wir interessieren uns für eine schöne DHH! Wäre alles super, wenn nicht - ein neuer Ölbrenner (neben Fenster, Böden usw…) neu eingebaut werden müsste! Der Ölbrenner wäre schon min. 20 Jahre lang in Betrieb und entspricht bei Weitem dem heutigen Muss-Standart nicht mehr. Die DHH hat eine Wfl. von 125 m². Keller, EG und 1. OG. Das DG kann noch ausgebaut werden. Das würden wir also gleich mit einplanen. (Brenner auf die Grösse der Gesamtwohnfläche, mit ausgeb. DG)
Jedenfalls müsste ein neuer Ölbrenner rein. Gas liegt auch in der Strasse, aber dann müssten wir alles neu verlegen lassen, oder?
Was kostet so ca. ein Ölbrenner für ca. 140m² Wohnfläche??
Die Wasserleitungen sind noch die alten. D.h. von 1937. Was meint Ihr, sollten wir sie austauschen??? Nennt man sowas eine Grundsanierung? Käme warscheinlich sehr, sehr teuer!
Das Dach ist tadellos, wurde vor 12 Jahren neu eingedeckt.
Die Kosten sind für uns nur momentan nicht sehr überschaubar. Ölbrenner - evtl. Wasserrohre…
eine Ölfeuerung, also Brenner und Kessel, kostet in der benötigten Größe etwa 6 - 7.000 Euro plus Montage, das ist aber nicht die Welt - zwei Monteure, ein halber Tag. Wasserrohre auswechseln - wozu? Sind Mängel vorhanden?
trifft sich gut, ich bearbeite derzeit ein Objekt - Wohngebäude (EFH) aus dem Jahr 1936 - für Kaufinteressenten.
Was die möglichen Kosten für die Modernisierung - nach allem was Sie schildern kommt eine Instandsetzung, bzw. Sanierung nicht in Betracht -
anbelangt, möchte ich auch Ihnen empfehlen einen Bausachverständigen aus der näheren Umgebung Ihrer Region hinzu zu ziehen, um eine Bewertung der Bausubstanz und der technischen Gebäudeeinrichtung zu erstellen.
Neben den von Ihnen erwähnten, wertmindernden Eigenschaften der Bausubstanz, sollten Sie bedenken, dass die Elektroinstallation völlig veraltet sein dürfte. Falls das Dach neu eingedeckt wurde, heißt dies noch lange nicht, dass das Dach auch dem heutigen Standard an die Wärmedämmung genügt, auch, um problemlos, ohne große Energieverluste, für den Dachausbau und dessen Nutzung geeignet zu sein.
Bedenkenswert ist noch, dass die Gebäudehülle, also die Aussenmauern eine äußerts geringe Wärmedämmeigenschaften besitzen.
Wichtig sind auch Untersuchungen zur Gebäudesubstanz, bes. Keller falls vorhanden, was die Begutachtung durch einen Fachmann notwendig macht.
Da für Sie die Erneuerung der Heizungsanlage in Betracht kommt, möchte ich Ihnen zudem empfehlen, 1. einen Brennwertkessel nach neusetem Stand (ENEV) einzubauen und 2. ggf. die Warmwasser- und Heizwassererzeugung durch zwei separate Aggregate herzustellen.
Ich hoffe Ihnen bei Ihrer Entscheidung weitergeholfen zu haben.
Viel Erfolg
Ralph Kaiser
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Wasserrohre austauschan halte ich nicht für nötig.
Beim Austausch der Ölheizung kommt eventuell noch eine Sarnierung des Schornsteins dazu. Die alte Heizung bläst ca. 260 heisse Abluft raus, das geht durch den gemauerten Kamin. Eine neue Niedertemperaturheizung hat ca. 150 C Abgsastemperatur. Die würde im Kamin kondesieren. Um das zu verhindern wird in den vorhandenen Kamin ein Edelstahlrohr eingezogen. Kosten: ca. E 500,- + Einbau
Bei Brennwerttechnik ist es ein Kunststoffrohr Kosten: € 300,- + Einbau.
Kosten Ölheizung:
Moderne Niedertemperatur Ölheizung mit Blaubrenner (wichtig, kauf nichts mehr mit Gelbbrenner) ca. 3000,- zzgl. Eonbau
Brennwertechnik (modernste Version) ca. 6000,- zzgl. Einbau
Bei Gas entfällt Kaminsarnierung, deshalb könnte das durchaus eine Alternative sein
Gruß elmore
Danke für die super Tipps! Der Austausch der Rohre erscheint mir nach so langer Zeit sinnvoll. Aber ich bin keine Fachfrau! Ich weiss nicht, wie lange Rohre halten…
Es handelt sich um eine DHH. Die Ausssenmauern des Gebäudes sind super dick. Das Gebäude wurde für die Offiziere der Wehrmacht und später für die „höher gestellten“ amerikanischen Soldaten und ihre Familien gebaut. Die Bausubstanz ist in Ziegelbauweise getätigt. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden, was der Makler mir erzählt hat!! Wenn nicht, bitte nicht lachen… :o))
Was würde dann ein Einbau einer Gasheizung kosten. Allerdings müssten wir die Kosten so niedrig wie möglich halten, da der Kaufpreis, die Erneuerung der Fenster und das übliche schon ziemlich hoch sind.
Wenn die bessere bzw. günstigere Alternative ein neuer Ölbrenner bedeutet, dann werden wir uns warscheinlich ehre für diesen entscheiden. Müssten die Rohre zu den Heizkörpern dann auch ausgetauscht werden???
