Hausanbau und Wärmedämmung

Hallo Leute,

ich gedenke demnächt an meinem Haus ein Stück anzubauen!! Nun hätte ich gerne gewusst was dabei zu beachten ist und welche Anträge ich stellen muss??

MFG

nicola1961

was genau meinst du? fundamente, steine,dämmung,dach…?

hallo carlo71,

ich dachte an eine hauserweitung in holzbauweise!! mit fundament (wäre glaube ich sinnvoll) und natürlich bis zu dach!! denn altbau würde ich dann gerne auch mitdämmen!!

mfg

nicola1961

was genau meinst du? fundamente, steine,dämmung,dach…?

Hallo Nicola,
Erst einmal ist die Beantragung einer Baugenehmigung erforderlich. Zuständig ist hier das jeweilige Bauamt der Stadt oder des Landkreises. Die einzureichenden Unterlagen regelt das jeweilige Baurecht des einzelnen Bundeslandes. Ich kann hier nur für Niedersachsen sprechen, in anderen Bundesländern kann es ganz anders laufen (aber ähnlich). Als erstes musst du dich mit einem Architekten oder vorlageberechtigten Bauunternehmer in Verbindung setzen. Selbst einen Bauantrag zu stellen geht nicht, da wahrscheinlich die fachliche Qualifikation fehlt und wie schon gesagt, eine Bauantragsvorlageberechtigung vorhanden sein muss. Des Weiteren gehört ein Statiker mit ins Boot, der aber in der Regel vom Architekten besorgt wird. Es soll der Bau ja nicht gleich wieder zusammenfallen. Als Unterlage benötigt man hier in Niedersachen erst einmal einen Lageplan. Der ist beim Katasteramt zu bekommen. Damit plant der Architekt das neue Bauwerk in Verbindung mit evt. Grenzabständen die vorgeschrieben sind. Ist alles geplant und niedergeschrieben wird der Bauantrag vom Architekten beim Bauamt eingereicht. Die prüfen dann alles sorgfältig und erteilen dir dann die so genannte Baugenehmigung. Und dann kannst du loslegen, oder loslegen lassen. Nach Errichtung der neuen Bleibe muss das Ganze noch vom Katasteramt oder einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur eingemessen und ins Kataster eingetragen werden.

Gruß aus dem Weserbergland

Heiner

Hi!
Dazu Welche Anträge du stellen mu0t kann ich Dir gar nicht viel sagen: Bauantrag mit Zeichnung usw………(da ist ratsam das den Architekten machen zu lassen). Hinterher nicht vergessen vom Katasteramt vermessen zu lassen und den Umbau beim Katasteramt eintragen zu lassen (Höhe der Gebühren ist von den Baukosten abhängig. Also eher etwas „tiefstapeln“ ).
Wie Du anbaust solltest Du in jedem Fall mit einem Fachmann besprechen. Bauliche Veränderungen können unangenehme Folgen haben. (Lieber ein paar Euro für eine Beratung vor Ort ausgeben, als nachher böse Überraschungen zu erleben!)
Das Du Dach und Wände ordentlich isolierst, davon gehe ich eigentlich aus. Lieber etwas mehr als zu wenig. Ich habe vor 13 Jahren unser Dach ausgebaut und die Wärmedämmung wäre heute völlig unzureichend. Damals entsprach sie dem Stand der Technik!
Wie Du isolierst ist natürlich davon abhängig wie Du baust. Da ist das Internet aber voll mit Hinweisen!
Gruß

Holger

Hey,
wegen Krediten würde ich mich bei der Kfw informieren. Evtl. gibt es auch Zuschuss, falls kein Kredit benötigt wird.
Ein Wärmeverbundsystem selbst anzubringen geht und spart eine Menge Geld.
Einen Bauantrag wirst Du auf jeden Fall stellen müssen.
Daher ist ein Architekt bzw. Bauingenieur nötig.
Bei Deiner Hausbank mal vorbeischauen. Diese beraten ganz gut und haben oft Checklisten und weitere Infos.

