Hallo zusammen als neues Mitglied habe ich noch keine grosse Ahnung wie alles funktioniert.
Aber wir haben mit unserem Haus ang. Bj 1953 ein Problen.
Das Fachwerk nur Giebelseitig ist vom Zimmermann auf 150 - 200 Jahre geschätzt worden. Beim Bauamt ist 1952 ein Umbau des Hauses genehmigt worden (Neubau einer Wand und Erneuerung des Dachstuhls).
Aus alten Fotos ist das Haus zu sehen zu einer Zeit wo es noch keine Autos gibt. Eine Ältere Nachbarin geb, 1919 hat als Kind schon in der Scheune auf unserem Grundstueck gespielt.
Nun gut wir fuehlen uns (sorry) verarscht was das Baujahr unseres Hauses angeht.
Was koennen wir tun???
Wir sind ueber jeden Tip bzw. fachm. Rat dankbar.
Hallo Andreas
eigentlich ist das nicht unbedingt ein Grund für Ärger. Ich meine
sogar, eher ein Grund zur Freude. Die Bauqualität der 50er Jahre war
sicher nicht so gut wie 100 oder mehr Jahre vorher.
Gruss
Heinz
Hallo,
Gibt es irgendwelche Mängel, die auf das „richtige“ Alter zu schieben sind, und welche bei einem 50 Jahre alten Haus wahrscheinlich nicht vorhanden wären?
Ich kann mir das kaum vorstellen.
Insofern finde ich die Situation gar nicht schlecht.
Gruss,
TR
Servus,
ich schließe mich Heinz an: Material von dieser Qualität kriegt Ihr um den Preis nie wieder.
1953 war noch mitten im Wiederaufbau, schlechter ist bloß noch in der Mitte der 1960er Jahre gebaut worden, als Heizöl so gut wie nichts kostete und die Löhne bereits anzogen.
Dazu kommt, dass das Holz selber im XX. Jahrhundert aus verschiedenen Gründen bereits lange nicht mehr so gut war wie ca. 1800.
Gratulation zum Schnäppchen!
Schöne Grüße
MM
Hallo Andreas,
Das Fachwerk nur Giebelseitig ist vom Zimmermann auf 150 - 200
Jahre geschätzt worden.
dann hält es wahrscheinlich noch länger, als Du leben wirst!
Aus alten Fotos ist das Haus zu sehen zu einer Zeit wo es noch
keine Autos gibt. Eine Ältere Nachbarin geb, 1919 hat als Kind
schon in der Scheune auf unserem Grundstueck gespielt.
Mein Haus ist rund einhundert Jahre alt und hat eine tadellose Bausubstanz, was mir erst vor kurzem von einem Gutachter bestätigt wurde, der ein Verkehrswertgutachten erstellte. Ein Haus aus den 50ern wird das wahrscheinlich nicht hinkriegen.
Nun gut wir fuehlen uns (sorry) verarscht was das Baujahr
unseres Hauses angeht.
Ja und?!
Was koennen wir tun???
Freuen!
Wir sind ueber jeden Tip bzw. fachm. Rat dankbar.
Ganz nebenbei ließe sich juristisch wohl nichts erwirken, da bei Häusern meist gilt „Wie gesehen, so gekauft“. Ihr hättet Euch vor dem Kauf schlau machen können/müssen.
Gandalf
Hi!
Was koennen wir tun???
Freut Euch und lasst Euch vom Denkmalschutz die Renovierung bezahlen…
Grüße,
Mathias
Hi!
Was koennen wir tun???
Freut Euch und lasst Euch vom Denkmalschutz die Renovierung
bezahlen…
Ah ja,
Klar, jedes Haus das älter ist als 150 Jahre steht also unter Denkmalschutz?
Und die Kosten für die Renovierung eines denkmalgeschützen Hauses trägt das Amt für Denkmalschutz?
Frage: Wo lebst Du?
Zur Ausgangsfrage: Wenn das Alter an sich keinen Mangel darstellt (und ich wüsste nicht warum es das tun sollte) der zudem auch böswillig hätte verschwiegen sein müssen (Nachweis!) dann ist da nichts zu machen. Meistens ist es aber so, dass Häuser von vor 1900 deutlich solider gebaut wurden.
