Hallo,
ein Verwandter beabsichtigt ein Einfamilienhaus in wenigen Jahren zu verkaufen(BJ 1975, Lage: in einem Dorf ca. 65 km noerdlich von Frankfurt am Main; Hauspreise in der Gegend sind seit vielen Jahren nicht gestiegen) . In den ganzen Jahren wurde nur das absolut notwendigste an Reparaturen gemacht und ein Badezimmer (von zwei) komplett saniert/modernisiert.
Lohnt es sich ueberhaupt das Haus vorher teilweise zu renovieren („kosmetische“ Verbesserungen wie streichen, Garten freundlicher gestalten) oder sanieren (i.e. alle Fenster auszutauschen, Daemmung unter dem Dach, teilweise marode Garage und viele Aussentreppen aus Beton reparieren zu lassen)? (Die Familie koennte fast gar keine Eigenleistung einbringen.)
Ich gehe davon aus, dass sie das Geld im Verkaufspreis nicht wiedersehen wuerden.
Die Familie hat noch nicht mit Makler aus der Gegend gesprochen - waere vielleicht eine gute Idee (obwohl nicht ganz neutral).
Wie sieht ihr das?
Danke
Gruss
Sarah
Moin, Sarah,
Ich gehe davon aus, dass sie das Geld im Verkaufspreis nicht
wiedersehen wuerden.
so ist es. Wenn die Bausubstanz in Ordnung ist, findet sich immer jemand, der so ein Haus als Schnäppchen ansieht, das er sich selbst nach seinen Ideen aufbrezelt.
Die Familie hat noch nicht mit Makler aus der Gegend
gesprochen - waere vielleicht eine gute Idee (obwohl nicht
ganz neutral).
Sollte sie aber, allerdings nicht um sich in dieser Sache beraten zu lassen, sondern weil ein Makler Käufer und Verkäufer zusammenbringt und beide Seiten vor Fehlern schützen kann. Er will heute sein Geschäft machen; er wird nicht zum Renovieren raten, um in zwei Jahren ein wenig mehr Courtage zu kassieren.
Gruß Ralf
Nein, es lohnt sich nicht. Der Grund dafür ist, dass Käufer eventuell eigene Vorstellungen haben und genau aus diesem Grund die bereits erfolgten Sanierungen nicht bezahlen wollen. Am besten ist es, so zu verkaufen, wie besichtigt.
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