halber Roman, sorry ^^
Hi Stefan,
ich habe hier bei mir zwei Katzen, Freigänger, sie beschäftigen sich also mit sich, sowie mit dem Abenteuerspielplatz draußen und trotzdem nehmen sie uns drei Menschen hier noch ganz schön in Beschlag. Da will geschmust, gebettelt, gespielt oder einfach mal nur geplappert werden.
Was wäre, wenn sie nicht ihre Mäuse und Bäume draußen hätten, sehe ich, wenn es regnet und stürmt und die Miezen freiwillig im Haus bleiben:
Rambazamba. Da wird auf Regale geklettert, der Kumpel durch die Hütte gejagt, einiges, was nicht an seinem Platz festgetackert ist, beim Toben runter geworfen, da werden Schlupflöcher, Kisten und Kartons gesucht und in Beschlag genommen und wenn man nicht aufpasst geht auch hier etwas kaputt oder man selbst sperrt das Tier aus Versehen ein… meistens bin ich ganz froh, wenn das Wetter wieder besser wird.
Stell Dir also vor, Deine Wohnung soll die Welt da draußen ersetzen. Mit allem, was eine Katze da draußen so tut ^^. Ok. Eine Katze alleine hat keinen Kumpel zum Toben und Raufen, da ist dann auch dementsprechend weniger los. Schön für Dich und Deine Wohnung, aber schei** für die Katze. Keiner, der sie zwischen den Ohren schleckt, keiner der ihr aus Spaß in die Füße beißt, keiner, der ihre Sprache versteht und erwidert, keine Mäuse, keine Bäume, überall Kratzverbot… es bleibt auf dem Fensterbrett zu sitzen, nach draußen zu schauen und zu warten, bis Du nach Hause kommst.
Wenn ich an die alleingehaltenen Wohnungskatzen denke, die ich kennengelernt habe und jetzt meine beiden sehe, muss ich sagen: Die anderen Katzen waren lebendig tot. Tu das keiner Katze an.
Große Wohnung? Hohe Toleranzgrenze, was die Einrichtung angeht? Bereitschaft nach Feierabend Zeit mit Zweien zu verbringen? Dann kannst Du es Dir wohl überlegen, aber bitte bitte bitte keine Katze alleine.
Mücke