Haushaltshilfe nach Op Dringend !

Liebe w-w-w- ler !

Bräuchte dringend eure Rat für eine Freundin von mir.
Ihr wurde vor anderhalb Wochen die Gebärmutter entfernt und sie hat eine lebhafte dreijährige Tochter und wohnt in einem Haus mit Garten. Ihr Mann und sie sind in verschiedenen Krankenkassen. Eine Haushaltshilfe steht ihr nicht zu, da ihr Mann arbeitslos ist. Nun hat sie ihn vorgestern wegen seiner Heroinsucht rausgeschmissen uns steht alleine da. Blutungen haben auch schon wieder eingesetzt.
Habt Ihr eine Idee, wie sie von der Krankenkasse eine Haushaltshilfe erhalten kann ? Sie kann ihn ja nicht einfach bei der Gemeinde abmelden, um eine Bestätigung für die Krankenkasse zu haben und er kümmert sich eigentlich nur noch um seine Sucht.

Mit lieben Dank an allen, die helfen können

Sabine

Hallo Sabine,

hat deine Freundin noch Verwandte, die ihr helfen könnten? Vater, Mutter, Bruder, Schwester oder so?
Oder kannst du ihr nicht helfen?

Die Krankenkasse ersetzt nachgewiesene Auslagen der Haushaltshilfe nur in der Höhe, die vom Versicherten an den Helfer gezahlt wurden. Am wichtigsten ist hier der Nachweis der Auslagen und ob es sich um Verwandte 1. oder 2. Grades handelt. Verwandte 3. Grades werden wie fremde behandelt.

Ich denke, wenn der Mann heroinsüchtig ist, dann ist er schon mal gar nicht in der Lage auf ein 3jähriges Mädchen aufzupassen, da hier eine Drogensucht vorliegt, die unzurechnungsfähig macht. In dem Fall würde ich nochmal dringlich bei der Krankenkasse der Freundin nachfragen, ob das so zulässig ist in dem Fall eine Haushaltshilfe abzulehnen.

Laura

…würde mal schnell beim Sozialamt anrufen oder bei den wohltätigen Organisationen wie Diakonie etc. oder in nem kleineren Ort beim Pfarramt oder der Frauenbeauftragten. Vielleicht findet sich dann auf die Schnelle jemand der das Ehrenamtlich oder gegen kleine Aufwandsentschädigung übernimmt.

Erstmal Danke für eure Antworten !

Leider hat sich meine Freundin mit ihren Eltern verkracht, ihre Geschwister und ich wohnen ein paar hundert Kilometer entfernt und sind auch beruflich bzw. familär gebunden.
Mal schaun, ob ich zumindest das Gespräch mit der Krankenkasse führen darf, da sie körperlich und seelisch ziemlich erschöpft ist.Sie bekommt auch schon leichte Beruhigungsspritzen.Und da sie dringend Geld braucht, hat sie die Arbeit mit ihren Tageskindern schon wieder aufnehmen müssen.
Obendrein sind ihre Schwiegereltern, die 70 Jahre alt sind und an Herzproblemen leiden, zu Besuch und müssen mit versorgt werden. Und ihr Schwager hat ihr abgeraten, denen von dem Problem zu erzählen, da sie dies nicht verkraften würden. Als Ausrede hat sie erzählt, das ihr Mann kurzfristig Arbeit auf Montage bekam und dort keine Möglichkeit zum Telefonieren hat.
Eine kleine Geldspritze hat sie von mir auch schon bekommen, aber das langt hinten und vorne nicht, da z.B. der Strom wegen ausstehender Zahlungen ( mehrere hundert Euro ) bald abgestellt werden soll. GottseiDank hat sie einen Vermieter, der ihr Zahlungsaufschub gewährt. Ich habe ihr auch schon gesagt, daß sie zum Sozialamt gehen soll, aber sie will es aus eigenen Kräften schaffen. Die aber meines Erachtens bald total aufgebraucht sein werden.
Aber hintragen kann ich sie ja nicht :frowning:((

Mal schaun, ob ich mit dieser Problematik nicht noch ein anderes Brett aufsuche

Sabine

Hallo,
selbstverständlich hat sie in diesem Falle Anspruch auf
Haushaltshilfe durch die Krankenkasse.
Eine Ärztl. Bescheinigung über die „akute“ Erkrankung dort vorlegen
und im Antrag angeben, dass keine andere Person im Haushalt lebt, die das Kind versorgen könnte, dann klappt das auch mit der
Haushaltshilfe (immer vorausgesetzt, alle anderen Kriterien, wie
z.B. die Verwandtschaftsverhältnisse mit der Haushaltshilfe)
passen.
Gruss
Günter Czauderna

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