Haus verkauft, Miete?

Hallo

Ich habe eine Frage…
Man sagt ja Kauf bricht nicht Miete.

Wie ist es im Fall von Erbschaft ?
Ich gehe davon aus, dass die Erben dann das Haus verkaufen würden, ein neuer Käufer Eigenbedarf - in dem Fall Abriss. Neubau - melden würden.

Dann hätte ich eine reguläre Kündigungsfrist.
Was ist, wenn ich in der Zeit keine neue Wohnung finde ? Es muss ja auch mit der Entfernung zur Arbeit passen und bezahlbar sein. In den letzten Jahren hat sich kaum was aufgetan.

Danke für Unterstützung
A.

Hallo,

lies mal z. B. hier: https://ratgeber.immowelt.de/a/verwertungskuendigung-wegen-abriss-oder-totalsanierung.html

Grundsätzlich möglich, aber nicht SO einfach.

Gruß
Christa

Erbschaft auch nicht, sind dieselben Voraussetzungen.

Das wird so einfach und kurzfristig nicht gehen:
https://www.frag-einen-anwalt.de/Mietkuendigung-wegen-Abriß-und-Eigenbedarf--f201225.html
Wenn Du schon damit rechnest, dass Dir gekündigt wird, dann suche weiter nach ´ner anderen Wohnung. ramses90

Moin,
der Käufer kauft sozusagen den/die Mieter mit, übernimmt bestehende Mietverträge, ohne dass theoretisch neue gemacht werden müssen. Und übernimmt auch Kündigungsfristen. Deshalb ist es wichtig, wie lange dein Mietvertrag schon läuft, danach berechnet sich die Kündigungsfrist. Und Eigenbedarf ist gar nicht einfach durchzusetzen, schwieriger geworden mit neuen Gesetzen - für die Besitzer.
Aber: man kann als Mieter sich den Auszug auch „versüßen lassen“ je nach Mietdauer und Schwierigkeit eine neue Wohnung zu finden, Wert der Immobile etc. kann man mit einem Aufhebungsvertrag mit dem Abreisser besser fahren, als den Prozess lange hinzuziehen, wenn man denn was neues in Aussicht hat - auch weil die Alternativwohnung bei dem angespannten Markt nicht billiger wird, wenn man ein, zwei, drei Jahre wartet! Und das Ganze muss nicht über Anwälte im Streit, sondern kann durchaus auch gütlich geschehen. Informier dich, dazu musst du die Fakten auf den Tisch legen (dir selber und einem Berater…) und abwägen.
Grüße

Naja
Das Hauptproblem besteht tatsächlich darin, etwas geeignetes zu finden.

Ich weiß nicht, ob die einen zu allem „zwingen“ können…

Ich kann nur raten, die Betrachtungsweise zu ändern. Der Käufer hat seine eigene Motivation, zu kaufen und alles Folgende zu tun. Ich würde ihm grundsätzlich weder Gier noch bösen Willen noch irgendetwas anderes unterstellen. Sondern ihn sein Ding machen lassen.
Und alle Energie darein stecken, erstens zu akzeptieren, dass die Zeit in dieser Wohnung abgelaufen ist (alle trüben Gedanken und Bewertungen dahingestellt, ich rede nicht von angemessener Trauer über den Verlust dieser geliebten Wohnung) und zweitens etwas Passendes und Schönes und langfristig Bezahlbares zu suchen und finden.
Denn der Zug ist bereits angefahren. Du kommst da nicht drum herum. Du kannst es hinauszögern, verschleppen und und und, als Mieter hast du gute Karten.
Aber du versaust dein eigenes Leben für diese Zeit mit einem Haufen negativer Beschäftigungen, Anwaltsterminen, Terminen mit Beratern, Suche nach Informationen. Du, nicht der neue Besitzer, das ist die Betrachtungsweise.
Und am Ende musst du irgendwann doch auf jeden Fall eine Wohnung suchen und finden, das ist in 5,10 Jahren viel schwieriger als heute (das weiß ich aus meinen Rückblicken, es sah immer so aus, als ginge es nicht schlimmer). Und wird viel teurer - mittel- und langfristig.
Akzeptier das Unausweichliche, mach einen Aufhebungsvertrag, und mit dem kannst du je nach Dauer deines bisherigen Mietvertrags meistens gut die Mehrkosten deiner neuen Wohnung sogar ein paar Jahre bezahlen, wenn du es nicht anderweitig verbrätst.
Und kümmer dich um deine eigene Zukunft, die nunmal die Wohnungssuche leider auch beinhaltet.
Just to speak frankly,
Grüße

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Ich weiß, was du sagen willst.
Noch ist es ja auch gar nicht so weit und ich suche nach Wohnungen vorsorglich.
Es ist halt die Frage, was ist, wenn ich keine finde ?

Also ich suche schon lange, eben vorsorglich.
Aber entweder es geht preislich nicht, oder Haustiere verboten oder sie reagieren gar nicht erst, weil zu viele Bewerber.
Meine Angst : Es passiert hier etwas, dass zum Verkauf veranlasst, bevor ich eine Wohnung gefunden habe

Auch frage ich mich :

Es ist ein EFH mit zwei separaten Wohnungen.
Entspräche es nicht einer Umwandlung, wenn jemand das Haus komplett für sich nutzen will?
Also egal, ob so wie es ist oder eben, um es zu verkaufen und dann vom neuen Käufer komplett abreissen zu lassen ?

Gilt da nicht eh die Sperre von drei Jahren dann ? Denn so läuft es ja als eigene Wohnung.

Wie bitte? Das wäre doch eigentlich ein Zweifamilienhaus!