Der Käufer einigt sich mit der Verkäufer über den Preis X. Ursprünglich wurde Immobilie zu einem höheren Preis angeboten. Der Käufer reicht alle Unterlagen bei der Bank und wartet nun seit 2 Wochen auf die Bestätigung der Finanzierung, damit ein Termin beim Notar vereinbart werden kann. Nun teilt der Makler dem Käufer mit, dass es für den Verkäufer zu lange dauert, deshalb wird das Haus erneut im Internet angeboten.
Der Käufer steht dabei fest, dass im Internet nun der runter gehandelte Preis X angegeben ist. Da der Preis nicht als „Festpreis“ definiert wird, geht der Käufer davon aus, dass hier noch ein Verhandlungsspanne besteht. Der Makler meint, dass es nicht der Fall ist. Von der Bank hat man telefonisch erfahren, dass die Finanzierungsbestätigung nun unterwegs ist. Wie soll man in dieser Situation sich verhalten? Der Käufer ist natürlich über die ganze Sache verärgert und würde den Preis noch etwas nach unten drücken…
Moin,
wenn ich der Verkäufer wäre und der potentielle Käufer würde mich wochenlang in der Luft hängen lassen und dann nochmals mit Preisverhandlungen auf mich zukommen, könnte es sein, dass ein tatsächlicher Käufer weniger bezahlen müsste, der aber mit Sicherheit nicht derjenige wäre, der die erzielten Verhandlungsergebnisse immer wieder in Frage gestellt hat.
‚Der Käufer ist natürlich verärgert …‘ ist dann noch die absolute Krönung der Unverschämtheit.
Hallo!
Man hat natürlich den Verkäufer nicht wochenlang in der Luft hängen lassen. Der Kontakt blieb bestehen, weil einige Unterlagen bei der Bank immer wieder nachgereicht werden solten. Die Bearbeitung des Kreditsantrages braucht ja seiner Zeit. Oder sind Sie der Meinung, dass man eine Finanzierung in ein paar Tagen erledigen kann? Der beteiligter Finanzierer hat auch versichert, dass in der Regel diese Zeitspanne gewöhnlich wäre…
Offensichtlich gibt es keinen anderen Interessenten, sonst hätte sich der Makler die Mühe des erneuten Einstellens gespart.
Der Käufer kann mit seiner Finanzierungsbestätigung natürlich versuchen, den Preis zu drücken, auch mit dem Argument, dass man ja sofort zum Notar gehen kann.
Pech für den Verkäufer, aber momentan ist eben der Käufer in der besseren Verhandlungsposition.
ich finde die Sache ziemlich einfach. Der Käufer bietet nun weniger als vorher verhandelt und endweder lässt sich der Verkäufer darauf ein, dann hat der Käufer Glück, oder der Verkäufer lässt sich nicht darauf ein, dann hat der Käufer Pech.
Will der Käufer das Objekt unbedingt, kann er nach einigen Tagen immer noch draufsatteln, wenn der Verkäufer nicht von sich aus wieder auf ihn zu kommt. Für mich sieht das aus der Entfernung danach aus, als würde der Verkäufer noch mit dem Preis runtergehen, aber das ist natürlich nur ein Bauchgefühl.