gute Werke tun, na so was!!)Sie war, wie alle solche Predigten, getragen von der maßlosen Arroganz und dem Gefühl, weit über allen anderen Christen zu stehen. Du nimmst sogar schon das Jüngste Gericht vorweg und weißt genau, wo die einmal hinkommen, während du von Engelschören getragen in den Himmel entschwebst.

Vielleicht solltest du das besinnliche Weihnachtsfest einmal dazu nutzen, über folgendes nachzudenken.
Es gibt (wiedergeborene) Christen,

  • die Millionen Spendengelder von den Ärmsten einkassieren und ihrem Hund eine klimatisierte Hundehütte kaufen, (Jimmy Bakker)

  • Millionen scheffeln, indem sie um ein Sündengeld kleine Stofflicken als „Gebetstüchlein“ verkaufen
    (verschiedene Charismatiker)

  • Spenden sammeln für „behinderte Kinder“ und diese Spenden dann in die eigene Tasche stecken (Mike Warnke)

  • sich freuen und Gott danken, wenn Homosexuelle zusammengeschlagen und ermordet werden (Rev. Phelps)

  • gegen die Unzucht wettern und dann im Puff erwischt werden (Jimmy Swaggart)-

  • aus lauter Ehrfurcht vor dem Leben einen Abtreibungsarzt und seine Patientin auf offener Straße niederschießen (Paul Hill)

  • und keine guten Werke tun, sondern achselzuckend zusehen, wie überall auf der Welt Menschen im Elend versinken.

Und zum Abschluss meiner kleinen Feiertagspredigt ein Bibelvers:
„wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn.“
ein besinnliches Weihnachtsfest wünscht dir,
bb

Hallo

Michael du hast mich da wohl ziemlich falsch verstanden, denn ich habe in keinerlei Weise, hier auch nur irgend etwas aus MEINER MEINUNG geschrieben!!!

Es ist allein DIE MEINUNG von dem einen, einzigen, wahren, lebendigen HEILAND GOTT der B I B E L!!!

Prüfe es doch bitte mal selber in der Bibel nach!

Gruss

Stefan

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Hallo Gernot,

Vergiß es, aber schnell.
Ein Gott, der es nötig hat, mir zu drohen, taugt nichts. Er
soll mich, falls es ih gibt, dereinst an meinen Taten messen,
nicht daran, wie treu ich zu ihm gebetet habe. Wenn er nämlich
das tut, lege ich auf seine Nähe keinen Wert.
Besser in einer ehrlicher Hölle als bei einem verlogenem Gott.

John Milton, der berühmte Autor des „Paradise Lost“ (und ein sehr frommer Mann) hat das noch viel schöner gesagt: „Mag er mich denn zur Hölle schicken, anbeten werde ich einen solchen Gott nie.“
gruß,
bb

Hallo gernot,

Besser in einer ehrlicher Hölle als bei einem verlogenem Gott.

auf der Welt gibt es ca. sechstausend Religionen. Mit wenigen Ausnahmen kennen sie eine Hölle. Nachdem du aber nur eine Religion haben kannst, stehen deine Chancen in die Hölle der anderen zu kommen 6000:1. Bei den Odds wettet man besser gar nicht.
*zynischgrins*
bb

Also,

so unrecht hat Stefan ja wieder nicht, auch wenn mir sein Artikel erst als ein großer Kotzbrocken erschien (und nicht einmal ein origineller, es war das typische Fundigelaber)
Aber Gedanken mache ich mir zu Weihnachten schon, was dieses Fest wirklich bedeutet. Die meisten leute fürchten sich geradezu davor. Ich habe unangenehme Erinnerungen daran: Hetzerei, überall Punschhütten und Besoffene davor, Familienstreit, zu viel gegessen, alle grantig, schmalziges Fernsehprogramm, GottwannsinddieseFeiertageendlich wiedervorbei…
Das ist seit Jahren alles abgeschafft. (Ich muss dazusagen, ich habe keine Verwandten, die zu beschenken wären oder Besuche von mir erwarten.)
Für mich heißt Weihnachten feiern, das Reich Gottes ein kleines Stück weiter in die Welt hinausbauen. Dort (vor allem finanziell) zu helfen, wo meiner Meinung nach etwas Gutes und Großes getan wird. (Ich weiß schon: scheiß gute werke).
Meinst du, Stefan, es wäre ein schönes Weihnachtsfest, wenn du fromm in deiner Bibel liest und dabei ignorierst, wie ein halb erfrorener oder verhungerter Mensch an deine Türe klopft? wenn du laut betest, damit du nicht hören musst, wie die Frau in der Nachbarwohnung von ihrem Mann zusammengeschlagen wird oder das einsame Kind in der wohnung unter dir weint?
wir bringen Jesus nicht in die Welt, indem wir die Leute an der Gurgel packen, ihnen die Pistole an den Kopf setzen und schreien: „Jetzt bekehrst du dich aber sofort, sonst fährst du zur Hölle!“ Wer Liebe mit Drohungen erzwingt, ist ein Vergewaltiger.
gruß,
bb

Hi Stefan,

Michael du hast mich da wohl ziemlich falsch verstanden, denn
ich habe in keinerlei Weise, hier auch nur irgend etwas aus
MEINER MEINUNG geschrieben!!!

