kann man die Elektroinstallation eines Wohnhauses so vom Netz trennen, dass man das Haus mit einem eigenen Generator versorgen kann, und ein Steuergerät es merkt wenn der Stromausfall vorbei ist, und es den Generator ausschaltet und das Haus wieder ans Netz anschließt?
Meine Sorge ist, wenn ich bei Stromausfall meinen Zweitakter anwerfe und an eine Steckdose anshcließe, dann versickert der Strom doch im weiten Umkreis, oder stimmt das nicht?
kann man die Elektroinstallation eines Wohnhauses so vom Netz
trennen, dass man das Haus mit einem eigenen Generator
versorgen kann, und ein Steuergerät es merkt wenn der
Stromausfall vorbei ist, und es den Generator ausschaltet und
das Haus wieder ans Netz anschließt?
Das gibt es/ kann man machen. An wieviel Leistung hattest Du gedacht? Was möchtest Du versorgen?
Es gibt Aggregate die machen das an- und abfahren selbstständig. Aber ich glaube diese Preisklasse meinst Du vermutlich nicht.
Meine Sorge ist, wenn ich bei Stromausfall meinen Zweitakter
anwerfe und an eine Steckdose anshcließe, dann versickert der
Strom doch im weiten Umkreis, oder stimmt das nicht?
Wenn deine Elektroinstallation dicht ist sollte dies nicht passieren. Wieviel Leistung hat dein Zweitakter?
So wie Du schreibst solltest Du aber von solchen Umbaumaßnahmen Abstand nehmen. Du könntest dich und deine Familie gefährden.
Beauftrage wenn dann eine Fachfirma.
Um Gottes Willen, ich mache da doch nichts selber!
Es geht um die Vorbereitung der Planung für einen Neubau. Der soll für ein paar Tage völlig autark sein können, um den Bewohnern ein Geborgenheitsgefühl zu vermitteln.
Dabei ist an eine Generatorleistung von einem Kilowatt oder etwas weniger gedacht.
Das mit der „dichten Elektroanlage“ habe ich noch nicht verstanden. Kann der Stromzähler evtl. den Strom nur in einer Richtung fließen lassen, weil er sich nicht rückwärts drehen kann?
Um Gottes Willen, ich mache da doch nichts selber!
Es geht um die Vorbereitung der Planung für einen Neubau. Der
soll für ein paar Tage völlig autark sein können, um den
Bewohnern ein Geborgenheitsgefühl zu vermitteln.
Dabei ist an eine Generatorleistung von einem Kilowatt oder
etwas weniger gedacht.
Denke da mal an ein paar kW mehr. Du schreibst vollkommen Autark. Kühlschrank, Heizung, Beleuchtung (wenn auch eingeschränkt), TV… das alles möchtest Du mit 1kW betreiben… das wird nichts.
Das mit der „dichten Elektroanlage“ habe ich noch nicht
verstanden.
Du hast doch etwas von „versickern“ geschrieben. Es kann nur etwas versickern wenn etwas undicht ist. Elektrische Leitungen haben eine Isolierung - da kann nichts austreten und versickern . Wenn Strom „austritt“ hat man einen Kurz- oder Erdschluß und es besteht Lebensgefahr.
Du müßtest dann näher beschreiben, was Du mit versickern meinst.
Kann der Stromzähler evtl. den Strom nur in einer
Richtung fließen lassen, weil er sich nicht rückwärts drehen
kann?
Es muß die gesamte Hauselektrik vom Netz getrennt werden. Der Zähler kann nicht rückwärts laufen da er eine Rücklaufsperre besitz. Zudem darfs Du keine Leistung in Netz einspeisen (Solaranlagen etc. ausgeschlossen - das ist aber ein anderes Thema).
Wenn Du einen Generator direkt an das unter Spannung stehende Hausnetz schalten würdest, rollt der Generator durch deinen Neubau.
Denke da mal an ein paar kW mehr. Du schreibst vollkommen
Autark. Kühlschrank, Heizung, Beleuchtung (wenn auch
eingeschränkt), TV… das alles möchtest Du mit 1kW
betreiben… das wird nichts.
