Haus kaufen und gleichzeitig Job wechseln?

Hallo zusammen,
meine Frau und ich haben vor ein Haus zu kaufen.
Wir haben uns mit den jetzigen Eigentümern geeinigt und wir haben unsere Zusage gegeben. Nun ist es so, das ich eine neue Job zusage bekommen habe. Ich stehe zur Zeit in einem festen Arbeitsverhältniss. Natürlich wechselt man „nur“, wenn der neue Job „besser“ ist als der alte.
Könnt ihr uns sagen, ob wir nun probleme bekommen könnten mit der Finanzierung???
Wir waren, vor der Job zusage, bereits bei mehreren Banken und haben uns Angebote geben lassen. Da war alles kein problem. Natürlich wissen die nix von dem neuen Job.
Wir können auch erst in drei vier monaten in das neue Haus einziehen, da die Eigentümer dann erst raus sind.
Beim Notar waren wir auch noch nicht.
Sollen wir einfach nix von dem neuen Job erzählen, fange den am 01.01.2012 an. Oder MUSS ich mit offenen Karten bei der Bank spielen. Dann bekomme ich allerdings aufgrund der Probezeit keine Finanzierung (schätzungsweise).

Habt Ihr Antworten für uns???

Hi,

… vorab … wenn Du eine Probezeit hast solltest Du Dir unabhängig von einer Bank ernsthafte Gedanken machen ob es gerade jetzt notwendig ist zu kaufen. Finde schon sehr mutig! Da muss nur das Umfeld nicht stimmen und schon bist Du u.U. am „rudern“…

Es gibt Banken die auch innerhalb der Probezeit finanzieren. Vorausgesetzt der Wechsel des Arbeitsplatzes ging nahtlos ineinander über.

Wenn Du weißt, dass die Probezeit für Deine Bank ein K.O-Kriterum ist, sollte Dir die Gefahr bewusst sein, dass wenn sie im nachgang davon erfährt, Du unter Umständen echte Probleme bekommen kannst. Als Kreditgeber würde ich Dir die verheimlichung solch wesentlicher Tatsachen richtig übel nehmen. Das kann im ungünstigsten Fall in einer Kreditkündigung enden… und dann kannst Du das Haus mit 99%-Sicherheit wieder verkaufen oder auf eine Zwangsversteigerung warten da Du dann gebranntmarkt bist.

Ich würde mir eine Bank suchen die von vornherein kein Problem mit der Probezeit hat.

Hallo,

ein Jobwechsel in Sinne klarer Karriere sollte kein Problem sein, aber man sollte gegenüber der Bank da mit ganz offenen Karten und eher offensiv spielen. Also nicht „ich muss den AG wechseln (weil ich beim alten AG keine Zukunft mehr habe“, sondern: „Mir ist eine neue Stelle angeboten worden, bei der ich nicht nein sagen konnte, weil es mehr Geld, … gibt“

Nichts ist schlimmer - auch wenn es an sich eine positive Sache ist - als in so einer Situation Geheimniskrämerei zu betreiben. Das weckt sofort Misstrauen, und ob man dann überhaupt noch die Gelegenheit bekommt, die Geschichte zu erklären, …

Natürlich ist ein Probezeitrisiko nie ganz auszuschließen, wird man aber bei entsprechender Darstellung „ich bin ein gesuchter Mann“ gegenüber der Bank immer gut relativieren können. Denn solche Leute finden im Fall des Falles auch schnell wieder einen anderen Job. Für sich selbst sollte man aber schon überlegen, ob das auch wirklich so rosig aussieht, und was man tatsächlich macht, wenn es passieren sollte.

Gruß vom Wiz