Hallo,
dadurch dass ich einige Probleme in meiner Schwangerschaft habe, wurde mir vom Arzt eine Haushaltshilfe attestiert. Ich möchte mal nachfragen ob jemand weiß wie das läuft, wenn man ein Familienmitglied hierfür einsetzen möchte. Oft läuft es ja über Pflegedienststellen etc aber ich weiß, dass man auch jemanden aus der Verwandtschaft nehmen kann. Aber an wen geht dann das Geld? Übernehme ich das erst und die AOK erstattet es mir dann zurück, oder bezahlt die Krankenkasse direkt an diese Privatperson?
Danke für die Hilfe.
Hallo,
wenn die Haushaltshilfe von einer verwandten Person durchgeführt
wird und keine Verwandtschaft I. oder II. Grades besteht, zahlt die
Kasse grundsätzlich einen Betrag von 5,25 € pro Stunde.
Die Haushaltshilfe muss vorher beantragt werden.
Bei Verwandten I. und II. Grades wird nur ein eventueller Verdienst-
ausfall oder Fahrkosten erstattet.
Der Zahlungsweg ist grundsätzlich immer Kasse - Mitglied.
Gruß
Czauderna
Hallo,
Verwandtschaft ist immer schlecht. Das müssten dann wirklich entfernte Verwandte sein, denn ansonsten zahlt die Kasse fast nichts, weil sie sagt, Verwandte machen das aus Nächstenliebe und brauchen/wollen kein Geld dafür. 
Besser sind Freunde die da aushelfen, denn das wird von der Kasse voll bezahlt.
Gruss,
clare
Hallo,
Verwandtschaft ist immer schlecht. Das müssten dann wirklich
entfernte Verwandte sein, denn ansonsten zahlt die Kasse fast
nichts, weil sie sagt, Verwandte machen das aus Nächstenliebe
und brauchen/wollen kein Geld dafür. 
Das ist auch nicht mehr wie recht - soll die Kasse z.B. einem
Bruder Geld geben damit er sein Geschwisterchen betreut weil die Mutter krank ist ?
Man rechne nur mal hoch wieviel Millionen € das die Kassen
bundesweit kosten würde.
Besser sind Freunde die da aushelfen, denn das wird von der
Kasse voll bezahlt.
Voll bezahlt stimmt nicht so ganz - es gilt entweder der von mir
genannten Stundensatz oder ggf. eine regional andere Regelung.
Wenn der oder die Bekannte 50,00 € pro Stunde verlangt, werden die sicher nicht von der Kasse gezahlt.
Gruss,
clare
Gruß
Czauderna
2 „Gefällt mir“
Auch Hallo,
Das ist auch nicht mehr wie recht - soll die Kasse z.B. einem
Bruder Geld geben damit er sein Geschwisterchen betreut weil
die Mutter krank ist ?
Man rechne nur mal hoch wieviel Millionen € das die Kassen
bundesweit kosten würde.
Diese Überlegung mag für spontane, kurzfristige Hilfen gelten, da hilft man sich unter Verwandten, aber bei einer langfristigen Situation sehe ich es anders. Die/der Helfer/in könnte ja in der Zeit auch einen anderen Job machen, hat also durchaus einen, zunächst virtuellen, Verdienstausfall, der ausgeglichen werden sollte.
Auch die 5,… Euro sind doch ein Witz.
Gruß Volker
Hallo,
das bedeutet also, dass meine Schwester (Schülerin) oder meine Schwiegermutter (400 Euro Jobberin) mir nur unentgeltlich helfen könnten?
LG
Hallo,
wenn Sie Ihre Schwester oder Ihre Schwiegermutter bezahlen - dagegen ist
nichts zu sagen, aber die Krankenkasse finanziert diese Leistung
eben nicht - von Verwanden 1. und 2. Grades wird eben von der Kasse
(Satzungsrecht) erwartet, dass diese sich nicht für diese Dienste
bezahlen lassen. Es soll sogar Kassen geben die keine Haushaltshilfe
zahlen.
Gruß
Czauderna
Hallo,
es sei nochmals darauf hingewiesen, dass Verdienstausfälle oder
auch Fahrkosten auch für diesen Personenkreis erstattet werden.
Gruß
Czauderna