Deshalb hab ich mir ein Haus von 1795 gekauft und ich hätte NIE eins aus den 50ern genommen.
Grüße
M.
Hi!
Was koennen wir tun???
Freut Euch und lasst Euch vom Denkmalschutz die Renovierung
bezahlen…
Ah ja,
Klar, jedes Haus das älter ist als 150 Jahre steht also unter
Denkmalschutz?
Keine Ahnung. So todernst war mein Posting auch nicht gemeint.
Und die Kosten für die Renovierung eines denkmalgeschützen
Hauses trägt das Amt für Denkmalschutz?
Ich weiß, dass es hierfür Unterstützungen gibt.
Wie das genau funktioniert, weiß ich aber auch nicht.
Frage: Wo lebst Du?
In München.
Zur Ausgangsfrage: Wenn das Alter an sich keinen Mangel
darstellt (und ich wüsste nicht warum es das tun sollte) der
zudem auch böswillig hätte verschwiegen sein müssen
(Nachweis!) dann ist da nichts zu machen. Meistens ist es aber
so, dass Häuser von vor 1900 deutlich solider gebaut wurden.
Deshalb hab ich mir ein Haus von 1795 gekauft und ich hätte
NIE eins aus den 50ern genommen.
1795? Cool.
Meins ist von 1977…
Grüße,
Mathias
…kannst dann gerne mal vorbei kommen, kann Dich über Denkmalschutz aufklären…bin dank Überrumplung mit einer Bürgerinitiative zum Experten geworden…ist alles nicht so toll wies sich erst mal anhört ;o)
Hallo Andreas,
wer ein Haus Baujahr 1950 nicht von einem Baujahr 1800 unterscheiden kann …ähm ja, da wäre bei keiner/wenig Ahnung ein Gutachter/Fachmann gut gewesen…da lag nach meiner Ansicht keine Täuschung etc. vor - gekauft wie gesehen…
ansonsten sehe ich das wie die anderen auch: Freu Dich, hier kannst Du nämlich, wenn wirklich nicht viel umgebaut wurde ziemlich genau sagen wie welche Wand und Decke aufgebaut ist und musst nicht fluchen, weil nur Schrott verarbeitet wurde. Such Dir mal Literatur zur Bauweise in Deiner Region - gerne helfen auch die Freilichtmuseen, da kommen wirklich schöne und wertvolle Geschichten zu Tage die Euch bei weiteren Renovierungen helfen… und meidet den Baumarkt!!! Ein Haus aus dem Jahr kann man nur eingeschränkt mit Baumarktmitteln renovieren/sanieren…meistens muss man auch um noch länger Spaß zu haben die 50er Jahre Sünden zurück bauen. Gerne wird Euch da auch das Denkmalamt helfen…auch, wenn Ihr kein Denkmal seid. Der gute Sachbearbeiter wird Listen da haben mit Firmen, die entsprechende Putze, Ziegel, Lehm, Bodenbeläge, Schlösser etc. anbieten und die auch derartige Häuser entsprechend sanieren können und den nötigen Sachverstand aufweisen…manchmal gibt es in Orten auch Heimatvereine - hier könnt ihr Euch anch alten Bidlern umsehen, um zu erkennen was wann wie im laufe der Jahre geändert wurde…
Nehmt Euch Zeit für die Renovierungsarbeiten und setzt Euch wirklcih lange und gründlich mit der Baumaterie auseinander - das kann anfangen bei der Auswahl der richtigen Tapete, die ggf atmungsaktiv sein muss… und geht weiter über die richtigen Bodenbeläge und Putze…
Wünsche Euch viel Spaß!
Alexandra
Hallo!
…kannst dann gerne mal vorbei kommen, kann Dich über Denkmalschutz aufklären…bin dank Überrumplung mit einer Bürgerinitiative zum Experten geworden…ist alles nicht so toll wies sich erst mal anhört ;o)
Das glaube ich gerne.
So todernst hatte ich das auch nicht gemeint.
In den allermeisten Fällen ist es nicht zum Vorteil des Bürgers, wenn ein Amt sich in seinen privaten Bereich einmischt…
Grüße,
Mathias
Nachdem hier nur Müll gepostet wurde:
Nehmt Euch einen Anwalt.
Ich bin sicher, dass hier was geht.
mfg