Haushaltshilfe gesucht

Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich versuchs mal.
Nachdem ich es mit dem Haushalt einfach nicht noch zusätzlich zur Arbeit schaffe, habe ich mir überlegt einmal die Woche jemanden kommen zu lassen.
Dummerweise hab ich keine Ahnung wie ich vorgehen soll. Also jemanden finden ist ja nicht das Problem denke ich, aber vielleicht wären ein paar Erfahrungsberichte nicht schlecht.
Also wie kommt die Haushaltshilfe in die Wohnung? Eigener Schlüssel?
Muss man sich neben sie/ihn (wir wollen ja nicht sexistisch sein :wink: setzen während geputzt wird?
Was verdient so jemand?
Wie ist das mit Anmelden, Steuer usw. (ich hab gesehen, man kann so jemanden von der Steuer absetzen…)??

Fragen über Fragen!??
Wäre super, wenn mir jemand ein paar Antworten hätte :smile:

Danke schon mal

viele Grüße
/silvl

Hallo Silvl,

unsere HHhilfe hab ich durch einen Aushang im Supermarkt gefunden. Habe mit dem PC einen Din A 4 Ausdruck gemacht, so dass er ins Auge fiel.

Wir haben jetzt unsere zweite HHhilfe und zu beiden hatten wir vollstes Vertrauen, daher haben sie auch einen Schlüssel. Nein, wir stehen beim Putzen nicht daneben, wenn ich dafür Zeit hätte, könnt ich es schließlich gleich selbst machen.

Ich glaube, normal ist ein Stundenlohn von 8,50 - 9 Euro. Wenn Du auf NR. Sicher gehen willst, meldest Du sie an…

Gruß, Kaddi

ich habe auf den ganzen Versicherungskram keine Lust und weiß auch nicht Recht, warum meiner Haushaltshilfe gesetzlich geregelter Urlaub zustehen sollte, wenn sie nur alle 14 Tage für ein paar Stunden kommt… habe eine professionelle Reinigungsfirma beauftragt. Die machen auf Zuruf dann auch mal Dinge rund ums Haus mit - ggf dann durch einen dafür qualifizierteren/ geeigneteren Mitarbeiter.

Wir haben Termine für z.B. die Reinigung der Fenster vereinbart. Ne Woche vorher ruft die Firma an, lässt den Termn bestätigen und dann stehen die Leute auch pünktlich auf der Matte.

Hallo,

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich versuchs mal.
Nachdem ich es mit dem Haushalt einfach nicht noch zusätzlich
zur Arbeit schaffe, habe ich mir überlegt einmal die Woche
jemanden kommen zu lassen.
Dummerweise hab ich keine Ahnung wie ich vorgehen soll. Also
jemanden finden ist ja nicht das Problem denke ich, aber
vielleicht wären ein paar Erfahrungsberichte nicht schlecht.
Also wie kommt die Haushaltshilfe in die Wohnung? Eigener
Schlüssel?
Muss man sich neben sie/ihn (wir wollen ja nicht sexistisch
sein :wink: setzen während geputzt wird?
Was verdient so jemand?
Wie ist das mit Anmelden, Steuer usw. (ich hab gesehen, man
kann so jemanden von der Steuer absetzen…)??

Schwieriges Thema: Man kann Glück haben, oder auch den vollen Reinfall erleben. Nach zwei Reinfällen haben wir es dann sein lassen. Glücklicherweise helfen momentan die Au-Pairs etwas im Haushalt mit, und so schaffen wir es gemeinsam wunderbar.

Anzeigen sind natürlich eine Möglichkeit, aber was wir da so an Kandidaten hatten, … Beim ersten Mal haben wir nach dem Motto:„Das kleinere Übel“ entschieden, und wurden trotzdem enttäuscht. Beim zweiten Mal wollten wir sicher gehen, und ließen uns Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld geben, und sind auch nicht besser gefahren. Wir wollten auch jemandem vollstes Vertrauen entgegen bringen, und sind so die Typen, die es hassen, strikte Vorgaben zu machen, sondern erwarten, dass jemand die Arbeit sieht, und mitdenkt, was wohl mal wieder anliegen könnte. Tatsächlich hätte man wirklich detaillierte Zettel zum Abhaken schreiben müssen (was wir dann auch erfolglos mal praktiziert haben) und daneben stehen müssen.

Wir haben uns damals aufgrund der Schwierigkeiten des Findungsprozesses dieses Verhalten zu lange bieten lassen, und hätten unser Geld so auch gleich aus dem Fenster werfen können. Heute würde ich jedem empfehlen, nach dem Motto zu arbeiten:„Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ Wir hatten dann Glück, dass Madame eines Tages einfach nicht mehr kam, und bis heute Hausschuhe und ausstehenden Lohn zurückgelassen hat.

