wir haben uns gefragt, ob wir unser Haus mit oder ohne Makler verkaufen sollen.
Welche Vor- und Nachteile fallen Euch ein?
Ohne Makler kann man Geld sparen. Und in Zeiten des WWW suchen doch sicher viele Leute im Internet. Oder???
Wir haben Bedenken, dass man sich ohne Makler haufenweise „Neugierige“ ins Haus holt. So nach dem Motto nur mal kucken, aber gar nicht kaufen wollen.
an der Anzahl der Neugierigen, die sich das Haus mal unverbindlich anschauen wollen, wird sich im Prinzip ob mit oder ohne Makler kaum was ändern.
Das liegt eher am Charakter des Hauses und Deiner Kaufpreisvorstellung.
Wenn Du einen Blender zu verkaufen hast, dann wirst Du´s wohl mit vielen Sehleuten zu tun kriegen.
Ohne Makler kann man Geld sparen. Und in Zeiten des WWW suchen
doch sicher viele Leute im Internet. Oder???
Wir haben Bedenken, dass man sich ohne Makler haufenweise
„Neugierige“ ins Haus holt. So nach dem Motto nur mal kucken,
aber gar nicht kaufen wollen.
Hallo Sarah,
die Frag elautet doch - sollen wir eine Makler beauftragen??
grundsätzlich JA, ein Makler erspart Zeit (Besichtigungen etc) und Geld (Inserate, Anzeigen etc). Ausserdem kennt ein (guter) Makler auf Grund seiner Erfahrung den Markt und seine aktuellen Preise besser, als ein Privateigentümer dies könnte. Und da ein Makler üblicherweis durch den Käufer bezahlt wird, entsteht dir für die Inanspruchnahme der Dienstleistung idR auch kein finanzieller Nachteil - und sollte deine Kaufpreisvorstellung jenseits aller Grenzen liegen, weil du, wie viele selbstverkaufenden Eigentümer, einen
„Emotionsaufschlag“ auf dein Haus nimmst, dann kann ein Makler diesen zwar auch nicht durchsetzen, aber er kann dich davor schützen, dass du dein Haus (für viel Geld für Anzeigen) anbietest wie „sauer Bier“ um dann am Ende zu merken, dass es zu diesem Preis unverkäuflich ist. Und NICHTS ist schlimmer, als eine Immobilie, die wochenlang in der Zeitung steht und dann Woche für Woche billiger wird, weil niemand drauf anspringt.
Also: berate dich mit einigen Maklern über den Verkauf und dann entscheide dich für EINEN Makler, der dich vertreten soll. Warum? schließlich ist doch „viel hilft viel“ -> FALSCH!!! je mehr Makler du hast, die dein Haus anbieten, desto geringer sind die Chancen auf einen guten Preis, denn a) die Makler werden sich gegenseitig unterbieten, um dein Haus unter die Leute zu bringen und b) ein suchender Käufer sieht die vielen Makler und denkt „DER muss es aber nötig haben“ und drückt den Preis!
Sehe ich ähnlich wie Ralf. Selbst wenn man dem Makler hier ein paar Prozente abgeben muss, macht es doch oft genug Sinn.
Allerdings sollte man nicht den Makler nehmen, der den höchsten Verkaufspreis in Aussicht stellt, sondern den mit dem größten Potenzial. Wenn ein Nichtsnutz (davon gibt es viele) den höchsten Preis verspricht und das Ding nicht losbekommt, steht man mit dem Preis später wahrscheinlich genau da, wo ein anderer mit mehr Möglichkeiten vorher schon war.
Einen Alleinauftrag sehe ich auch als positiv. Nicht so sehr, weil Interessenten durch die vielen Makler die falschen Schlüsse ziehen würden, sondern eher dadurch, dass nur der Alleinauftrag dem Makler einen gewissen Druck aufbaut. Der normale Maklervertrag ist nicht befristet und das Geschäft fällt dem Makler sozusagen in den Schoß. Er muss aber nichts großartiges dafür leisten.
Mit Alleinauftrag hat der Makler eine zeitliche Befristung und muss tätig werden, weil sonst der Vertrag gekündigt werden kann.
Übrigens würde ich froh sein, wenn viele Interessenten das Objekt besichtigen. Professionelle Vermarkter versuchen genau das zu erreichen! Viele Besichtigungen, viel Konkurrenz. Der wirkliche Interessent weiß nicht, dass 80% nur Gaffer sind. Das können genau so gut Mitbieter sein. Einen besseren Druck auf den Käufer kann man gar nicht ausüben
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Selbst wenn man dem Makler hier ein
paar Prozente abgeben muss, macht es doch oft genug Sinn.
Allerdings sollte man nicht den Makler nehmen, der den
höchsten Verkaufspreis in Aussicht stellt, sondern den mit dem
größten Potenzial. Wenn ein Nichtsnutz (davon gibt es viele)
den höchsten Preis verspricht und das Ding nicht losbekommt,
steht man mit dem Preis später wahrscheinlich genau da, wo ein
anderer mit mehr Möglichkeiten vorher schon war.
DAS ist das Problem des Berufsstandes als solches!
Einen Alleinauftrag sehe ich auch als positiv. Nicht so sehr,
weil Interessenten durch die vielen Makler die falschen
Schlüsse ziehen würden, sondern eher dadurch, dass nur der
Alleinauftrag dem Makler einen gewissen Druck aufbaut. Der
normale Maklervertrag ist nicht befristet und das Geschäft
fällt dem Makler sozusagen in den Schoß. Er muss aber nichts
großartiges dafür leisten.
Mit Alleinauftrag hat der Makler eine zeitliche Befristung und
muss tätig werden, weil sonst der Vertrag gekündigt werden
kann.
Ja, gutes Argument!
Übrigens würde ich froh sein, wenn viele Interessenten das
Objekt besichtigen. Professionelle Vermarkter versuchen genau
das zu erreichen! Viele Besichtigungen, viel Konkurrenz. Der
wirkliche Interessent weiß nicht, dass 80% nur Gaffer sind.
Das können genau so gut Mitbieter sein. Einen besseren Druck
auf den Käufer kann man gar nicht ausüben
das gutealte „ich hab da noch nen Käufer, Sie müssen sich schon bald entscheiden“ - immer wieder gut!
mal so aus der eigenen Erfahrung: Im Rahmen von Erbabwicklungen habe ich häufiger Immobilien zu verwerten. Und wenn es da nicht schon durch persönliche Beziehungen/Nachbarschaft/… Interessenten gibt, dann hat mir das Internet noch nie den Käufer gefunden, den ich gebraucht hätte. Bei anständigen Maklern ging dies eigentlich immer recht zügig. Und den Zeitfaktor sollte man nicht unterschätzen, wenn man schon ein anderes Objekt hat, und doppelte laufende Kosten zu tragen hat.
Danke, dass Ihr…
uns unseren „Größenwahn“ ausgeredet habt. Die Meinungen sind eindeutig und wir werden Euren Empfehlungen folgen und auf jeden Fall einen Makler beauftragen.
Sorry auch, dass ich nicht ins Archiv gesehen habe. Klingt vielleicht blöd, aber im Eifer des Gefechtes denkt man an die naheliegenden Dinge nicht.