Grüß Euch,
würde mir bitte jemand mitteilen, welche
Kosten bei einem Erwerb eines Hauses und dazugehörigen Grundstückes anfallen.
Für eine Antwort danke ich vielmals.
GB
Hallo und guten Tag!
Es sind:
- 3,5% Grunderwerbsteuer
- 1,5% Notar- und Grundbuchkosten (ca.)
und 3,48% Maklercourtage beim Kauf über
einen Immobilienmakler.
Die Prozentsätze beziehen sich auf den
vereinbarten Kaufpreis.
Dazu evtl. Schätzkosten, wenn Sie einen
Immobiliensachverständigen oder Architekten
VOR dem Kauf zu Rate ziehen, um evtl.
versteckte Mängel zu finden.
Bei der Finanzierung können noch Schätzkosten von DM 100 bis zu 0,5% des
Darlehensbetrages dazu kommen; unterschiedlich je nach Bank.
Durch bundesweite Vergleiche haben Sie hier
die Möglichkeit die Schätzkosten der Bank
auf Null zu drücken und die günstigsten
Finanzierungszinsen zu bekommen!
Weitere Fragen? - Gerne!
Heinz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi!
Hab mir gerade ne Eigentumswohnung gekauft ;o))
also…
-
Notarkosten (bei mir warens 0,6 %, kann aber bis zu 1 % gehen)
-
Grunderwerbssteuer (meines Wissens 3,5 %, die man aber über Zulagen vom Staat eventuell wiederbekommt (20.000 DM) verteilt auf 8 Jahre
-
Maklerkosten, falls net privat
-
Umzugskosten
-
Renovierungskosten
-
Finanzierungskosten (d. h., falls Du über eine Bank finanzierst können eventuell noch Kosten für eine Schätzung, usww… dazu kommen, was aber bei den meisten Banken nicht der Fall ist…)
Das sind die mir momentan bekannten, aber soweit ich weiß können je nach Art des Hauses noch Sonderkosten dazukommen…
Gruß
Bernd
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
kleine Korrektur:
und 3,48% Maklercourtage beim Kauf über
einen Immobilienmakler.
bis zu 6,96% sind zulässig!
Gruß, Kubi
So frei nach dem Motto: Es steht
jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
dies vom Käufer alleine verlangt wird!
Es gibt noch Makler, die sich den Allein-
vertrieb vom Verkäufer per Auftrag bestätigen lassen (=3% + MWSt) und vom
Käufer dann ebenfalls denselbe Satz zu
kassieren.
Wenn mir ein Kunde bei einer Finanzierungs-
berechnung mitteilen würde, daß für sein
EFH mit einem Kaufpreis von DM 500.000
noch Maklercourtagen i.H.v. fast DM 35.000
hinzugerechnet werden müssen, würde ich
ihm dringend zu Verhandlungen mit dem
„Makler“ raten - oder sich ein anderes
Objekt zu suchen.
Heinz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
So frei nach dem Motto: Es steht
jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
dies vom Käufer alleine verlangt wird!
Sicher ist es das. Kann aber trotzdem vorkommen. Fest steht, daß es gesetzlich zulässig ist, bis zu 6% + MWSt zu nehmen.
Auf der anderen Seite sind die 1,5% Maklergebühr der Maximalwert, da dieser Wert einer degressiven Staffel unterliegt und daher bei teureren Objekten niedriger ist.
Gruß, Kubi
So frei nach dem Motto: Es steht
jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
dies vom Käufer alleine verlangt wird!
Finde ich nicht!
Zum einen hängt es ja auch avon ab, welche Leistungen der Makler erbringt.
Zum anderen ist ja die Frage wer die Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer, Teilung) ein Bestandteil der Vertrags. und Kaufbreisverhandlung, Ihr Schalumeier.
-) bent
So frei nach dem Motto: Es steht
jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
dies vom Käufer alleine verlangt wird!Finde ich nicht!
Zum einen hängt es ja auch avon ab,
welche Leistungen der Makler erbringt.
Na dann sag’ mir doch mal, welche Leistung ein Makler erbringen sollte, um sich z.B. 20.000 DM zu verdienen. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß er dafür sehr viel eweniger arbeiten muß als viele andere Leute.
Und um das gleich klarzustellen: damit stehen Makler nicht alleine, und ich will jetzt auch nicht wild auf denen rumhacken. Ich finde aber trotzdem, daß ihr Einkommens-Leistung-Verhältnis, gelinde gesagt, nicht zu den schlechtesten gehört.
