Hausbau / Finanzierung

Hallo Zusammen!

Ich habe vor, im Frühjahr mit dem Bau eines Hauses mit Einliegerwohnung zu beginnen.

Der Plan ist eingereicht, und mein Planzeichner hat eine Bausumme von Schlüsselfertig 307.000 Euro ermittelt; das ist nach seiner Eklärung ein „Standarddurchschnittswert, ermittelt aufgrund des Umbauten Raumes“.
Ich lasse nicht Schlüsselfertig bauen, sondern mach selbst den Bauherren.

Meine Frage: Wieviel kann ich damit „sparen“, bzw. wie hoch muß der Kredit dann sein?
Kann man da eine ungefähre Aussage treffen?

Das Haus hat übrigens eine Größe von ca. 10,5 x 16,5 Meter, Kniestock, voll unterkellert, Dreifachgarage.

Im vorraus vielen Dank für die Antworten

Fuchs

ganz einfach
moin

„volle eigenleistung“ schlaegt mit ca 50% der bausumme zu buche, d.h. du musst 150 k finanzieren und eine bank haben, die dir diese eigenleistung auch wirklich glaubt.
gruss
khs

Hallo,

diese Frage ist so nihct zu beantworten. Denn Du teilst nicht mit, was Du unter „ich mache selbst den Bauherren“ verstehst. Soll dies heißen, dass Du slebst die Gewerke einzeln ausschreibst und vergibst, oder dass Du vorhast selbst Hand anzulegen, bzw. welche Mischform zwischen diesen Verfahren schwebt dir vor?

Die Selbstvergabe kann Geld sparen, muss es aber nicht. Denn ein Bauträger bekommt üblicherweise ganz andere Konditionen als ein einzelner Bauherr, und spart bei den Materialen (was gut als auch schlecht für den Bauherren sein kann). Der private Bauherr achtet einerseits vielleicht mehr auf Qualität der Materialien, lässt sich aber auch gerne mal zur Luxusausstattung verleiten, weil der Aufpreis ja so lächerlich ist (pro Stück) und man schließlich nur einmal im Leben baut. Wenn sich dann die ganzen lächerlichen Kleinigkeiten gegen Ende summieren, bremst er sich ggf. aber dann auch wieder selbst aus, und nimmt zum Schluss nur noch den billigsten Schrott, weil die Kalkulation sonst nicht mehr aufgeht.

Und was die Muskelhypothek angeht, so ist diese immer noch der beste Selbstbetrug. Einerseits überschätzt man gerne seine Fähigkeiten bestimmte Gewerke überhaupt leisten zu können, andererseits unterschätzt man den zeitlichen Aufwand und die tatsächlich zur Verfügung stehende Zeit. Und wenn es dann um kritische Dinge geht, wird die Sache schnell gefährlich, teuer und zeitkritisch. Es soll schon so manche Ehe hieran gescheitert sein.

Wenn man also nicht gerade trotz regelmäßiger Bezüge nur halbtags richtig arbeiten muss, und möglichst mehrere Meisterbriefe besitzt, sollte man hier sehr zurückhaltend agieren. Ich habe damals bei unserem Haus € 10.000,-- Eigenleistung angesetzt, die ich dann sicher doppelt erbracht habe, weil es beruflich gerade von der Zeit her passte. Trotzdem sind viele (allerdings nicht kritische) Dinge bis heute (nach drei Jahren) noch nicht fertig und ich möchte mir z.B. nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ich damals an kritischen Stellen mehr Eigenleistung eingeplant hätte.

Gruß vom Wiz

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