Mister X (23), wohnhaft in Hannover möchte gern ein Haus bauen (für Ihn ist der Neubau sehr wichtig, da dann auf Jahre so gut wie nichts mehr gemacht werden muss), allerdings ist er Schüler. Das wird auch noch ein paar Jahre andauern, bis nach dem Studium. Die Ehefrau von Mister X ist im Lebensmittel-Einzelhandel (stellvertretende Marktleitung) tätig.
Die Eheleute haben erst dieses Jahr geheiratet und zahlen den Kredit (6 % Zinsen) noch ca. sechs Jahre ab. Die beiden haben kein Eigenkapital, allerdings haben beide jeweils eine Riester-Rente.
Allerdings sollen die Eltern der beiden Eheleute als Mieter in das Haus einziehen. Vom Vater des Mister X könnte evtl. etwas Eigenkapital aus Lebensversicherungen „angezapft“ werden.
Sie wollen ein Haus im Kreis Eckernförde-Rendsburg bauen. Der geschätzte Wohnbedarf ist 200m². Es sind zusammen drei Parteien (fünf Leute). Es werden Gesamtmieten in Höhe von 1000,- € eingespart.
Da die Zinsen jetzt so niedrig sind, wollen alle das Projekt vorziehen, es besteht das Risiko, dass in zehn Jahren die Zinsen so hoch sind, dass dann selbst mit etwas mehr Eigenkapital mehr bezahlt wird.
Wie sollte am besten vorgegangen werden, um dieses Projekt durchzuführen?
Wie und wo kann ich eine Übersicht über Bauland in der angegebenen Region finden?
Ist diese Region zu empfehlen?
Wie sieht das da auf dem Arbeitsmarkt / Stundenlohn aus?
Mister X (23), wohnhaft in Hannover möchte gern ein Haus bauen
(für Ihn ist der Neubau sehr wichtig, da dann auf Jahre so gut
wie nichts mehr gemacht werden muss), allerdings ist er
Schüler. Das wird auch noch ein paar Jahre andauern, bis nach
dem Studium. Die Ehefrau von Mister X ist im
Lebensmittel-Einzelhandel (stellvertretende Marktleitung)
tätig.
Die Eheleute haben erst dieses Jahr geheiratet und zahlen den
Kredit (6 % Zinsen) noch ca. sechs Jahre ab. Die beiden haben
kein Eigenkapital, allerdings haben beide jeweils eine
Riester-Rente.
Allerdings sollen die Eltern der beiden Eheleute als Mieter in
das Haus einziehen. Vom Vater des Mister X könnte evtl. etwas
Eigenkapital aus Lebensversicherungen „angezapft“ werden.
Sie wollen ein Haus im Kreis Eckernförde-Rendsburg bauen. Der
geschätzte Wohnbedarf ist 200m². Es sind zusammen drei
Parteien (fünf Leute). Es werden Gesamtmieten in Höhe von
1000,- € eingespart.
Es kann auch einiges in Eigenleistung gebaut werden, Mister X ist gelernter Elektriker, andere Handwerker gibt es ebenfalls in der Familie. An einer Architekten und einen Bauingeneur kann evtl auch zurückgegriffen werden.
Da die Zinsen jetzt so niedrig sind, wollen alle das Projekt
vorziehen, es besteht das Risiko, dass in zehn Jahren die
Zinsen so hoch sind, dass dann selbst mit etwas mehr
Eigenkapital mehr bezahlt wird.
Wie sollte am besten vorgegangen werden, um dieses Projekt
durchzuführen?
Wie und wo kann ich eine Übersicht über Bauland in der
angegebenen Region finden?
Ist diese Region zu empfehlen?
Wie sieht das da auf dem Arbeitsmarkt / Stundenlohn aus?
wer sagt denn, daß Mister X wenn er mit seinem Studium fertig wird, auch in der Wohngegend einen Job findet und nicht z. B. in München einen Job findet?
Ist bei Akademikern nicht ungewöhnlich sondern eher die Regel
das Vorhaben ist aus Eurer Sicht sicher Sinnvoll. Aber aus Sicht der Bank eher sehr gewagt.
Wenn die Immobilie 3 Parteien beherbergen soll, wovon nur eine eigengenutzt wird, gilt Mister X bei 99% der Banken als „Kapitalanleger“.
Das Wort sagt Doch schon alles, oder?