Zum anderen ist ja die Frage wer die
Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer,
Teilung) ein Bestandteil der Vertrags.
und Kaufbreisverhandlung, Ihr
Schalumeier.
Das ist völlig klar, und wurde auch von uns schon angesprochen (erst lesen, dann meckern).
Aber egal wie’s aufgeteilt wird, sind die Summen teilweise enorm für vergleichsweise wenig Arbeit.
Gruß, Kubi
Hi!
Hab mir gerade ne Eigentumswohnung
gekauft ;o))also…
Notarkosten (bei mir warens 0,6 %, kann
aber bis zu 1 % gehen)Grunderwerbssteuer (meines Wissens 3,5
%, die man aber über Zulagen vom Staat
eventuell wiederbekommt (20.000 DM)
verteilt auf 8 Jahre
***********************************
Dies ist die Eigenheimzulage:
8 Jahre lang jeweils zum 15. März per ÜW
vom Finanzamt - ANTRAG STELLEN!
DM 5.000 / DM 2.500 für Neubau / Gebraucht
- für jedes Kind DM 1.500
Beträge jeweils jährlich!
Die Grunderwerbsteuer ist unabhängig von der
Eigenheimzulage
Viele Grüße
Heinz
Maklerkosten, falls net privat
Umzugskosten
Renovierungskosten
Finanzierungskosten (d. h., falls Du
über eine Bank finanzierst können
eventuell noch Kosten für eine Schätzung,
usww… dazu kommen, was aber bei den
meisten Banken nicht der Fall ist…)Das sind die mir momentan bekannten, aber
soweit ich weiß können je nach Art des
Hauses noch Sonderkosten dazukommen…Gruß
Bernd
Grüß Euch,
würde mir bitte jemand mitteilen, welche
Kosten bei einem Erwerb eines Hauses und
dazugehörigen Grundstückes anfallen.
Für eine Antwort danke ich vielmals.
GB
Na dann sag’ mir doch mal, welche
Leistung ein Makler erbringen sollte, um
sich z.B. 20.000 DM zu verdienen. Ich
habe jedenfalls das Gefühl, daß er dafür
sehr viel eweniger arbeiten muß als viele
andere Leute.
Und um das gleich klarzustellen: damit
stehen Makler nicht alleine, und ich will
jetzt auch nicht wild auf denen
rumhacken. Ich finde aber trotzdem, daß
ihr Einkommens-Leistung-Verhältnis,
gelinde gesagt, nicht zu den
schlechtesten gehört.Zum anderen ist ja die Frage wer die
Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer,
Teilung) ein Bestandteil der Vertrags.
und Kaufbreisverhandlung, Ihr
Schalumeier.
Bent: Tschuldigung, den Schlaumeier nehm ich zurück, ist wohl auch kein so netter Umgang miteinander.
Das ist völlig klar, und wurde auch von
uns schon angesprochen (erst lesen, dann
meckern).
Aber egal wie’s aufgeteilt wird, sind die
Summen teilweise enorm für
vergleichsweise wenig Arbeit.Gruß, Kubi
Hallo Kubi,
hier eine Auflistung von ein paar Aufwendungen, die einem Makler bis zu einem eventuellen Courtageverdienst entstehen:
- Werbung für die eigene Dienstleistung zur Erlangung des Auftrages
- Vorhaltung des eigenen Betriebes während
der gesamten Vermittlungszeit - Begutachtung des Objektes zur
Feststellung des Zustandes usw. - Einsicht des Grundbuches
- Einsicht der Katasterunterlagen
- Einsicht des Baulastenverzeichnisses
- Durchführung einer Verkehrswertermittlung
- Beratung des Verkäufers über
Verwertungsmöglichkeiten und Alternativen - Festlegung einer Vermarktungsstrathegie
und Erstellung eines Exposses - Schaltung diverser gewerblicher Anzeigen
auf eigene Kosten) - Versenden diverses Exposees
- telefonische Bearbeitung diveres
Kaufanfragen - Vorbereitung und Durchführung diverser
Besichtigungen (natürich Abends und am
Wochenende, wenn alle anderen nicht
arbeiten wollen) - Interessenabgleich zwischen
Kaufinteressierten und Verkäufer - wiederholte Vorbereitung und Durchführung
diverser Besichtigungen (natürich Abends
… - Entwurf eines individuellen und
geeigneten Kaufvertrages - Hilfestellung bei der Aushandlung und
endgültigen fassung des Vertrages - Organistation und Durchführung der
Beurkundung - evt. wieder von vorne Anfangen, weil es
eben nicht jedesmal klappt - evt. alles in den Sand gesetzt, weil
Verkäufer es sich anders überlegt hat?