Naja, ein Notbetrieb halt (ich will es ja auch nicht übertreiben), elektrisch geheizt, gekocht, gewaschen und getrocknet wird bei Stromausfall natürlich nichts mehr, sondern Lampen (eingeschränkt), Kühlschrank, PC, ggfls. noch die Gastherme, die Türklingel usw. sollen betrieben werden können. Der Hausstrom darf schon auch in die Knie gehen, wenn ein Großverbraucher angemacht wird.
Es muß die gesamte Hauselektrik vom Netz getrennt werden. Der
Eigentlich das ist die Antwort auf den Kern meiner Frage. Man bräuchte also möglichst einen Schalter, der im Falle eines Stromausfalles das Haus komplett vom Netz trennt und dann den Generator anschließt und dessen Zündung einschaltet. Inzwischen habe ich mich durch den finsteren Keller getastet und werfe das Motörchen an (das muss also nicht unterbrechungsfrei sein, sondern nur narrensicher). Wenn die städtische Stromversorgung wieder da ist, macht das Schaltgerät erst die Zündung des Motors aus und trennt den Generator ab und schaltet danach das Haus wieder auf.
Oder der Generator merkt von alleine, dass wieder Strom kommt und schaltet sich weg.
Wenn Du einen Generator direkt an das unter Spannung stehende
Hausnetz schalten würdest, rollt der Generator durch deinen
Neubau.
Ist mir schon klar, das soll ja genau vermieden werden.
Du schreibst ja, dass es sich um einen geplanten Neubau handelt.
Da hätte ich eine andere Idee:
Wie wäre es denn,
den Generator meinetwegen in eine Garage zu stellen,
und wenn die Elektrik in das Haus eingebaut wird,
ein extra Notstromnetz einzubauen?
Also dass der Elektriker mit roten Kabel, roten Verteilerdosen
in jede Wohnung 2 oder 3 rote Steckdosen einbaut?
Wenn es farblich sowas geben sollte…
Da sollte dann aber höchstens eine kleine Stehlampe und der Fernseher oder solche kleinen Sachen angeschlossen werden.
Und vielleicht auch die Heizungsanlage, über eine Steckdose.
Denn Stromausfälle sind in Deutschland extrem selten, und werden oft vorher angekündigt.
Wenn man so eine vollautomatische Anlage hat, und es gibt 10 Jahre keinen Stromausfall, gerät die sicher irgendwann mal in Vergessenheit.
Wenn man da nicht alle Vierteljahr das ganze mal ausprobiert,
funktioniert die im Ernstfall garantiert nicht. Da gehört auch eine Batterie zum starten des Motors dazu, die mag das auch nicht, jahrelang nutzlos am Erhaltungsladegerät rumzugammeln.
Am besten wäre es vielleicht, einen benzinbetriebenen Generator hoher Leistung zu verwenden, der mit der Hand gestartet wird.
Ein Dieselgenerator lässt sich bei gleicher Leistung vermutlich nicht mehr von Hand starten.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
guter Vorschlag!
Jedes der 8 Zimmer kriegt eine Notstromsteckdose, die mit dem Lichtstromnetz lediglich die Erdung gemeinsam hat. Das bißchen Gefummel, um im Notfall Kühlschrank, Gastherme usw. an Verlängerungskabel anzuschließen, kann man ja in kauf nehmen.
Der Generator hockt in der Garage und kann mit dem Benzin aus einem Auto betrieben werden. Moment mal, den kann man ja sogar auch mit der Batterie des Autos starten, einwandfrei! Ich neige immer noch dazu, den Generator eher klein zu dimensionieren.
Klar auch, das Teil muss alle paar Monate mal in Betrieb genommen und dazwischen wie ein Motorrad „eingewintert“ werden.
Gruß
Docco
Du schreibst ja, dass es sich um einen geplanten Neubau
handelt.
Da hätte ich eine andere Idee:
Wie wäre es denn,
den Generator meinetwegen in eine Garage zu stellen,
und wenn die Elektrik in das Haus eingebaut wird,
ein extra Notstromnetz einzubauen?
