Hallo,
welche Vor- und Nachteile hat ein niedergelassener Arzt wenn er sich an den Hausarztmodellen der Krankenkassen beteiligt?
Hintergrund meiner Frage:
Meine Krankenkasse bietet das Hausarztmodell zwar hier an, aber mein Hausarzt nimmt nicht daran teil 
Grüße von
Tinchen
Hallo,
dir Vorteile sind neben der Kundenbindung eine entsprechende
Mehrvergütung. Meist lehen aber die Ärzte die Teilnahme ab, weil
ihnen die Vergütung zu niedrig ist, der Verwaltungsaufwand zu hoch
und sie die geforderte Weiterbildung scheuen.
Vorgeschoben wird allerdings von den Kritikern das „angebliche“
Interesse des Patienten und der Datenschutz. Man glaubt, dass die
Krankenkasse unzulässig Daten über den Patienten sammelt und sreichert.
Gruss
Günter Czauderna
Hallo Günter,
dir Vorteile sind neben der Kundenbindung eine entsprechende
Mehrvergütung. Meist lehen aber die Ärzte die Teilnahme ab,
weil
ihnen die Vergütung zu niedrig ist,
Widerspricht sich das nicht?
Eine Mehrvergütung, die zu niedrig ist?
der Verwaltungsaufwand zu
hoch
Naja, die 10 Euro „Eintrittsgebühr“ muss ja auch irgendwie verwaltet und abgerechnet werden. Das entfällt dann doch bei den Hausarztmodell-Patienten.
und sie die geforderte Weiterbildung scheuen.
Vorgeschoben wird allerdings von den Kritikern das
„angebliche“
Interesse des Patienten und der Datenschutz. Man glaubt, dass
die
Krankenkasse unzulässig Daten über den Patienten sammelt und
sreichert.
Aha. Den Grund sehe ich wirklich nur als vorgeschoben an.
Ich werd einfach mal meinen Doc fragen warum er denn nicht mitmacht.
Dir ein Dankeschön für deine Antwort und *!
Grüße von
Tinchen
Hallo Tinchen, hallo Guenter,
Antwort von einem betroffenen Hausarzt, nämlich von mir:
das Prinzip des Hausarztmodells ist ja gut und schön, aber die Ausführung: jede Kasse hat andere Bestimmungen, der Papierkram wächst in Ungeheure, die Daten gehen durch X Hände und kommen dann oft verstümmelt bei den Kassen an, dort werden sie manchmal falsch aufgearbeitet, der Arzt bekommt den Datensatz zurück, muss ihn nochmals bearbeiten, der Patient fliegt aus dem Modell raus, weil die Daten nicht schnell genug bei der Kasse ist, der Patient ist sauer auf den Arzt, weil er rausgeflogen ist… und so gehts weiter. Die "Mehrvergütung"ist im Vergleich zur Mehrarbeit so etwas von lächerlich! Die Kassen bekommen bei Eintrag eines Patienten ins DMP-Modell (aber das ist jetzt eine andere Baustelle) 5000,-€, der Patient max. 40, der Doktor so um die 50-60 €…
Dein Hausarzt, liebes Tinchen, ist vernünftig und braucht seine Zeit für seine Patienten, nicht für Aktenkram! Grüß ihn von mir!
meint synapse
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Hallo Synapse,
Antwort von einem betroffenen Hausarzt, nämlich von mir:
Danke und auch * von mir!
Da ich als Patient nicht weiss was alles dahintersteckt frag ich einfach nach (ich bin auch so ein unangenehmer Patient der die Beipackzettel von Medikamenten liest und dann ggf. beim Doc nochmals nachfragt *ggg* ).
Grüße von
Tinchen
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