Hausarbeit Literaturwissenschaft

Ich habe eine Hausarbeit zum Thema
„Methode des Vergleichs von Märchen“ geschrieben. Der erste Teil beinhaltet eine Textanalyse von Märchen. Diesen Teil fand meine Professorin mangelhaft und nun muß ich ihn noch einmal überarbeiten. Wer kann mir dabei helfen?

Hallo Silvia,

ich kann Dir mangels Fachkenntnis leider keinen Tip zu Deiner Hausarbeit geben, einen Tip fürs Leben jedoch schon:

Ein Posting, welches man auch ohne große Boshaftigkeit als versuchten Prüfungsbetrug interpretieren kann, sollte nicht mit der Mailadresse der Universität geschmückt werden, schon gar nicht, wenn eben diese den vollen Namen enthält.

Trotzdem viel Erfolg für Deine Hausarbeit und ein schönes Wochenende
Ted

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Ein Posting, welches man auch ohne große
Boshaftigkeit als versuchten
Prüfungsbetrug interpretieren kann,
sollte nicht mit der Mailadresse
der Universität geschmückt werden, schon
gar nicht, wenn eben diese den vollen
Namen enthält.

Eine Hausarbeit ist ja gerade deswegen nicht in Klausur zu schreiben, DAMIT man sich vorher austauschen kann: mit dem Professor, den Kommilitonen und anderen Experten. Das gehört u.a. zum Programm „Einheit von Forschung und Lehre“, dem unsere Universitäten seit fast 200 Jahren folgen (Nebenbei: wie lange noch?)

Wenn also jemand um thematische Hilfe oder Anregung bittet, die ich zu diesem Thema leider auch nicht geben kann, dann ist das KEIN Betrug, sondern gehört zur wissenschaftlichen Arbeit.

Andreas

Eine Hausarbeit ist ja gerade deswegen
nicht in Klausur zu schreiben, DAMIT man
sich vorher austauschen kann: mit dem
Professor, den Kommilitonen und anderen
Experten. Das gehört u.a. zum Programm
„Einheit von Forschung und Lehre“, dem
unsere Universitäten seit fast 200 Jahren
folgen (Nebenbei: wie lange noch?)

Also zu meiner Zeit in einem anderen Fachbereich mußte man am Ende der Hausarbeiten versichern, die Hausarbeit selbst geschrieben zu haben und sich keiner anderen Hilfsmittel als im Literaturverzeichnis angegeben bedient zu haben. Der „Wissensaustausch“ war allerdings augenzwinkernd zugelassen, da er sowieso nicht bewiesen werden konnte. Aber es gab da schon Grenzen, wenn man die Hausarbeit von jemand anderes hat schreiben lassen.

Hat sich da was geändert?

ralph

Also entweder …
… ich hab Silvia falsch verstanden oder Ihr.
So wie ich das sehe, sucht Silvia nicht jemanden, der die Arbeit f"ur sie schreibt, sondern sie will Tips, Anregungen etc…
Was ist daran verwerflich?!
(Schliesslich hat sie die Arbeit ja eigentlich schon geschrieben und soll nur einen Teil nochmal "uberarbeiten.)

"Ubrigens ist es im Wissenschaftsbereich auch durchaus "ublich und zul"assig, private Mitteilungen (priv. comm.) als Quelle(n) anzugeben.

Gruss an alle „Moralapostel“! :wink:

Ciao
Gernot

Nach den Kommentaren ganz klar meine Frage:
Setzt die erfragte Hilfe vorherige Lektüre
Deiner Arbeit voraus oder möchtest Du Hin-
weise? Im letzteren Fall kann ich Dir helfen

Christoph

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Nachdem mein Anfrage anscheinend einige Grundsatzdiskussionen zum Thema Betrug ausgelöst hat, möchte ich doch einmal meine Anfrage klarstellen. Ich möchte nicht, daß mir jemand meine Arbeit schreibt sondern ich suche Literaturhinweise und Tips, damit ich sie selber besser schreiben kann.
Denn so blöd bin ich nun auch wieder nicht, daß ich bei einem Täuschungsversuch (was ich sowieso grundsätzlich ablehne!!!) meinen Namen angeben würde.

Also schönen Gruß und ich würde mich über wirkliche Hilfen noch sehr freuen
Silvia

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Richtigstellung!
Hi all!

Meine Antwort auf Silvias Frage war ein „Tip fürs Leben“ und als solcher eindeutig gekennzeichnet. (Untertänigste Entschuldigung an alle Rechtschreibreformisten, es muß selbstredend Tipp heißen! :wink:) Ich möchte mich also nicht als „Moralapostel“ *zwinkert zu Gernot* verstanden wissen.

Ich wollte lediglich auf die Möglichkeit hinweisen, daß jemand vom Fachbereich (Prof., WiMi, etc.) derartiges liest und daraus wie auch immer geartete Schlüsse zieht. Nicht mehr, nicht weniger. Vielleicht hätte ich den Konjunktiv besser herausarbeiten sollen. Ich bitte aber zu meiner Entschuldigung zu berücksichtigen, daß besagtes Posting am Freitag abend geschrieben wurde, ich mich mental also bereits im wohlverdienten Wochenende befand. :wink:

Ich denke aber auch, daß die gesamte Wortwahl meines Beitrags nicht unbedingt den Eindruck eines moralischen Problems meinerseits erweckt, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Gruß
Ted

Hallo Silvia,

nachdem Ted und ich einige Verwirrung gestiftet haben, fühle ich mich ein bißchen verantwortlich. Maile mir doch die Arbeit. Ich bin Jurist, also auch Geisteswissenschaftler. Prüfen kann ich die Arbeit auf Stil, Aufbau und Logik. Nicht prüfen kann ich sie auf inhaltliche Richtigkeit und korrekte Zitierungen. Zeit habe ich erst am Wochende.

Ted hatte schon ganz recht: solange sich Typen wie die Gruppe WiWi offen und andere versteckt hier herumtreiben, ist es immer gefährlich, sich zur Zielscheibe zu machen. Ich hatte nur der Meinung von Andreas widersprochen, daß Zweck einer Hausarbeit der Wissensaustausch sei. Eine Hausarbeit ist eine Hausarbeit, damit der Bearbeiter mehr Zeit hat. Erlaubt ist ausdrücklich die Hinzuziehung von Fachliteratur. Alles andere bewegt sich in einer Grauzone.

Keiner hier findet Deinen Hilferuf verwerflich, und niemand hat Dir Betrugsabsichten unterstellt. Geschwitzt hast Du ja schon. Was hat Deine Professorin im einzelnen an der Arbeit auszusetzen gehabt?

viele grüße
ralph

Hallo Ted, hallo Ihr Anderen!

Habe die Richtigstellung(en) erst jetzt gelesen.

War ich so giftig?
Wollt ich gar nicht sein.

!!! SORRY !!!

Werde in Zukunft (versuchen) vorsichtiger (zu) formulieren.

Noch kurz zu Dir pers"onlich, Ted, i.a. hast Du v"ollig recht: Man weiss nie, wie das von anderen aufgefasst wird. Insofern ist Anonymit"at allemal besser. Zustimmung!

Und was die Rechtschreibereform angeht: Haben wir das n"otig? *zwinker

Ciao
Gernot

Schönes Wochenende!

Ted