Haus verkaufen - mit Makler oder ohne?

Als Werbung für Makler sind deine Geschichten doch eher suboptimal.

vnA

Hallo Birk B,

erahlten Sie Provision, damit Sie für die Immobilien-Makler Werbung machen ?

Ich war guten Kunden bei der Vermittlung von Häuser/Eigentumswohnungen schon öfters behilflich (ohne Provision) und dabei wurden immer Kaufinteressenten gefunden.

Beim Verkauf empfehle ich grundsätzlich ein Wertgutachten erstellen zu lassen.
Dafür kann ich diese Internet-Seite empfehlen: http://www.bvs-ev.de/

Also keine Mondpreise!

Gruß

Ein ehrwürdiger Makler im Bekanntenkreis beschrieb dann auch
seine Haupttätigkeit so, dass er die Verkäufer von ihren
Mondpreisen abbringen muss.

Das ist unter Maklern schon fast stehende Redensart. Mein Vater war 40 Jahre in dem Geschäft und hat genau das gleiche gesagt.

Denn schon rein systematisch haben Makler …

Es gibt mit Sicherheit schlechte, unfähige und auch betrügerische Makler. Keine Rede. Aber: Vieles von dem, weas Maklern unterstellt wird, ist schlicht und einfach unlogisch, wenn amn sich in die Haut des Maklers versetzt.

Kein Makler wird versuchen, auf Teufel komm raus die Preisvorstellung des Verkäufers umzusetzen, wenn die Wozhnung zu diesem Preis unverkäuflich ist - das wäre auf Dauer sein wirtschaftlicher Ruin.

Bei 3,57%
Courtage sind 10k€-Nachlass gerade mal 300€ Einbuße. Da
überlegt sich jeder brauchbare Makler, ob er dafür lieber noch
3x rausfährt um Omas kleines Häuschen zum Liebhaberpreis
anzubieten.

Jep. Ich kenne keinen Makler, der das nicht genauso sieht.

Gruß,
Max

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deshalb sollte man ja auch keinen makler nehmen, wenn man sein
haus verkaufen will…

Richtig - wenn man viel Zeit hat, auf den einen Käufer zu warten, oder der Markt so heiß ist, daß einem die Wohnung aus der Hand gerissen wird. Dann ist ein Makler überflüssig und kostet nur Geld.

Gruß,
Max

Beim Verkauf empfehle ich grundsätzlich ein Wertgutachten
erstellen zu lassen.

Auch richtig. Die wenigsten Privatverkäufer tun das aber. Bevor ich mich aber mit einem Privatverkäufer herumstreite, daß sein Haus 30 % zu teuer ist (und der mir natürlich kein Wort glaubt, weil ich als Käufer natürlich befangen bin), kaufe ich lieber von einem Makler, der sich zuvor schon mit dem Verkäufer rumgestritten hat.

Und bevor Du fratst: Nein, ich kriege auch keine Provision.

Gruß,
Max

erahlten Sie Provision, damit Sie für die Immobilien-Makler
Werbung machen ?

nein, aber ich denke, dass diese alte Leier von lauter unfähigen Dösels, die man sich getrost sparen kann, weil man ja ein 200k Geschäft gleich beim ersten Versuch im Leben besser hinbekommt, zumindest eines Gegengewichtes bedarf.

Ich war guten Kunden bei der Vermittlung von
Häuser/Eigentumswohnungen schon öfters behilflich (ohne
Provision) und dabei wurden immer Kaufinteressenten gefunden.

Dann waren Sie der Experte (Makler ohne Provision), der benötigt wurde. Toll für sie aber nicht jeder hat so jemanden in Reichweite.

Beim Verkauf empfehle ich grundsätzlich ein Wertgutachten
erstellen zu lassen.
Dafür kann ich diese Internet-Seite empfehlen:
http://www.bvs-ev.de/

Das kostet auch Geld und spart mir keine Arbeit. Ein brauchbarer Makler sollte das auch können und mir dann auch die ganzen „ach, jetzt muss ich erstmal (erstmalig!) mit einer Bank reden“ Besucher vom Leib halten.

