Hausarbeit Thema: 'Schizophrenie'

Hallo,

ich befinde mich im Anerkennungspraktikum meiner Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher und muß demnächst eine prüfungsrelevante Hausarbeit schreiben. Dabei habe ich mich für die Förderung einer 22-jährigen, (hebephren) schizophrenen Frau entschieden.

Dafür bräuchte ich nun ein paar Tips von euch Fachleuten:

Welche (belegbaren) Förderungsmöglichkeiten gibt es überhaupt? Was ist besonders wichtig und welche Möglichkeiten habe ich als Praktikant? Was haltet ihr vom Programm Cog-Pack (leider kostenpflichtig)? Wo bekomme ich es her?
Die Einrichtung in der sie sich befindet ist eine Jugendhilfeeinrichtung und nicht auf psychische Erkrankungen spezialisiert. Ich habe schon ein paar Bücher ausgeliehen, wirklich weiter haben sie mich jedoch nicht gebracht.

Habt ihr vielleicht Link- und Literaturtips für mich? Das wäre echt super…

hi,

wenn ich deine frage richtig verstehe, suchst du nach praktischen lebenshilfen für deine betreuungsperson und willst die durchführung der hilfen in deine schriftliche arbeit aufnehmen.

wenn das so richtig ist, dann fallen mir integrationsfachdienste ein, die in den arbeitsmarkt vermitteln können, falls arbeitsaufnahme ansteht und möglich ist.

„belegbare hilfe“ (komischer begriff) ist natürlich auch der facharzt, der deiner betreuungsperson die nötige medikamentöse unterstützung für ihr leben gibt.

ebenso das gesamte soziale netz: jugendhilfeeinrichtung, familie, freunde, sie alle helfen doch in der regel

Hi, danke für deine Antwort.

Ich habe jedoch eher etwas durchführbares gemeint…etwas, dass man später auch reflektieren kann (Übungen zur Aufmerksamkeitssteigerung, soziales Training, etc.). Und dafür suche ich nun Fachliteratur die sich auch oder ausschließlich auf Schizophrenie bezieht.

hi,

es gibt verhaltenstherapeutische trainings für schizophrene und deren angehörige, bei denen die früherkennung psychotischer symptome zur schnelleren behandlung durch einen arzt und/oder therapeuten eingeübt wird. vielleicht wäre das etwas für dich.

ansonsten musst du in jedem fall vorsichtig sein und kannst nicht etwa irgendetwas herumprobieren, denn schizophrene menschen sind natürlich in gewisser hinsicht verwundbarer und man sollte sich fachlich sehr gut auskennen, bevor man „rangeht“.

ich denke, für dich wäre eine fortbildung zum thema (zum beispiel über den landschaftsverband) wichtig, bevor du praktisch tätig wirst. oder frage pfleger aus der psychiatrie, die wissen sehr viel über die praxis. die triffst du auch bei solchen fortbildungen.