Hallo,
natürlich kommen beim Kauf einer Eigentumswohnung noch zusätzliche Kosten auf Sie zu.
Erstens wäre zu klären ob die 132 Euro Hausgeld im Mietvertrag fixiert sind. Falls ja, dann kann es sein, daß Sie eventuelle Nachzahlungen, die in der Jahresabrechnungen abgerechnet werden alleine tragen müssen. Heizt der Mieter mehr als üblich oder hat er einen höheren Wasserverbrauchh oder die Stadt erhöht die Müll- bzw Strassenreinigungsgebühr, dann hätten Sie diese Extrakosten zu tragen!
Mieter freuen sich immer, wenn eine Warmmiete vereinbart wurde. Gerechter wäre es jedoch, wenn das Hausgeld nur eine Vorauszahlung ist und nach dem Jahresende eine echte Abrechnung kommt. Dann zahlt der Mieter das was er verbraucht - ist auch nicht unfair oder?
Weitere Laufende Kosten, die auf Sie zukommen können sind Rücklagen - das ist in der Regel in der Teilungserklärung vereinbart. Es wird immer ein Preis pro Quadratmeter monatlich gezahlt. Die Teilungserklärung sollte man sich vor dem Kauf auf jeden Fall mal durchlesen, da hier wichtige Vereinbarungen für die Eigentümer enthalten sind.
Außerdem sind Reparaturkosten zu zahlen, die das Rücklagenkonto übersteigen - das kann man zwar theoretisch auf Mieter umlegen aber auch nur, wenn der Mietvertrag das zulässt. In jedem Falle wird erst einmal wird der Eigentümer zur Kasse gebeten.
Investitionen sind von den Eigentümern alleine zu tragen. Man kann zwar einen teil von der Steuer absetzten aber das st nicht viel. Über Investitionen gibt es in der Regel in einer Eigentümerversammlung Absprachen unter den Eigentümern. Hier ist immer wichtig sich auch mal die Protokolle der Eigentümerversammlungen durchzulesen ob in naher Zukunft größere Investitionen anstehen oder ob wegen leerer Kassen evtl. schon länger nötige Investitionen geschoben werden. Außerdem lernt man etwas über die Gemeinschaft der Eigentümer ob diese recht streitbar sind oder zänlisch. Das kann man auch aus dem Protokollen der Versammlung lesen. gibt es keine Protokolle und keien Eigentümerversammlung, dann ist das auch ein schlechtes Zeichen. Dann haben die Eigentümer kein Interesse und man überlässt das Rider komplett dem Verwalter. Das geht in den Seltensten Fällen gut! Meist zahlt man zu viel, da die Verwlater unbeobachtet wirtschaftenn können und das natürlch nicht uneigennützig machen.
Die Bausubstanz des Hauses ist auch wichtig zu prüfen damit da nicht schon länge was defektes schwelt wie z.B. eine 25 Jahre alte Heizung oder ein Fahrstuhl, der mal saniert gehört weil er ständig Reparaturen hat oder oder oder.
Ja und was kommt noch als Kosten - natürlich einmalig die Grunderwerbsteuer - dafür gibt es feste Sätze, die sich nach dem Kaufpreis richten. Und je nach Satzung der Gemeinde kommt auch die jährliche Grundsteuerabrechnug ins Haus.
Die Satzung der Gemeinde muss man sowieso mal lesen um zu erfahren was mit der Abwaserkanalprüfung lost ist. Diese muss bis 2015 abgeschlossen sein und dabei werden meist auch die Eigentümer zur Kasse gebeten.
Inder Satzung steht auch welche Willkür die Gemeinde ausüben kann in Punkto Baumfällung, Müllabfuhr und nicht zuletzt Strassenanbindung. Manche Gemeinden bitten hier die Eigentümer recht schmerzhaft und plötzlich zur Kasse.
Alles in Allem sollte man aber nicht vor dem Kauf einer Eigentumswohnung zurück schrecken. Gerade bei den heutigen Zinssätzen ist Mieten teuer als Kaufen, so daß man als Vermieter immer Geld übrig behalten sollte. Wichtig ist aber auch hier, daß man sich vorbereiten sollte und lieber einmal mehr die Gegebenheiten erfragt bevor man einen Vertrag unterschreibt, in dem sich zu viele unerwartete Kosten verstecken.
Grüsse,
andie