Wie gesagt, wer es sich zutraut selbst Geschäfte über 100-200k abzuwickeln, sich keine Haftungsfallen zu stellen, Zeit hat sich mit den Interessenten rumzuschlagen, gut verkaufen kann UND in der Lage (und Willens) ist, einen realistischen Preis zu entwickeln, der kann das schön selbst machen.

So wie einer, der sich für Mechatronik interessiert auch ganz viel an seinem Motorrad selber schrauben kann. Das macht aber Mechatroniker auch nicht überflüssig (auch wenn es da gute und schlechte gibt).

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Zugegeben, es bewirbt eher den KAUF als den VERKAUF über den Makler.

Aber da sehr viele Käufer auch so denken, heißt es am Ende eben auch, dass die Verkaufsaussichten über einen Makler besser sind.

Ich teile mir in diesen Fall mit dem Verkäufer die Kosten für den Gutachterausschuss oder die eines vereidigten Gutachters.
Vernünftige Verkäufer gehen auf so etwas ein. Unvernünftige erst ein paar Monate später.

vnA

Beim Verkauf empfehle ich grundsätzlich ein Wertgutachten
erstellen zu lassen.
Dafür kann ich diese Internet-Seite empfehlen:
http://www.bvs-ev.de/

Das kostet auch Geld und spart mir keine Arbeit. Ein
brauchbarer Makler sollte das auch können und mir dann auch
die ganzen „ach, jetzt muss ich erstmal (erstmalig!) mit einer
Bank reden“ Besucher vom Leib halten.

Ein Immobilienmakler ist überhaupt nicht berechtigt ein Wertgutachten zu erstellen. Hierzu fehlt ihm auch die Ausbildung!

Wie gesagt, wer es sich zutraut selbst Geschäfte über 100-200k
abzuwickeln, sich keine Haftungsfallen zu stellen, Zeit hat
sich mit den Interessenten rumzuschlagen, gut verkaufen kann
UND in der Lage (und Willens) ist, einen realistischen Preis
zu entwickeln, der kann das schön selbst machen.

Ich habe auch schon selbst eigene Eigentumswohnungen verkauft.
Aber bisher mich noch nie mit einem Interessenten herumgeschlagen.

Warum wird hier immer alles gleich negativ hingestellt.

So wie einer, der sich für Mechatronik interessiert auch ganz
viel an seinem Motorrad selber schrauben kann. Das macht aber
Mechatroniker auch nicht überflüssig (auch wenn es da gute und
schlechte gibt).

Ob jemand für den Verkauf einen Makler hinzuzieht sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Nur immer diese Schwarzmalerei mag ich nicht, denn oft ist es viel einfacher ohne Makler ein Gebäude zu verkaufen.

Beim Verkauf empfehle ich grundsätzlich ein Wertgutachten
erstellen zu lassen.
Dafür kann ich diese Internet-Seite empfehlen:
http://www.bvs-ev.de/

Das kostet auch Geld und spart mir keine Arbeit. Ein
brauchbarer Makler sollte das auch können und mir dann auch
die ganzen „ach, jetzt muss ich erstmal (erstmalig!) mit einer
Bank reden“ Besucher vom Leib halten.

Ein Immobilienmakler ist überhaupt nicht berechtigt ein
Wertgutachten zu erstellen. Hierzu fehlt ihm auch die
Ausbildung!

Ein Haus hat nur den Wert, den am Ende jemand dafür bezahlt. Und das sollte ein Makler, der die Häuser der Umgebung auch verkauft hat, gut schätzen können.

Ob jemand für den Verkauf einen Makler hinzuzieht sollte jeder
für sich selbst entscheiden.

Sag ich doch

Nur immer diese Schwarzmalerei mag ich nicht,

eben

denn oft ist es
viel einfacher ohne Makler ein Gebäude zu verkaufen.

Das kann man eben auch genau umgekehrt sehen. Ich kenne keinen bei dem es so war aber 5 (völlig voneinander unabhängige) bei denen es nicht so war. Das reicht MIR als Erfahrungswert schon aus :wink:

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