Hallo!
Ich schreibe in den nächsten Wochen eine Hausarbeit zum Vergleich von Tempeln in Shanghai. (Fach Religionswissenschaft)
Neben der (extrem mageren) offiziellen Literatur werden die Beschreibungen v.a. auf meinen Augen beruhen (+Fotos) da sich das Thema auf einem Aufenthalt dort begründet.
Im Auswertungsteil natürlich weniger.
Nur mache ich mir darüber Gedanken wie ich den Teil der Beschreibung gestalte.
In wieweit darf ich mich in wissenschaftlichen Arbeiten „zeigen“ ?
Darf ich überhaupt etwas von mir geben oder muss ich jeden Tisch, den ich gesehen habe, erst durch Literatur beweisen?
Ich bin mir nicht sicher darüber wieviel Freiheit mir da zu steht, weiß aber auch nicht, wo ich passende Informationen dazu finden könnte.
Beispiele von ähnlichen Hausarbeiten habe ich bis jetzt nicht gefunden.
Kann mir jemand Tipps dazu geben, wie ich eine solche Hausarbeit zu gestalten habe?
(Bin jetzt 3. Semester, ist meine 2. Hausarbeit)
lg
Kate
Hallo, das ich wäre auch in so einer auf eigener Feldforschung beruhenden Arbeit verpönt, im Referat würde es vielleicht grad noch gehen. In der Hausarbeit belegtst du dagegen nicht durch Literaturverweise, sondern, durch deine Aufnahme der Tempel.
Sprich du hast sicher Fotos gemacht, die kannst du beifügen, oder du hast evtl (da fotografieren unangemessen war)irgendwelche Schnitzereien szizziert oder den Aufbau des Tempels (also Wo standen welche rituellen Gegenstände, wo war welcher Mönch bei einer Veranstaltung etc.)
Auch solche Szizzen kannst du beifügen und daran belegen, wie etwas war (vergleiche zB. archäologische oder Kunsthistorische Arbeiten).
Oder wenn das alles nicht vorhanden ist, oder nicht zu dem passt, was du sagen willst, beschreibst du dann eben was du gesehen hast, wer es dann verifizieren will, muss selbst hinfahren 
Aber wie gesagt nicht „ich habe gesehen, dass…“ sondern zB. „farblich überwiegen Rot- und Goldtöne, die sich zusätzlich in der Vielzahl auf Hochglanz polierten rituellen Gegenständen aus Gold und Silber wiederspiegeln…“
Sprich schreib es wie jede andere wissenschaftliche Arbeit auch ohne „ich“, nur mit dem Unterschied, dass es dennoch eigene Feldforschungs-Ergebnisse sind. Vereinzelt kannst du mit Fußnoten arbeiten und sagen, dass es auf eigener Anschuung beruht, zB. wenn du über eine Veranstaltung oder ein religiöses Fest berichtest (zB. diese Angaben über das xy-Fest beruhen auf eigenen Beobachtungen am 6.6.2007 im B-Tempel in C.), damit machst du deutlich, dass man schon zu diesem Fest hinfahren muss, um die Angaben zu verifizieren und dass Einzelheiten natürlich in einem anderen Jahr anders sein können, es ist eben eine Momentaufnahme.
Gruß Susanne
Hallo, das ich wäre auch in so einer auf eigener Feldforschung
beruhenden Arbeit verpönt, im Referat würde es vielleicht grad
noch gehen. In der Hausarbeit belegtst du dagegen nicht durch
Literaturverweise, sondern, durch deine Aufnahme der Tempel.
Aber wie gesagt nicht „ich habe gesehen, dass…“ sondern zB.
„farblich überwiegen Rot- und Goldtöne, die sich zusätzlich in
der Vielzahl auf Hochglanz polierten rituellen Gegenständen
aus Gold und Silber wiederspiegeln…“
Sprich schreib es wie jede andere wissenschaftliche Arbeit
auch ohne „ich“, nur mit dem Unterschied, dass es dennoch
eigene Feldforschungs-Ergebnisse sind. Vereinzelt kannst du
mit Fußnoten arbeiten und sagen, dass es auf eigener Anschuung
beruht, zB. wenn du über eine Veranstaltung oder ein
religiöses Fest berichtest (zB. diese Angaben über das xy-Fest
beruhen auf eigenen Beobachtungen am 6.6.2007 im B-Tempel in
C.), damit machst du deutlich, dass man schon zu diesem Fest
hinfahren muss, um die Angaben zu verifizieren und dass
Einzelheiten natürlich in einem anderen Jahr anders sein
können, es ist eben eine Momentaufnahme.
Gruß Susanne
Hi!
Vielen Dank, damit hast du mir schon sehr weitergeholfen 
lg
Kate