Ich möchte mich hier nicht dazu äussern, dass es natürlich solche und solche gibt und schlechte Beratungs- / Dienstleistung schon mit Billigtarifen überteuert ist.
Aber genau wie beim Grundstückskauf (und sonstwo wohl auch) ist nicht nur wichtig was man sieht, sondern insbesondere auch, was man nicht sieht, obwohl man es sehen könnte.
Klar, wenn alles ideal läuft kommt der Makler auf einen wirklich beneidenswerten Stundenlohnsatz! Der kann anschließend aber auch längere Zeit negativ sein. Also vieleicht ein wenig langfristiger denken. Wie hoch ist den der Stundenlohn eines normalen Arbeitnehmers während seines bezahlten Urlaubes? DM Paartausend durch null Stunden = ?
Ich glaube die meisten Probleme und kleinen Dramen im Immobiliengeschäft (bei dem es sich ja meist um existenzielle Vermögenswerte handelt) entstehen entweder durch unqulifizierte Berater (u.A. auch Makler) und naive Autodidakten.
Nichts für ungut
-) bent
Hallo Bent,
zu Deiner Auflistung habe ich ein paar Kommentare:
- Werbung für die eigene Dienstleistung
zur Erlangung des Auftrages
Ich glaube nicht, daß das soviel ausmacht. Immerhin mußt Du diese Aufwendungen auch durch sämtliche vermakelten Objekte teilen.
- Vorhaltung des eigenen Betriebes
während
der gesamten Vermittlungszeit
Was soll das heißen? Daß er da arbeitet? Das ist ja wohl normal.
- Begutachtung des Objektes zur
Feststellung des Zustandes usw.- Einsicht des Grundbuches
- Einsicht der Katasterunterlagen
- Einsicht des Baulastenverzeichnisses
Das hat bei mir erst der Notar gemacht, und das auch erst nach Aufforderung.
- Durchführung einer
Verkehrswertermittlung- Beratung des Verkäufers über
Verwertungsmöglichkeiten und
Alternativen
Das soll dann aber auch der Verkäufer tragen. Ich spreche von den inzwischen üblichen 4% netto.
- Festlegung einer Vermarktungsstrathegie
Alles, was ich bis jetzt in dieser Hinsicht gesehen habe, beschränkte sich auf ein paar wenig aussagekräftige Anzeigen in Zetungen.
und Erstellung eines Exposses
Da geben sich die wenigsten Mühe mit. Aber das ist natürlich eine Frage der Qualität des Maklers, wie Du schon sagst.
- Schaltung diverser gewerblicher
Anzeigen
auf eigene Kosten)- Versenden diverses Exposees
Die sind ja nu auch nicht so gigantisch teuer…
- telefonische Bearbeitung diveres
Kaufanfragen- Vorbereitung und Durchführung diverser
Besichtigungen (natürich Abends und am
Wochenende, wenn alle anderen nicht
arbeiten wollen)- Interessenabgleich zwischen
Kaufinteressierten und Verkäufer- wiederholte Vorbereitung und
Durchführung
diverser Besichtigungen (natürich
Abends
das hattest Du schon…
…
- Entwurf eines individuellen und
geeigneten Kaufvertrages- Hilfestellung bei der Aushandlung und
endgültigen fassung des Vertrages
Der Vertrag ist hauptsächlich Sache des Notars. Der Makler reicht im Prinzip nur die richtigen Daten und Zahlen ein.
- Organistation und Durchführung der
Beurkundung
Welcher? Auch das gehört eigentlich zu den Notarpflichten.
- evt. wieder von vorne Anfangen, weil es
eben nicht jedesmal klappt- evt. alles in den Sand gesetzt, weil
Verkäufer es sich anders überlegt hat?
Kommt natürlich auch vor. Und manche Makler geben sich auch wirklich Mühe. Aber viele halt auch nicht.
Ich möchte mich hier nicht dazu äussern,
dass es natürlich solche und solche gibt
und schlechte Beratungs- / Dienstleistung
schon mit Billigtarifen überteuert ist.
Das stimmt natürlich. Als wir ein Haus gesucht haben, konnte ich ein Lied davon singen. Viele dieser Makler sind absolut nichts wert. Allerdings gebe ich gerne zu, daß ich auch ein paar sehr gute getroffen habe.
Aber genau wie beim Grundstückskauf (und
sonstwo wohl auch) ist nicht nur wichtig
was man sieht, sondern insbesondere auch,
was man nicht sieht, obwohl man es sehen
könnte.
