Hauptjob und Nebenjob - Eine Gehaltsabrechnung?

Guten Tag,

also mal angenommen jemand hat seit ein paar Tagen seine Ausbildung fertig und ist auch erst mal übernommen worden. Jetzt wurden natürlich auch die Vertragsbedingungen besprochen. Der Gehaltswunsch war auch OK, aber damit die Firma Geld spart laufen 400 € über die eine Firma und der Rest (damit die Person auf seinen geforderten Nettolohn kommt) läuft über die Tochterfirma.

Meine Frage ist jetzt, ob das für die Person nicht total der Nachteil wäre, wenn sie jetzt z.B. Arbeitslos werden sollte. Dann bekommt sie doch den 400 € Job und den anderen Lohn nicht zu einem Nettogehalt beim Arbeitsamt angerechnet, sondern bekommt nur vom normalen Nettolohn (also ohne 400€) die 60% bei Arbeitslosigkeit.

Nun hat man mir erzählt, dass man beide Löhne über eine Gehaltsabrechnung laufen lassen könnte und so ein Nettogehalt raus bekommt. Das müsste doch eigentlich gehen und die Person würde dann nich von dem sehr niedriegen Betrag die 60 % bekommen, oder?

Besteht eventuell auch die Möglichkeit, dass man den 400 € der andern Firma jeden Monat in Rechnung stellt? Die Person würde dann ja sozusagen für beide Firmen arbeiten.

Verwirrend, aber das würde mioch mal interessieren, wie das ablaufen würde in so einem Fall =)

Danke und Gruß

Servus,

generell gilt: Wo jemand „laufen lassen“ sagt, ist immer Betrug im Spiel. Vom harmlosen Schwindel bis zur ausgewachsenen Steuerhinterziehung und SV-Betrug.

Entweder gibt es zwei Jobs bei zwei Arbeitgebern oder einen bei einem Arbeitgeber.

Wenn es zwei Jobs gibt, gibt es zwei Abrechnungen, wenn es einen gibt, gibt es eine pro Monat.

Grundsätzlich hast Du übrigens Recht: Der Lackierte bei dem 400-€-Elend ist in der Regel der Arbeitnehmer. Der kann natürlich überlegen, ob er et janze nicht einfach mitspielt und das dann erst bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses über die Staatsanwaltschaft laufen lässt. Hat auch einen Reiz, wenn man so einen Schmarotzer mal ein bissel ins Schwitzen bringen kann.

Schöne Grüße

MM