bin zur zeit etwas ratlos was ich tun soll. es geht um ein hauskauf.
ich habe ein schönes haus gefunden was mir gefallen würde. lage gut, anbindungen gut, grundstück gut, zimmeraufteilung und qm gut, garage, garten, eigentlich so wie mir es gefällt.
jedoch sind innen einige dinge zu ändern, bzw. die mir nicht gefallen.
zum einen die fliesen komplett erneuert werden, tapetten alle neu und streichen, das bad müsste neu gemacht werden ( jedoch nicht gleich ) und ein paar kleine kosmetische korrekturen.
nun war ich auf der bank, wegen finanzierung.
habe ca. 60.000 euro eigenkapital. das haus kostet 180.000 euro ohne NK.
so, nun wollte die bank das ich fast das gesamte EK mit in die abzahlung stecke. da habe ich zwar eine kleine monatsrate aber keine geld mehr für umbauten
ich wollte eher wenig EK benutzen und mein geld ins haus stecken zum umbau und renovieren.
von der monatsrate her macht das jenachdem 200 bis 220 euro im monat aus.
dann stock doch das Darlehen für die Modernisierungen auf. Mach ne Abschätzung und beantrage dann (über die KfW) ein Modernisierungsdarlehen. Das wird dir dann zweckgebunden (nach Einreichen der rechnung) ausgezahlt.
Wenn das die Bank nicht mitmacht, dann hast entweder du ein Finanzproblem oder du suchst ne andere Bank.
Wir können alle nur raten, wieviel 200 euro im Monat für Dich sind, insofern musst du selbst entscheiden. Familie? Netto-Haushaltseinkommen ca.?
Grundsätzlich würde ich persönlich aber raten, alles was Dreck macht und aufwändig ist, möglichst sofort VOR dem Einzug zu machen. Außerdem sind die Zinsen gerade günstig (günstiger als vermutlich in 2-5 Jahren), so dass der jetzige Kredit „billiger“ ist als später.
Schlussendlich sind wertsteigernde Überarbeitungen des Hauses in der Regel auch problemlos im Kredit mit unterzubringen. Eventuell solltest du auch noch mit anderen Banken sprechen. Mit 60k Eigenkapital und bei nur 180k Kaufpreis sollte bei ausreichender Bonität alles möglich sein.
was heißt, „die Bank will“? Ist sie nur unter dieser Bedingung zur Finanzierung bereit? Dann hast Du ein Problem mit der wirtschaftlichen Mechanik der gesamten Geschichte. Normalerweise reicht einer Bank ein Eigenkapital von ±20%. Bei guten Einkommensverhältnissen, geringer Kreditsumme, … darf es auch weniger sein. Wird mehr verlangt, ist der Bank entweder das freie monatliche Einkommen zu gering/zu unsicher, um die dann höhere Rate sicher finanzieren zu können, oder das Gesamtvorhaben zu teuer für deine finanzielle Situation.
Klar ist: Wenn Du für Dich noch Umbaubedarf hast, muss der eingepreist werden, denn das Geld dafür fällt nicht vom Himmel. Die Fälle von knapper Finanzierung auf Kante, bei denen es nicht mal mehr für die Butter auf dem Brot reicht, bei der dann aber die Komplettsanierung noch ansteht, gehen nie auf, und werden auch nie aufgehen können, weil auch der Hunni für den Baumarktbesuch am Samstag im Monat auf € 400,-- kommt, die über Monate konstant verdient sein wollen.
Hallo, 180000 € für ein älteres Haus?.
Schau mal ins Internet.
Es gibt in jeder Region Deutschlands preiswerte Häuser.
Genau das habe ich gemacht.
Hausbesitzer ohne Schulden.
Man will ja noch leben und in Urlaub fahren.
Hast du einen krisensicheren Job?.
Wenn nicht kommt das Haus unter den Hammer.
Für 60 Ts.bekommst du im Emsland ein schönes Haus mit viel Grundstück.
Viel Glück bei deiner Haussuche.
MfG K.R.Ridders
was heißt, „die Bank will“? Ist sie nur unter dieser Bedingung
zur Finanzierung bereit? Dann hast Du ein Problem mit der
wirtschaftlichen Mechanik der gesamten Geschichte.
war villeicht etwas unglücklich ausgedrückt. natürlich würde ich auch das geld so bekommen. nur derjenige mit dem ich dort sprach meinte ich solle versuchen die monatsrate so niedrig wie möglich zu bekommen ( falls man mal finanziell etwas enger da steht ).
deshalb solle ich das ganze geld da reinstecken.
und für umbau und modernisierungen einen anderen kredit aufnehmen ( über 4 jahre oder so )
klingt nicht nach einer so wirklich guten Idee, außer für den Bankmenschen und seine Provisionsabrechnung für den weiteren verkauften Kredit, für den Du dann vermutlich auch nicht den günstigen Satz einer Immobilienfinanzierung, sondern den schlechten Zinssatz eines Ratenkredits bekommst.
Da die genauen Kosten bei Sanierung in Etappen nie vorab so ganz genau feststehen, bist Du mit der Variante hierfür das Eigenkapital einzusetzen auf jeden Fall besser bedient. Vereinbare bei dem Immobilienkredit Sondertilgungsmöglichkeiten, und wenn am Ende des Tages nach der Sanierung noch was über ist, leistest Du damit Sondertilgungen. Unter dem Strich kostet das Gesamtpaket Immobilie + Sanierung Dich doch ohnehin in beiden Fällen gleich viel Geld. Und wo soll da der Ratenvorteil für die kleine Rate des Immobilienkredits herkommen, wenn da nicht dafür dann gleich zu Beginn eine deutlich höhere Rate aufgrund des zusätzlichen (zu schlechten Konditionen) abgeschlossenen Ratenkredits zu zahlen ist.
Das war nicht zufällig bei der KKB, Citybank, äh inzwischen heißt das Ding ja Targobank? Ist aber alles alter Wein in neuen Schläuchen, ist der eine Name verbrannt, gibt man sich eben einen neuen.
und für umbau und modernisierungen einen anderen kredit
aufnehmen ( über 4 jahre oder so )
War in dem Zusammenhang eventuell von KfW die Rede? In bestimmten Konstellationnen könnte das dann Sinn machen, weil es über KfW für bestimmte Modernisierungen besonders günstige Zinsen / Zuschüsse gibt.
Müsstest Du Dich ggf. mal schlau machen: http://www.kfw.de/
Sollte es sich aber um einen ganz normalen Bankkredit handeln ist es sicher eher unsinnig.