Auch richtig. Die Frage ist: wieviele der bemakelten Objekte werfen letztendlich die Provision ab? Ich würde mal sagen, mit 1 Haus pro Monat hat ein eigenständiger Makler ohne nennenswertes Personal bereits ein Einkommen, daß mindestens dem Durchschnitt der Angestellten entspricht.
Klar, wenn alles ideal läuft kommt der
Makler auf einen wirklich beneidenswerten
Stundenlohnsatz! Der kann anschließend
aber auch längere Zeit negativ sein. Also
vieleicht ein wenig langfristiger denken.
Wie hoch ist den der Stundenlohn eines
normalen Arbeitnehmers während seines
bezahlten Urlaubes? DM Paartausend durch
null Stunden = ?
Klar. Darum sollte man ja auch das Gesamt-Jahreseinkommen vergleichen.
Ich glaube die meisten Probleme und
kleinen Dramen im Immobiliengeschäft (bei
dem es sich ja meist um existenzielle
Vermögenswerte handelt) entstehen
entweder durch unqulifizierte Berater
(u.A. auch Makler) und naive
Autodidakten.
Wahrscheinlich. Aber was verstehst Du unter einem naiven Autodidakten? Lustiger Begriff.
Gruß, Kubi
Hallöhen Kubi,
sicher hast Du auch recht, Dienstleistung ist eben nicht immer gleich.
Die Leistungen des Notars würde ich nicht überschätzen! Immerhin fehlt ihm regelmäßig wichtige Detailkenntnis und die Beratung ist ähnlich wie im vorigem Absatz.
Zum „naiven-Autodidakten“:
Ich habe eine „Wiso-Sendung“ gesehen, einen guten Freund gefragt, der auch einen kennt, der eine ETW hat, mir für paar Mark fünfzig ein Taschen-Sachbuch gekauft, einen Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen. Nun bin ich schlau und bekomme alles selbst optimal geregelt.
Warum geht beim Immobilienerwerb, Steuersparmodellen und den Hausbau regelmäßig so viel schief? Warum werden regelmäßig alle Fehler wiederholt?
Nun ja.
Kleine Schlussbemerkung
Ich selbst bin kein Makler. Aber versuche es doch mal mit einem entsprechenden Praktikum um zu sehen, wie die Sache läuft.
Warum gibt es so viele kleine Makler auf dem Markt, die regelmäßig auch wieder von der Bildfläche verschwinden?
-) bent
Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
dies vom Käufer alleine verlangt wird!
Naja, wenigstens ist es ehrliche Abzockerei. Viel schlimmer ist doch die Tendenz „keine Vermittlungsgebühr“ in´s Exposé zu schreiben und die Courtage im eigentlichen Kaufpreis zu verstecken, wo dann auch noch die übrigen Nebenkosten gleich wieder mitsteigen, da diese ja vom Kaufpreis abhängen.
Peter
Hi Bent,
Die Leistungen des Notars würde ich nicht
überschätzen! Immerhin fehlt ihm
regelmäßig wichtige Detailkenntnis und
die Beratung ist ähnlich wie im vorigem
Absatz.
Keine Bange, tue ich nicht! Unserer jedenfalls hat sich auch nicht übernommen für sein Geld, und ich sehe schon, daß ich ihm wahrscheinlich noch für eine Nachlässigkeit die Ohren langziehen muß. Sobald irgendetwas nicht völlig „standardmäßig“ läuft (also genau da, wo man die Experten bräuchte), sind diese auch oft hilflos.
Zum „naiven-Autodidakten“:
Ich habe eine „Wiso-Sendung“ gesehen,
einen guten Freund gefragt, der auch
einen kennt, der eine ETW hat, mir für
paar Mark fünfzig ein Taschen-Sachbuch
gekauft, einen Artikel in einer
Fachzeitschrift gelesen. Nun bin ich
schlau und bekomme alles selbst optimal
geregelt.
Alles klar…
Warum geht beim Immobilienerwerb,
Steuersparmodellen und den Hausbau
regelmäßig so viel schief? Warum werden
regelmäßig alle Fehler wiederholt?
Nun ja.
Weil’s da auch nicht anders zugeht als überall sonst 
Warum gibt es so viele kleine Makler auf
dem Markt, die regelmäßig auch wieder von
der Bildfläche verschwinden?
Weil massig Leute meinen, da ist der goldene Topf, und dann erfahren, daß es auch in diesem Geschäft die natürliche Auslese in Form von Wettbewerb gibt.
Gruß, Kubi