Da Mr.X kein Kapital hat, kann er nix anlegen. Als Faustformel der Banken gilt 20% Kapital muss zumindest nachweisbar vorhanden sein (muss nicht zwingend in die Finanzierung einfliessen), und die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) müssen selbst bezahlt werden.
Das Einkommen von Mr.X ,bzw. seiner Frau wird nicht ausreichen, die Finanzierung zu stemmen. Evtl. ist es Sinnvoll, die Eltern direkt mit ins Boot zu holen (Da ist wenigstens die Lebensversicherung mit Kapital vorhanden).
Eigenleistungen sind eine gute Sache. Aber,… wenn komplett selber gebaut wird, muss die Bank auch bereit sein, das Material welches Verbaut werden soll „vorzufinanzieren“, d.h. immer einen Vorschuß geben, in der Hoffnung dass am Ende das Geld auch in das Haus geflossen ist, und nicht in das nächste Auto. Ist zwar „lächerlich“, ist aber schon vorgekommen. Hier spielt der Finanzierungsplan die entscheidende Rolle.
Ansonsten gilt auch hier: Ohne konkrete Zahlen zu Einkommen, bzw. Objektkosten/Darlehenssumme kann man nur schwer sagen ob das geht oder nicht.
PS: sehe ich das richtig, dass auch noch ein Ratenkredit besteht? Wenn ja, wird eine Umsetzung fast unmöglich. Mr.X startet ja dann ein solches Projekt mit „Negativem Eigenkapital“.
das Vorhaben ist aus Eurer Sicht sicher Sinnvoll. Aber aus
Sicht der Bank eher sehr gewagt.
Wenn die Immobilie 3 Parteien beherbergen soll, wovon nur eine
eigengenutzt wird, gilt Mister X bei 99% der Banken als
„Kapitalanleger“.
Das Wort sagt Doch schon alles, oder?
Wie wäre es, wenn der Bank gesagt wird, dass die Wohnungen nicht vermietet werden, sondern dass die anderen beiden Parteien jeweils ein Lebenslanges Wohnrecht bekommen?
Da Mr.X kein Kapital hat, kann er nix anlegen. Als
Faustformel der Banken gilt 20% Kapital muss zumindest
nachweisbar vorhanden sein (muss nicht zwingend in die
Finanzierung einfliessen), und die Nebenkosten
(Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) müssen selbst bezahlt
werden.
Kann dazu nicht das Geld aus den Lebensversicherungen als „Eigenkapital“ verwendet werden?
Das Einkommen von Mr.X ,bzw. seiner Frau wird nicht
ausreichen, die Finanzierung zu stemmen. Evtl. ist es
Sinnvoll, die Eltern direkt mit ins Boot zu holen (Da ist
wenigstens die Lebensversicherung mit Kapital vorhanden).
Das wäre dann eine direkte Baugemeinschaft, oder?
Eigenleistungen sind eine gute Sache. Aber,… wenn
komplett selber gebaut wird, muss die Bank auch bereit sein,
das Material welches Verbaut werden soll „vorzufinanzieren“,
d.h. immer einen Vorschuß geben, in der Hoffnung dass am Ende
das Geld auch in das Haus geflossen ist, und nicht in das
nächste Auto. Ist zwar „lächerlich“, ist aber schon
vorgekommen. Hier spielt der Finanzierungsplan die
entscheidende Rolle.
Ansonsten gilt auch hier: Ohne konkrete Zahlen zu Einkommen,
bzw. Objektkosten/Darlehenssumme kann man nur schwer sagen ob
das geht oder nicht.
PS: sehe ich das richtig, dass auch noch ein Ratenkredit
besteht? Wenn ja, wird eine Umsetzung fast unmöglich. Mr.X
startet ja dann ein solches Projekt mit „Negativem
Eigenkapital“.
Kann auch hier nicht das Kapital aus den lebensversicheurngen als Eigenkapital gegengerecht werden?
Was bringt bei dem Vorhaben die Riester-Rente, bzw. Wohn-Riester?
Wie wäre es, wenn der Bank gesagt wird, dass die Wohnungen
nicht vermietet werden, sondern dass die anderen beiden
Parteien jeweils ein Lebenslanges Wohnrecht bekommen?
In dem geschilderten Fall wäre das nicht hilfreich. Denn dann fehlt ja die Mieteinnahme aus den Wohnungen. Die wird aber auf alle fälle für die bedienung der Darlehen benötigt.
Kann dazu nicht das Geld aus den Lebensversicherungen als
„Eigenkapital“ verwendet werden?
Kann es,… zumindest wenn der Bauherr dieses als sein Eigentum nachweist.
