Wir (Eigentümergemeinschaft) erwägen, die Vorderfront des Hauses mit zwei Rebstöcken zu verschönern - auf das diese (irgendwann mal…) das Haus „begrünen“.
Was muss man dabei beachten? Der Platz ist zur Zeit mit Knochensteinen gepflastert. Können wir das einfach ein paar Steine rausnehmen und die Pflanzen rein?
Schadet eine solche Kletterpflanze eigentlich dem Putz?
der Putz wird durch Wein nicht beschädigt, doch eines könnt ihr dann vergessen, den Neuanstrich, denn um die Ranken zu pinseln ist mühselig. Ansonsten ist der Wein sehr genügsam; gießen nicht vergessen. Der Boden sollte kein Bauschutt sein und das Haus eine Isolierung haben. Die üblichen Isolierungen reichen aus.
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Wir (Eigentümergemeinschaft) erwägen, die
Vorderfront des Hauses mit zwei
Rebstöcken zu verschönern - auf das diese
(irgendwann mal…) das Haus „begrünen“.
Schadet eine solche Kletterpflanze
eigentlich dem Putz?
Gruß
Stefan
Bei einem älteren Haus, ohne Vollwärmeschutz, besteht Gefahr für den Putz. Es kann - in feuchteren, kälteren Klimata - passieren, daß die Mauer nach außen nicht mehr traocknet. Das Ergebnis sieht man meist erst nach 30 Jahren (Wasserränder, bröckelnder Putz, Feuchte in der Mauer … ).
Neben dem, was meine Vorrednuer gesagt haben, sollte sicherheitshalber mal beim Ornungs- oder Bauamt nachgefragt werden, ob es in Eurer Gegend statthaft ist, Häuser zu begrünen. Es gibt Bebauungspläne, die sowas ausschließen. Ist zwar nicht häufig, aber sicher ist sicher. Ansonsten den Putz vor der Pflanzung überprüfen und ggv. reparieren. Rankhilfen nicht vergessen, sonst wächst der Wein wie er will und muß regelmäßig geschnitten werden. Das kann je nachdem zu einer akrobatischen Aktion werden.
Ein persönlicher Aspekt: Wein sieht im Sommer und vor allem im Herbst toll aus, aber im Winter ziemlich mickrig. Wir haben auch Efeu gepflanzt, das ist das ganze Jahr über grün, wächst aber wesentlich langsamer.
Bei einem älteren Haus, ohne
Vollwärmeschutz, besteht Gefahr für den
Putz. Es kann - in feuchteren, kälteren
Klimata - passieren, daß die Mauer nach
außen nicht mehr traocknet
Das kenne ich aber anders: Mein Vater (Bauingenieur) sagt, daß Begrünung die Wand und den Putz schützt, da die Blätter verhindern, daß Regen gegen die Wand fällt und sie immer wieder naß wird.
Wir (Eigentümergemeinschaft) erwägen, die
Vorderfront des Hauses mit zwei
Rebstöcken zu verschönern - auf das diese
(irgendwann mal…) das Haus „begrünen“.
Was muss man dabei beachten? Der Platz
ist zur Zeit mit Knochensteinen
gepflastert. Können wir das einfach ein
paar Steine rausnehmen und die Pflanzen
rein?
Schadet eine solche Kletterpflanze
eigentlich dem Putz?
Gruß
Stefan
Lieber Stefan,
meine private Erfahrung mit Efeu am Haus (10 Jahre) hat mich gelehrt, das lebendige Kletterpflanzen Fugen und Kletterpflanzen über die Jahre beeinflussen (Dachrinne überwachsen war nach drei Jahren kaputt). Mein Ratschlag: Fugen und Hausbegrünung passen über die Jahre nicht zusammen, Hausbegrünung muß in Schach gehalten werden (vgl. Dachrinne). Gleichzeitig ist durch Mauerbegrünung die Mauerwand vor Regen geschützt.
Viele Gruesse
Heidrun burfeind