wir wollen uns ein haus kaufen. es sollte nach möglichkeit das erste und letzte sein.
wir sind bei uns hier auf ein schönes haus gestossen. soweit ist für uns alles super. grosser garten, freistehend, garage, viel wohnraum, super aufgeteilt und ruhige lage.
das einzige problem ist das baujahr. es wurde 1967 gebaut. zwar im jahr 2000 saniert ( fenster neu, dach isoliert, heizung neu ) aber sonst nichts dran gemacht.
würdet ihr ein so alter haus kaufen ? hat ja schon über 40 jahre auf dem buckel und es soll ja nochmal mindestens 40 jahre heben.
der kaufpreis ist ok, wären auch noch reserven über, aber wer weiss was da noch alles an kosten kommen kann ?
was denkt ihr ? würdet ihr wenn soweit alles passt ein so altes haus kaufen ?
*gähn* Du willst Dir also mal wieder ein Haus kaufen? Und Du weißt nicht ob ein Haus länger als 80 Jahre hält?
Dann laß es lieber, denn dann wirst Du Schwierigkeiten haben, zu erkennen, wann was im bzw. am Haus gemacht werden sollte. Ich würde ja sagen, kümmere Dich lieber um eine Frau, aber von Frauen verstehst Du ja auch nichts, wie wir aus anderen Posts noch wissen!
Ach übrigens, es gibt in den meisten Städten eine sog. Altstadt, da stehen Häuser, die teils weit über 100 Jahre auf dem Buckel haben, wohlgemerkt, die stehen dort, nicht liegen! Es hilft, wenn regelmäßig am Haus was gemacht wird.
ich wollte gerade schreiben, dass das alles auch vom Preis abhängt. Auch eine Bruchbude kann man kaufen, wenn der Preis stimmt und man bereit ist, sie zu renovieren.
der kaufpreis ist ok,
na dann…
Gruß, Niels
PS: wir haben uns mal ein Haus aus den sechzigern angeschaut, da waren im Sicherungskasten 5 Sicherungen für’s ganze Haus. Was wird da wohl zu machen gewesen sein…
Das Baujahr hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wann es
zusammenfällt. Ansonsten gäbe es keine Schlösser und
Fachwerkhäuser mehr.
ja, aber die folgekosten sind dann enorm. das ist ja meist ein problem bei älteren häusern. das viel gemacht werden muss und am ende ein jüngeres haus billiger wäre.
deshalb die frage ob es ratsam ist BJ 68 zu kaufen
ja, aber die folgekosten sind dann enorm. das ist ja meist ein
problem bei älteren häusern. das viel gemacht werden muss und
am ende ein jüngeres haus billiger wäre.
Das muss nicht unbedingt so sein. Es hängt davon ab, wie gut oder schlecht das Haus damals gebaut worden ist und was als Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt wurde. Die Häuser in der Tübinger Innenstadt, Baujahr 14haumichtot sind nicht unbedingt teuer im Unterhalt.
deshalb die frage ob es ratsam ist BJ 68 zu kaufen
ja, aber die folgekosten sind dann enorm. das ist ja meist ein
problem bei älteren häusern. das viel gemacht werden muss und
am ende ein jüngeres haus billiger wäre.
so pauschal ist das Quatsch.
Es kommt auf die Substanz an. Die ist bei vielen Schnell-Billig-Bauten aus den 80ern schlimmer als bei Architektenhäusern aus den 60ern oder echten Altbauten.
Fenster, Rohre und Kabel einmal komplett neu kann einem bei allen Häusern passieren, die älter als 1995 sind. Neuere Häuser haben oft eine schlechtere Lage, kleinere Grundstücke oder stehen in Neubaughettos, was auch nicht jedem gefällt.
1968 ist jedenfalls kein berüchtigter Jahrgang. Da sind evtl. ein paar Rohre und neue Fenster fällig, notfalls auch Dacheindeckung, aber es ist meist schon durchgehend in Stein + Beton statt Holzbalkendecke gebaut, Elektro ist auch schon heutiger Stand, Bleirohre sind nicht zu erwarten etc. pp.
So eine Schimmel-Holz-Bude Bj. 1990 kann einen da schon viel teurer kommen.
wir haben gerade ein Haus von 1962 gekauft - da hat uns auch jeder gesagt, da sind garantiert keine Bleirohre mehr drin…sind sie aber leider doch. Ausserdem hat man zu der Zeit Fliesen in Bad und Küche teilweise direkt auf den nassen Zement geklatscht, so dass man bei Renovierung dieser Räume jeweils auch die Wände neu machen muss… Also, wir hoffen sehr, dass Häuser aus den 60ern noch lange Jahre stehen, aber, falls das bisher noch nicht gemacht wurde, würde ich vorsehen, Wasser, Strom und Heizung ganz neu machen lassen, und damit auch Bad und Küche…