Ach ja, die Stundensätze sind sehr ortsabhängig, und hängen natürlich auch mit den zu erledigenden Aufgaben zusammen. Ein Fehler den wir damals auch gemacht haben war, dass wir mit der Zahl der Stunden recht großzügig waren. Heute würde ich ganz klar vorab besprechen, was in welcher Zeit zu erledigen ist, und dann auch keinen Cent mehr zahlen, wenn nicht wirklich gewichtige Gründe einen größeren Zeitaufwand rechtfertigen. Wir mussten leider eine recht inflationäre Zunahme der Stunden bei gleichzeitig immer schlechter werdender Arbeit feststellen, und es gibt durchaus einen Unterschied zwischen „gründlich“ und „pingelig“ den man auch nicht unbedingt bezahlen will. Eigener Schlüssel ist in diesem Zusammenhang auch ein Thema. Einerseits will man natürlich, dass jemand die Arbeit auch in Abwesenheit erledigen kann, andererseits ist dies natürlich auch ein Freibrief zu kommen und zu gehen wann man will, und Stunden aufzuschreiben, die tatsächlich nicht geleistet sind. Wir haben der letzten Dame dann den Schlüssel wieder weggenommen, um dem Einhalt zu gebieten.

Das klingt jetzt alles wenig erbaulich. Vielleicht bin ich aber auch so gefrustet, weil ich mich noch gut an die Zeit bei meinen Eltern erinnern kann, in der „Unsere Maria“ als klassische Gastarbeiter-Ehefrau ohne jegliche Sprachkenntnisse zu uns kam, und über die Jahre hinweg zum echten Familienmitglied wurde. Da gab es nie einen Grund zur Klage, da brauchte es keine Arbeits- und Abrechnungszettel, da wurde der Schlüssel auch gerne genutzt um während unseres Urlaubs mal zwischendurch nach dem Rechten zu sehen (und nicht jedes Füllen der Katzennäpfe mit einer Stunde in Rechnung gestellt), …

Gruß vom Wiz

Frage dazu
Hallo Alexandra,

kommen dann immer verschiedene Mitarbeiter der Firma ? Und wenn ja, stört dich das nicht ?

Viele Grüße,
Insel

Hallo,

also ich habe derzeit eine Hilfe mit der ich rundum zufrieden bin. Habe allerdings auch die ein oder andere Pleite hinter mir.
Meine Hilfe hat einen Schlüssel und ist tagsüber da wenn ich im Büro bin. Wenn ich die Zeit hätte daneben zu stehen könnte ich es auch gleich selber machen.
Klar ist das Du zu jemandem der bei Dir ein und aus geht Vertrauen haben solltest, daher würde ich persönlich mir nie jemanden über eine Anzeige suchen sondern immer nur über Empfehlungen von Freunden/Bekannten.
Ob Du sie anmeldest bleibt Dir selbst überlassen. Die Bezahlung ist wohl Regionen abhängig. Ich habe hier in HH zwischen 9,- und 12,- EUR gezahlt.
Viel Glück bei der Suche.
Grüße, Cora

Ne, es kommen immer die gleichen. Es sind jetzt drei Personen auf die Wohnung eingearbeitet - Chef und zwei Mitarbeiter. Das macht auch Sinn, weil die Gruppe nur effizient arbeiten kann, wenn sie sich auskennt - ist ja bei Dir zu Hause bei der normalen Hausarbeit auch so, dass man irgendwann seine Wege hat und weiß was man im EG alles einpacken muss, wenn man oben das Bad wischen will etc…

Jemand neues würde nur kommen, wenn ich jemanden für Gartenarbeit oder Schneeschippen benötige…das ist bei denen ein extra Team.

Ob Du sie anmeldest bleibt Dir selbst überlassen.

dann spar schon mal schön ;o) Nicht angemeldete Haushaltskräfte kosten bei Entdeckung so um die 25.000 Euro Strafe.

Das Problem ist auch nicht die Anmeldung an sich… das Problem ist, dass man AK nicht pauschal bezahlen darf - bekommt immer 400 Euro egal wie lange sie putzt, sondern das Formular immer schön neu ausfüllen darf.

Sollte die AK irgendwann mal bei einem andern Haushalt anfangen und über die 400 Euro kommen, kann es passieren, dass Du ab dem Moment wo diese Kraft über den Freibetrag hinaus komnmt, rückwirkend die Versicherungen und das Ganze drum und dran zahlen musst, was über die 400 Euro hinaus geht. Das verrät einem aber die Knappschaft erst, wenn man lange nachfragt. Das Problem tritt hier insbesondere dann auf, wenn man z.B. die sehr fleißigen Polen einsetzt, die immer noch irgendwoanders arbeiten.

-) Das stimmt schon, trotzdem bleibt es doch jedem selbst überlassen ob er das Risiko eingehen möchte oder nicht…

Hallo,

kommt drauf an, ob Du ne Putzfrau willst - am besten dann auf Empfehlung, dann erübrigt sich auch das „dabeisein“ oder eine Haushälterin.

Letztere werden hier als Fachpersonal vom Hausfrauenbund vermittelt, die einen auch bezüglich der Formalitäten beraten.

http://www.hausfrauenbund.de

Da stehen auch die Adressen der Landesverbände.

Da bekommst Du dann ne geprüfte Hauswirtschafterin. Der sagt man, wie das Ergebnis aussehen soll - sprich was man erwartet und es wird von Profihand gemacht.

Wendy

Vielen lieben Dank für eure Antworten…
…phu das hört sich ganz schön kompliziert an…
Eigentlich möchte ich ja auch gar nicht daneben stehen, eben weil ich es dann auch selbst machen könnte :smile:
Ich hab mir schon überlegt, ob ich meine Vermieterin, die im selben Haus wohnt, bitte ob sie die Hilfe reinlassen kann…

Im Internet habe ich eine Agentur gefunden was ihr davon?
http://www.isabella-haushaltshilfen.de/

Danke nochmal
viele Grüße
/silvl