Also dass der Elektriker mit roten Kabel, roten Verteilerdosen
in jede Wohnung 2 oder 3 rote Steckdosen einbaut?
Wenn es farblich sowas geben sollte…
Da sollte dann aber höchstens eine kleine Stehlampe und der
Fernseher oder solche kleinen Sachen angeschlossen werden.
Und vielleicht auch die Heizungsanlage, über eine Steckdose.
Denn Stromausfälle sind in Deutschland extrem selten, und
werden oft vorher angekündigt.
Wenn man so eine vollautomatische Anlage hat, und es gibt 10
Jahre keinen Stromausfall, gerät die sicher irgendwann mal in
Vergessenheit.
Wenn man da nicht alle Vierteljahr das ganze mal ausprobiert,
funktioniert die im Ernstfall garantiert nicht. Da gehört auch
eine Batterie zum starten des Motors dazu, die mag das auch
nicht, jahrelang nutzlos am Erhaltungsladegerät rumzugammeln.
Am besten wäre es vielleicht, einen benzinbetriebenen
Generator hoher Leistung zu verwenden, der mit der Hand
gestartet wird.
Ein Dieselgenerator lässt sich bei gleicher Leistung
vermutlich nicht mehr von Hand starten.
Dir ist aber bekannt, daß man mit einem Notstromaggregat ettliche Geräte schnell ruinieren kann?!
Licht ist kein Problem, aber Unterhaltungselektronik und Rechner kann kritisch sein.
weit entfernt davon die genaue Theoriezu kennen, hab ich dieses Wissen von Feuerwehrkollegen, die weit mehr Fachwisen haben als ich.
Es ging um Blindleistung, Syncronmaschinen bzw. Asyncronmaschinen etc.
Was wohl keine Probleme macht, sind reine ohmsche Verbraucher wie Lampen und Heizungen.
Es muß die gesamte Hauselektrik vom Netz getrennt werden. Der
Eigentlich das ist die Antwort auf den Kern meiner Frage. Man
bräuchte also möglichst einen Schalter, der im Falle eines
Stromausfalles das Haus komplett vom Netz trennt und dann den
Generator anschließt und dessen Zündung einschaltet.
Wo liegt das Problem? In unserem Ferienhaus geht ab und an in der Nacht das Licht und dann natürlich auch die Heizung aus. Dann gehe ich in die Garage und werfe den Generator an und lege mich anschließend wieder schlafen.
Der Generator versorgt die Heizung und die Kühltruhe.
Und bevor ich es vergesse, zwischen Generator und Netzanschluss habe ich einen 16 Amp Schütz eingebaut der über die Netztversorgung angezogen die Stromversorgung zum Generator unterbricht wenn wieder Spannung anliegt.
Naja, ein Notbetrieb halt (ich will es ja auch nicht
übertreiben), elektrisch geheizt, gekocht, gewaschen und
getrocknet wird bei Stromausfall natürlich nichts mehr,
sondern Lampen (eingeschränkt), Kühlschrank, PC, ggfls. noch
die Gastherme, die Türklingel usw. sollen betrieben werden
können. Der Hausstrom darf schon auch in die Knie gehen, wenn
ein Großverbraucher angemacht wird.
Wie möchtest Du denn eigentlich den Kraftstoff für zwei Wochen lagern. Du möchtest dich ja für den Katastrophenschutz einrichten.
Das erinnert mich an unsere Normschalthäuser für den Zivilen Ernstfall (ich weiß nicht ob wir mit den Betonhäusern hätten werfen sollen, wenn der böse Russe vor der Tür steht - stammten ja schließlich aus Zeiten des kalten Krieges). Die standen bei uns auch im Weg rum und sind dann irgendwann (nach meinem Vorschlag) weggeschafft worden. Die werden jetzt wohl irgendwo bei der Bundeswehr stehen.
Das bißchen
Gefummel, um im Notfall Kühlschrank, Gastherme usw. an
Verlängerungskabel anzuschließen, kann man ja in kauf nehmen.