Es ist allein DIE MEINUNG von dem einen, einzigen, wahren,
lebendigen HEILAND GOTT der B I B E L!!!

Prüfe es doch bitte mal selber in der Bibel nach!

Lies mal den Jakobusbrief, der auch in der Bibel steht …
gruß,
bb
Im Übrigen, Stefan: Mit BRÜLLEN werden deine Argumente auch nicht besser, also bitte pianissimo.

Schade ist allerdings,daß durch fanatisches unreifes Geschreibsel wie es bei so einigen hier zu lesen ist,andere reagieren,verständlicherweise,wie Du.
Was kann"Gott" dafür,daß seine Menschen wie Schafe sein wollen,die blind ihrem Hirten folgen?
Es gibt auch ganz ein anderes Christentum,ein freies,tolerantes ,liebevolles und Individualität nicht negierendes.
Was dann in vielen Jahrhunderten Menschen daraus gemacht haben,all die verschiedenen Auswüchse inkl. Katholizismus das sagt was über die Menschen aus,nicht aber über das Christentum geschweige denn über Christus.
Lange hat mich das üblicherweise praktizierte abstossend missionarische Christentum so befremdet,daß ich erst viel später auf die Schönheit,Liebe und Wahrhaftigkeit stossen konnte,die darunter begraben liegt.
Jeder werde auf seine Weise glücklich…
Mina

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…(Ich weiß schon: scheiß gute werke).

Nein!!!
Wer sowas sagt ist ein riesen Idiot.
Gute Werke sind bitter nötig! Ob man Christ ist, oder Moslem oder Atheist. Und wer das mal angefangen hat, wird feststellen: jemanden in Not helfen tut unheimlich gut! Dem Geholfenen und Dir selber! Ich habe selbst mehrere Lastwagen voll Hilfsgüter organisiert (mit Freunden zusammen) und teilweise selbst nach Kroatien gebracht (1992). Ich kann Dir sagen, es war für mich das zweite Weihnacht, nur schöner! Besonders wenn Du dann strahlende, dankbare Kinder sieht!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Gute Werke sind bitter nötig! Ob man Christ ist, oder Moslem
oder Atheist. Und wer das mal angefangen hat, wird
feststellen: jemanden in Not helfen tut unheimlich gut!

Ts, ts! Wenn die guten Werke einem selber Freude machen, sind sie nichts wert, sagt die christliche Tradition. Sie gelten erst dann, wenn man „Selbstverleugnung“ übt und „Das Ich kreuzigt“ und dergleichen mehr. Ich hatte viele Jahre lang wirklich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mit dem Beschenkten mitfreute.

Ich kann Dir

sagen, es war für mich das zweite Weihnacht, nur schöner!
Besonders wenn Du dann strahlende, dankbare Kinder sieht!

Ich weiß. Und selbst wenn ich diese Menschen gar nicht persönlich sehe, fühle ich ihre Freude mit - gerade deshalb, weil ich selber lange Zeit sehr arm war und weiß was es mir bedeutete, als mir z.B. eine Frau Geld ins Postkästchen steckte, damit ich meiner kranken Katze den Tierarzt bezahlen konnte. Es gibt gute Gaben, die lassen einen nie wieder los. Ein Freund und ich freuen uns heute noch an der Güte, die uns Leute erwiesen, als wir durch Europa autostoppten - und das ist 30 Jahre her!
lg,
bb

Grüße
Raimund

Hallo Mina,

Lange hat mich das üblicherweise praktizierte abstossend
missionarische Christentum so befremdet,daß ich erst viel
später auf die Schönheit,Liebe und Wahrhaftigkeit stossen
konnte,die darunter begraben liegt.

Du sprichst mir aus der Seele, Mina.
lg,
bb

Ts, ts! Wenn die guten Werke einem selber Freude machen, sind
sie nichts wert, sagt die christliche Tradition. Sie gelten
erst dann, wenn man „Selbstverleugnung“ übt und „Das Ich
kreuzigt“ und dergleichen mehr. Ich hatte viele Jahre lang
wirklich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mit dem
Beschenkten mitfreute.

Nun weiß ich endlich, warum aus mir nie ein guter Christ wird. Weil ich mich mit meinem schlichten Gemüt einfach mitfreue, wenn sich ein anderer freut. Weil ich froh bin, wenn es mir gelungen ist, einem anderen Menschen wenigstens ein bißchen von seiner Last zu nehmen. Wobei ich langsam beginne, mich zu fragen, worüber sich ein Christ überhaupt freuen darf und warum es erstrebenswert sein soll, ein solcher zu sein.
Des besseren Lebens im Jenseits wegen? Das ist ja wohl dann Egoismus in Reinkultur.

Gernot Geyer