Hallo,
Mein, im März verstorbener Vater, besitzt eine 42qm große ETW. Im Januar wurde das Hausgeld von €182,00 auf € 340,00 erhöht. Das hängt sicher mit dem hohen Heizungsverbrauch zusammen.
Nun möchten wir die Wohnung verkaufen und ich bat mehrmals in der ´Wohnungsverwaltung um eine Reduktion des Hausgeldes, bzw. die Wärmezähler jetzt ablesen zu lassen.
Diese Bitte wird mir abgeschlagen. Ist das rechtens?
Ich sehe keine Chance, die Whg. mit diesem hohen Hausgeld zu verkaufen.
Vielen Dank für eine Antwort.
Hallo,
um zu erfahren, warum das Hausgeld so hoch ist sollten Sie erneut Kontakt zur Wohnungsverwaltung aufnehmen.Die Höhe des Hausgeldes wird in der Eigentümerversammlung beschlossen und das Hausgeld dient dem Erhalt des gemeinschaftlichen Eigentums, z. B. um ein neues Dach finanzieren zu können, zur Bezahlung des Allgemeinstroms, für den Hausmeister, für Gartenpflege, Wasserkosten, Versicherungen, Kabelanschluss, Schornsteinfeger, etc.
Vermutlich wurde in (einer) der letzten Eigentümerversammlungen irgendeine höhere Investition beschlossen und mit dem erhöhten Hausgeld soll schnell angespart werden. Vielleicht ist aber auch etwas anderes der Grund.
Bitte fragen Sie bei der Verwaltung nach, wie sich das Hausgeld zusammensetzt und warum die Erhöhung beschlossen wurde. Da es sich aber offensichtlich um einen gemeinschaftlich getroffenen Beschluss handelt, können Sie dagegen nichs machen.
Das Ablesen der Heizungszähler (welche Sie erwähnen) können Sie verlangen, dies erfolgt allerdings außerhalb der Abrechnungsperiode auf Ihre Kosten, d. h. die Verwaltung kann (und wird) Ihnen einen Rechnung für die gesonderte Abrechnung erstellen. Das Hausgeld hat normalerweise aber nichts mit den Heizkosten zu tun.
Die Höhe des Hausgeldes muss einen anderen Grund haben, vermute ich.
Freundliche Grüße
Regan
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