Schonmal dran gedacht, dass der Kühlschrank in der Küche normalerweise in einem Schrank eingebaut ist?
Btw., wenn es nur um Licht geht: dafür gibt es Kerzen. Wenn es um Wärme geht: in einem Neubau immer einen Kaminofen vorsehen. TV: wozu gibt es Bücher? Radio: Batteriebetrieb. PC: Laptop. Telefon: funktioniert ohne Stromnetz oder als Handy. Kühltruhe: zulassen, dann bleibt sie mind. 24Stunden kalt. Kühlschrank: kann man leeressen und innerhalb eines Tages verdirbt da auch nichts wertvolles drin.
Schonmal dran gedacht, dass der Kühlschrank in der Küche
normalerweise in einem Schrank eingebaut ist?
Normalerweise ist der Netzstecker auch eines im Schrank montierten Kühlschranks zugänglich.
Wozu wolltest Du nochmal Notstrom?
Es geht um die gegen den Aufwand vertretbare Aufrechterhaltung maximaler Normalität über einen zweiwöchigen Versorgungsausfall. So wie es die Bundesregierung anregt.
Was wohl keine Probleme macht, sind reine ohmsche Verbraucher
wie Lampen und Heizungen.
Abgesehen, dass elektrische Heizung mit Notstrom ohnehin nicht in Frage kommt, sind also induktive Verbraucher gefährted oder gefährden das Generator-Aggregat. Das würde bedeuten, man soll Elektrowerkzeuge bevorzugt akkubetrieben haben, wenn man mit ihnen arbeiten will während des Stromausfall.
Hallo,
wenn Du einen Haus-Neubau planst, kommt vielleicht ein Blockheizkraftwerk als Heizung infrage, das in geeigneter Version auch Notstrom herstellen kann. Mit genuegend Pflanzenoel im Keller laeuft es einige Zeit autark und sichert Dir Heizung und Strom mit einigen Kilowatt.
Gruss Helmut
Hallo,
wenn Du einen Haus-Neubau planst, kommt vielleicht ein
Blockheizkraftwerk als Heizung infrage, das in geeigneter
Hallo Helmut,
Das wäre Overkill, denn die Fähigkeit, dauerhaft eigene Stromversorgung zu haben, ist nicht angestrebt in diesem Falle.
Ich habe Erfahrung mit so einer Lösung (gemeinsam für ca. 50 Wohnungen und ein Sportzentrum) und das hat unablässig hörbar gebrummt und ständig ging einer der beiden Diesel kaputt, es war 10 Meter tief in einem eigenen Keller und hatte von Anfang an einen fest eingebauten Kran, damit man die Motor raufholen kann.
Die Möglichkeit zur Notfall-Autarkie soll den Alltagsbetrieb möglichst wenig verändern. Darum baue ich zusätzlich zur Gas-Zentralheizung einen herkömmlichen Kaminofen, damit ich mit ein paar Kubik Brennholz das Niedrig-Energiehaus über den Winter bringe, wenn es kein Gas gibt. Damit ist das Thema Heizung erledigt und braucht nicht mit der Notstromversorgung gekoppelt zu werden.
Wie möchtest Du denn eigentlich den Kraftstoff für zwei Wochen
lagern. Du möchtest dich ja für den Katastrophenschutz
einrichten.
Sehr einfach und wurde schon gesagt:
Im Auto (immer mindestens halbvoll) und in einem 20l Kanister in der Garage (mehr darf man nicht, wenn ich das richtig verstanden habe).
Tonnenweise Heizöl im Haus lagern möchte ich auch wieder nicht.
Und bevor ich es vergesse, zwischen Generator und
Netzanschluss habe ich einen 16 Amp Schütz eingebaut der über
die Netztversorgung angezogen die Stromversorgung zum
Generator unterbricht wenn wieder Spannung anliegt.
Also, der trennt den Generator vom Lichtnetz des Hauses, ja? Schaltet der die Zündung von dem Generatormotor auch mit aus?