Hol Dir fachlichen Rat, einen unabhängigen Experten.
Nur diese Aussagen sind als bare Münze zu nehmen.
Der Verkäufer oder der Vermittler möchte nur das Objekt verkaufen, was ja legitim ist. Dabei ist die Verkäuferseite meist etwas „mundfaul“, wenn es um mögliche negative Umstände geht.
Woher bekommt man diese Fachleute?
Man kann zum Gutachterausschuss gehen. Dort sitzen 100% unabhängige Leute. Dabei kann man auch gleich die Vergleichswerte erfragen.
Nimm etwas Geld aus der Schatulle. Es ist gut angelegt!
Falsche Entscheidungen können weit schlimmere Nachteile zur Folge haben, als z.B. € 800,-- für die Begutachtung.
Wenn sich z.B. herausstellt, dass noch weitere versteckte Mängel vorliegen, die z.B. etwa weitere € 25.000,-- kosten, so kann man froh sein, einen Fachmann „gemietet“ zu haben.
Vergiss bitte nicht, dass dieses Kauf das Teuerste darstellt, was man im Leben kauft. Deshalb sollte man auch entsprechend vorsichtig vorgehen.
„Geiz ist geil“ ist hierbei völlig deplaziert.
zuerst mal eine Frage, kannst du die U-Werte der Außenmauern und dann die Heizkörpergrößen des Hauses erfragen. Das ist die Voraussetzung der Wahl der Heizungsanlage. Weil, wenn du später ein Brennwertgerät einbauen lässt, muß dieses im Winter bei -16 °C bei Öl mit 49°C Vorlauf und Gas 59°C Vorlauf arbeiten wenn die Temperaturen höher sind, dann kannst du einen Niedertemperaturkessel einbauen, da über diesen Temperaturen dann kein Wasser mehr bei der Verbrennung austritt und du dann kein Brennwertgerät mehr hast.
die Energieeinsparverordnung (ENEV) hat auch Nachrüstpflichten
beim Erwerb nach dem 1.2.2002
Austauch alter Heizungsanlagen
Dämmung von Heizungs-und Warmwasserleitungen (freiliegend+unbeheizten Räumen)
Dämmung der obersten begehbaren Geschossdecke
Frag den Vorbesitzer wieviel Öl er im Jahr verbraucht hat. (Nebenkosten)
Stromleitungen sollten von einem Fachmann überprüft werden.
Rest sage ich dir später muss gleich weg
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die Wasser und Heizungsleitungen sollten auch überprüft werden, die liegen ja auch unterm putz bzw. im boden und da sollte man wissen was drin ist sonst kannst du evtl. eine teure überraschung erleben.
Keller? ist er feucht? Isoliert? Wie willst du Ihn nutzen?
Dach? wie ist dieses Isoliert? Ist der Dachstuhl noch gut?(z.b.Holzwurm)
Regenwassernutzung schon mal gedanken darüber gemacht?
Kommen noch andere Erschließungskosten in der nächsten Zeit auf dieses Gebäude Kanalerneuerung, Trinkwasser …usw?
Solltest du das Haus kaufen und mehrere Maßnahmen durchführen gibt es manche Förderprogramme vom Staat die du in anspruch nehmen könntest. und Geld geschenkt bekommst.
hoffe dir geholfen zu haben
Gruß
Gierl Sascha
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Moderne Niedertemperatur Ölheizung mit Blaubrenner (wichtig,
kauf nichts mehr mit Gelbbrenner) ca. 3000,- zzgl. Eonbau
Brennwertechnik (modernste Version) ca. 6000,- zzgl. Einbau
mir ist nicht bewußt, daß der Unterschied zwischen Brennwert und nicht Brennwert bei Öl so groß ist. Bei Gas war er schon vor etwa 10 Jahren weit geringer, momentan kosten die Geräte fast gleichviel.
Bei Gas entfällt Kaminsarnierung, deshalb könnte das durchaus
eine Alternative sein
Und woher hast Du das?
Abgase von Gasbrennern sind noch feuchter als die von Öl, dasmacht sie für die Brennwerttechnik gerade so interessant!
Ohne Sanierung kriegst Du auch mit Gas schnell Probleme.
ja es ist tatsächlich so, daß bei Gas die Brennwerttechnik kaum teurer ist, warum weiss ich nicht.
Zum Abgas:
Bei Öl kommt ein doppelwandiges Abgasrohr in den Schornstein, daß zieht Frischluft an und die Abgase werdenentsorgt, kostten ca. 3-400 Teuro.
Bei Gas wird m.W. lediglich ein einfaches Kunststoffrohr für die Abgase benötigt, kostet nur ca. 100,-
Anscheinend ist die Brennwerttechnik bei Gas und Öl wirklich technisch verschhieden, was auch den Preisunterschied ergibt, sowas entsteht ja nicht aus Jux und Tollerei
Bei Gas wird m.W. lediglich ein einfaches Kunststoffrohr für
die Abgase benötigt, kostet nur ca. 100,-
meine Anlage:
Gasbrennwerttherme und ein doppelwandiges Metallrohr (keine Ahnung ob Alu oder Stahl).
Bei einem Freund dito.
Wobei der Preis für das Rohr gar nicht mal so hoch war, bei mir war die Installation teuer, weil mein Kamin ein Knie hat (–> aufstemmen zwei 30°-Stücke einbauen). Zugemauert hab ich dann selber.