Das Einkommen von Mr.X ,bzw. seiner Frau wird nicht
ausreichen, die Finanzierung zu stemmen. Evtl. ist es
Sinnvoll, die Eltern direkt mit ins Boot zu holen (Da ist
wenigstens die Lebensversicherung mit Kapital vorhanden).
Das wäre dann eine direkte Baugemeinschaft, oder?
Kommt darauf an. Auch die Eltern können das Darlehen aufnehmen (Ganz oder teilweise). Hier kommt es einfach auf die Bereitschaft der Bank an und deren Besicherung auf der Immobilie. Wichtig wäre m.E., das das ganze Objekt über nur eine Bank finanziert wird. Da ansonsten das Objekt nach Wohnungen geteilt werden müsste (Bildung von Teileigentum gem WEG).
PS: sehe ich das richtig, dass auch noch ein Ratenkredit
besteht? Wenn ja, wird eine Umsetzung fast unmöglich. Mr.X
startet ja dann ein solches Projekt mit „Negativem
Eigenkapital“.
Kann auch hier nicht das Kapital aus den lebensversicheurngen
als Eigenkapital gegengerecht werden?
Siehe oben!
Was bringt bei dem Vorhaben die Riester-Rente, bzw.
Wohn-Riester?
Nix!!!
(Mannohmann, dieses Riestergedöns macht einen fertig! Riestern bringt nur etwas wenn schon Geld in dem Vertrag drinnen ist. Alles andere ist, gelinde gesagt „NEPP“ !
Und selbst dann, wenn man das eigene Geld „leihen“ kann, kommt später die Besteuerungsthematik !!! )
Wie wäre es, wenn der Bank gesagt wird, dass die Wohnungen
nicht vermietet werden, sondern dass die anderen beiden
Parteien jeweils ein Lebenslanges Wohnrecht bekommen?
In dem geschilderten Fall wäre das nicht hilfreich. Denn dann
fehlt ja die Mieteinnahme aus den Wohnungen. Die wird aber auf
alle fälle für die bedienung der Darlehen benötigt.
Kann dazu nicht das Geld aus den Lebensversicherungen als
„Eigenkapital“ verwendet werden?
Kann es,… zumindest wenn der Bauherr dieses als sein
Eigentum nachweist.
Das Einkommen von Mr.X ,bzw. seiner Frau wird nicht
ausreichen, die Finanzierung zu stemmen. Evtl. ist es
Sinnvoll, die Eltern direkt mit ins Boot zu holen (Da ist
wenigstens die Lebensversicherung mit Kapital vorhanden).
Das wäre dann eine direkte Baugemeinschaft, oder?
Kommt darauf an. Auch die Eltern können das Darlehen aufnehmen
(Ganz oder teilweise). Hier kommt es einfach auf die
Bereitschaft der Bank an und deren Besicherung auf der
Immobilie. Wichtig wäre m.E., das das ganze Objekt über nur
eine Bank finanziert wird. Da ansonsten das Objekt nach
Wohnungen geteilt werden müsste (Bildung von Teileigentum gem
WEG).
PS: sehe ich das richtig, dass auch noch ein Ratenkredit
besteht? Wenn ja, wird eine Umsetzung fast unmöglich. Mr.X
startet ja dann ein solches Projekt mit „Negativem
Eigenkapital“.
Kann auch hier nicht das Kapital aus den lebensversicheurngen
als Eigenkapital gegengerecht werden?
Siehe oben!
Was bringt bei dem Vorhaben die Riester-Rente, bzw.
Wohn-Riester?
Nix!!!
(Mannohmann, dieses Riestergedöns macht einen fertig! Riestern
bringt nur etwas wenn schon Geld in dem Vertrag drinnen ist.
Alles andere ist, gelinde gesagt „NEPP“ !
Und selbst dann, wenn man das eigene Geld „leihen“ kann, kommt
später die Besteuerungsthematik !!! )
Wie verhält sich das mit Fördergeldern?
Nehmen wir mal an, dass das ganze Projekt Energiesparsam gebaut werden soll (Solaranlage, Wärmepumpe, usw…) Es heißt ja sehr oft dass auch etwas gefördert wird.
Was kann ich unter „Förderung“ verstehen und in welcher Höhe wird gefördert?
Kann die Förderung als „Eigenkapital“ mit eingerechnet werden? Immerhin ist das Kapital, dass auch nicht von der Bank benötigt wird, wenn dieses „Bezuschusst / Gefördert“ wird.