Gruß
Jörg

Hallo Nicola,

wenn Du Dir einen Architekt sparen willst, weil Du schon den Plan hast, wie der Anbau aussehen soll, dann würde ich Dir empfehlen, Dich beim Bauamt deiner Stadt bzw. der Gemeindeverwaltung zu erkundigen. Die können Dir sicher weiterhelfen.
Wie sieht es mit der Statik aus? Wird diese verändert etc.? Muß dies ein Fachmann entscheiden? Ich kann mir vorstellen, das viele Fragen dort geklärt werden können. Danach kannst Du ja immer noch entscheiden, ob Du einen Architekten oder Statiker mit ins Boot holst.

Hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben??

Gruß Thomas

Hallo,
leider kann ich dazu dir nicht helfen weil ich es selber nicht genau weiß!
Hoffe es konnten dir andere einen besseren rat geben!
LG Sanne

Hallo Nicola,
also ich bin jetzt nicht der große Experte aber Du mußt auf jeden Fall es in der Gemeinde-bzw.Stadtverwaltung angeben was Du vorhast,dazu würde ich erstmal eine Skizze mit den ungefähren Maßen also der Anbau selbst,sowie der Abstand zu den Nachbarn,angeben.
Dann würde ich auf jeden Fall meinen Nachbarn sagen was ich vorhabe und ob sie damit erstmal Grundsätzlich einverstanden sind,einen richtigen Plan mußt Du natürlich dann auch bei den Behörden einreichen wo die Nachbarn dazu Ihr ok geben müssen,wichtig ist es das Du Dir immer alles schriftlich geben läßt.
Sollte es so sein das Du es von einer Firma machen lassen willst,würde ich es lieber von einer kleinen Firma es tun lassen,auch wenn sie vielleicht etwas teurer ist,der Preis ist nicht immer alles !

Ich wünsche viel Glück und alles gute !

Schöne Grüße,Herbert

Das würde ich nicht ohne einen Architekten machen.
Und der weis dann schon was zu tun ist.

MfG
Walter

HALLO Nicola 1961,
am besten Du beauftragst für die Pläne und die
Statik, die Du für den Anbau brauchst, einen Architekt
der könnte Dir dann einige Wege zu den Behörden abnehmen.
Auf jeden Fall brauchst Du den Roten PUNKT, bevor
Du mit dem Anbau beginnst(Bauamt)!
Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.
Grüße, der Gelegenheitshendwerker

nicola 1961,
1.wenn du den anbau abgesteckt hast schauen ob die baugrenzen eingehalten werden.2.mit der architektenzeichnung zur örtlichen baubehörde ob irgendwelche einwende bestehen.dann gibt meistens d.ö. bauamt die zeichnung mit der statik an das kreis

bauamt zur genehmigung weiter zur prüfung u.genehmigung.wenn du den mit grünen stempel und

unterschrift versehende zeichnung zurückbekommst
kannst du loslegen.
wie die dämmung und eventuel das mauerwerk sein muß
geht aus der zeichnung hervor.

gruß uwe

ich gedenke demnächt an meinem Haus ein Stück anzubauen!! Nun
hätte ich gerne gewusst was dabei zu beachten ist und welche
Anträge ich stellen muss??

MFG

nicola1961

Hallo nicola1961,

also - da kommt es natürlich darauf an, wie groß denn dieses „Stück“ nun sein wird, daß sie gedenken, anzubauen.

Auch ist der Mindestabstand zum Nachbargrundstück nicht außer acht zu lassen und in den Himmel bauen geht natürlich auch nicht unbegrenzt.
Soll es als Garage oder als Wohnraum genutzt werden?
Ist eine Unterkellerung geplant?
Wie steht es mit der Baustatik des vorhandenen Gebäudes (müßte dann ev. das vorh. Fundament verstärkt werden?).
Gibt es in ihrem Fall eventuell Vorgaben vom Denkmalschutz?
Wohnen sie am Rande eines Naturschutzgebietes?

Eine allgemeingültige Antwort kann ich sowiso nicht geben, da die jeweiligen Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland, von Kreis zu Kreis, ja von Stadt/Gemeinde zu Stadt/Gemeinde variiren.

Um bzgl. aller einzureichenden Unterlagen wirklich sicher zu sein, wenden sie sich bitte an ihr zuständiges Rathaus/Gemeindeamt.
Ich würde mich dort an den/die Mitarbeiter/in für das Ressort „Bauvoranfragen“, „Baugrundstücke“ oder „Gewerbegebiete“ wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein klein wenig helfen.

MfG

Harald Mohr :smile: