Hallo,
ein Haus mit 3 Wohnungen steht zum Verkauf.
UG: 1 Zimmerwohnung, vermietet, 200 EUR KM
EG: 3 Zimmerwohnung, vermietet, 500 EUR KM
OG+DG: 5 Zimmerwohnung, vermietet, 900 EUR KM
Baujahr 1992, Zustand neuwertig, incl. Grundstück (450qm) im Rhein-Neckar-Kreis. Verkauf von privat. Haus liegt im Ort mit Busanbindung (10min zur S-Bahn)
VKP unverhandelt 290.000, ohne Erwerbsnebenkosten
Ein junges Paar plant den Kauf der Immobilie für Eigennutzung der Wohnung im OG+DG, die anderen beiden Wohnungen sollen weiterhin vermietet werden.
Vorhandenes EK: 25.000 EUR
Monatlicher Überschuss aus beiden Gehältern (incl. aktuell noch zu zahlender Miete): 1.400 EUR
Geplante Finanzierung über Annuitätendarlehen, Darlehenssumme 285.000.
Bei Zinsbindung über 15 Jahre mit einem nominalen Zins von 5,5% (Annahme) und anfänglicher Tilgung von 1,3% käme man auf eine monatliche Rate von 1.615 EUR.
Nach den 15 Jahren bliebe eine Restschuld von 198.000 EUR, wobei beabsichtigte Sondertilgung noch nicht berücksichtigt ist. Bei gleichbleibenden Zinsen und Raten wäre das Haus nach 30 Jahren abbezahlt.
Diese Rate soll zu 700 EUR aus den Mieteinnahmen und zu 900 EUR aus dem monatlichen Überschuss des Paares bezahlt werden. Die weiteren 500 EUR Überschuss sollen als Rücklagen angespart werden, z.B. für Reparaturen, Renovierungsmaßnahmen, Jobveränderungen, Elternzeit mit Gehaltsminderung etc.
So weit der Plan, Gespräche mit Banken stehen noch aus. Wie schätzt ihr die Situation ein? Ist das realistisch? Gibt es Denkfehler? Welche steuerlichen Auswirkungen würden sich durch die Vermietung der zwei Wohnungen im Haus ergeben? Lassen sich Banken generell auf ein solches Konstrukt ein, zumal das EK relativ niedrig ist.
Danke im Voraus.