bei unserer Doppelhaushälfte steht nach 10 Jahren ein Anstrich der Außenfassade an. Nun kommen wir aus dem Großraum München und meine Erfahrungen mit Handwerkern hier aus der Region die letzten Jahre waren: sind alle ausgebucht, haben demnach auch keinen Grund Rabatt zu geben (ev. schließen wir uns in der Nachbarschaft zusammen und haben 4 Doppelhaushälften, also 2 ganze Häuser zu streichen) und sind sowieso durch die hohen Lebenshaltungskosten hier eher im oberen Preissegment angesiedelt.
Daher frage ich mich:
Lohnt es sich, sich für diese Arbeit nach einem Malermeister aus einer eher strukturschwachen Region umzuschauen? Sind Malerbetriebe in der Oberpfalz oder in manchen Teilen der neuen Bundesländer entscheident günstiger, so dass sich für diese die weite Anfahrt und für uns die Hotelkosten rentieren?
Welche Region würde sich dafür anbieten (also möglichst nicht zu weit weg von München, aber schon deutlich günstiger)?
Und wie finde ich dann raus, welcher Betrieb dort besonders gut und zuverlässig ist?
Muss dazu sagen, dass ich keine Ahnung habe, in welchen Preisregionen so ein Anstrich kostet. - Wenn da jemand einen ganz groben Erfahrungswert hat (Haus = 2x10m breit, 2 Stockwerke volle Höhe, DG ausgebaut, viele Fenster), gerne auch antworten (4.) ).
das wird sich in der Größenordnung 5.000 Euro bewegen. Gerade jetzt um die Jahreszeit kann es noch etwas günstiger sein, weil die Leute meist im Frühsommer mit solchen Projekten um die Ecke kommen.
Ich würde mir allerdings gründlich überlegen, ob ich mir jetzt schon den Standard setze, die Hütte alle zehn Jahre zu streichen.
Auf der Ostseite des Hauses sieht man halt echt schon viele dunkle Stellen und Schlieren auf dem weißen Putz. Und 8-10 Jahre schien mir nach etwas googeln ein gängiger Wert zu sein. Keine Ahnung…
Für eine Haushälfte. Entschuldige, hätte ich dazuschreiben sollen.
Ja, klar. Die sieht man aber zwei, spätestens fünf Jahre nach dem Anstrich wieder. Ist halt das Regenwasser, das vom Dach tropft und den Dreck mitnimmt. Man muß sich halt überlegen, was einem die zwei-fünf Jahre wert sind.
Kommt jetzt natürlich auf die Dachneigung an. Wenn von West nach Ost, dann sollte der größte Teil in der Dachrinne landen, aber auch dann regnet es natürlich auch auf die äußere Kante der Dachrinne und von da tropft es nach unten. Bei Ausrichtung von Nord nach Süd tropft ein Teil einfach an der Seite runter - erst recht bei Westwind.
mit einem Hochdruckreiniger geht das vielleicht auch, aber ob man damit alles runterbekommt und das auch noch gleichmäßig, weiß ich nicht. Nur die Stellen zu reinigen, an denen man den Dreck sieht, funktioniert nicht, weil man dann den Unterschied sieht. Also muß man doch das ganze Haus abkärchern und ob das dann schneller geht als mit der großen Rolle drüberzugehen…keine Ahnung.
Es hat schon seinen Grund, warum wir hier - in der Nähe des (inzwischen ehemaligen) Tagebaus - nur wenige weiße Stellen in der Fassade haben. Der Rest ist verklinkert. Die anderen Häuser sehen hingegen inzwischen schon aus wie Sau…
Nur falls das mal einer googeln sollte, hier meine Erfahrung:
Habe nach dem Zufallsprinzip und via Google-Maps Malerbetriebe in Thüringen und im bayerischen Wald angerufen. Fazit: mehr als 200km Anfahrt war ihnen zu weit, habe 2 Angebote von Betrieben so um die 150km Entfernung. Die waren aber preislich ähnlich wie die Angebote aus München. Vor allem waren auch die ausgebucht bis die nächsten 3-4 Monate.
Von daher: hat in diesem Fall eher nichts gebracht.