Hallo,
brauche dringend mal einen Rat.
Möchte ein Haus kaufen 165000
ein Versicherer bietet mir heute 4.5 % fest auf 22 Jahre.
130000 über Hypothek
35000 über WFA
gleichbleibende Belastung ungefähr 900 Euro
Bekomme das schriftliche allerdings erst Ende der Woche, bin aber vorher neugierig.
Hört sich das seriös und plausibel an ? Worauf muss ich achten?
Ich habe es vorher bei Banken versucht sodass mir dieses Angebot auf den ersten Blick zu günstig erscheint.
und wie wirtd getilgt?? Am Ende mit der LV??? Wenn dem so sein sollte, muss man folgendes bedenken: Was passiert wenn die LV die Ablaufleistung nicht bringt weil die Überschüsse nicht eingehalten werden können??? Dann haste ein Problem…
Frag mal die Leute denen das die letzten Jahre so ergangen ist…
LG
Mikesch
ja ja der erste Blick…man sollte sich immer mehrere Blicke gönnen:wink:
LG
Mikesch
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Möchte ein Haus kaufen 165000
ein Versicherer bietet mir heute 4.5 % fest auf 22 Jahre.
130000 über Hypothek
35000 über WFA
gleichbleibende Belastung ungefähr 900 Euro
WFA sagt mir jetzt nichts aaaber …
wenn ich mit diesen Daten (900 Euro Belastung bei 4,5% auf 22 Jahre) über die Zinseszins-Gleichungen des alten Herrn Leibniz (also mit jährlicher Verzinsung) den Kreditbetrag berechne, komme ich auf einen Kreditbetrag von ca. 150.000 € anstatt von 165.000 €. Irgendwer hält da wohl mit 10% die Hand auf.
Bei der Berechnung mit Bordmitteln einer Tabellenkalkulation wie Excel oder der von OpenOffice (also mit monatlicher Verzinsung) kriege ich dasselbe Ergebnis. Ich wiederhole mich ungern: Hier hält jemand die Hand auf und will 15.000 € kassieren, weil ihm die Zinsen nicht genug oder nicht zugänglich sind.
Hört sich das seriös und plausibel an ? Worauf muss ich
achten?
4,5% fest auf 22 Jahre glaube ich nicht! Nie und nimmer! Die Zinsen ziehen an und über kurz oder lang wir der Zinssatz erhöht.
Wenn du OpenOffice hast, kann ich dir die Datei mit der Berechnung ja mal per Mail zusenden.
dem Kater ist gestern ein lebendiges BSP. der Baufi über LV begegnet.
Der gute Mann hat in 13 Jahren in die LV 50.000€s eingezahlt, Rückkaufwert nach 13 Jahren: 40.000€s
nebenbei noch 100.000€s an Zinsen bezahlt. Getilgt noch nix!!! Hätte er das so weitergemacht hätten zum Schluss an die 50.000€s zur Tilgung gefehlt.
Also Finger weg, LV ist legaler Betrug, mit Baufi gekoppelt noch schlimmer für den Kunden. Das Erwachen kommt meistens seeeehr teuer…
LG
Mikesch
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brauche dringend mal einen Rat.
Möchte ein Haus kaufen 165000
ein Versicherer bietet mir heute 4.5 % fest auf 22 Jahre.
Was heißt hier „ein Versicherer“? Es gibt hier zwei denkbare Konstruktionen: Einmal, wie in den anderen Antworten bereits angesprochen ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung gegen abgetretene LV, was riskant ist, und gerade für die selbstgenutzte Immobilie nicht zu empfehlen ist.
Dann gibt es aber auch LVs die ganz normal auf dem freien Hypothekenmarkt Kontingente anbieten, die von Vermittlern dann an den Mann gebracht werden. D.h. man hat ein ganz normales Darlehen, zahlt nur nicht an eine Bank sondern an eine Versicherung zurück. Die Dinger können gegenüber Bankfinanzierungen schon mal ein wenig Zinsen sparen. Habe so einen Vertrag selbst auch.
Sei aber auf jeden Fall vorsichtig mit der in der anderen Antwort schon ausgerechneten Differenz bei der Darlehenssumme. Bei den Vermittlern im zweiten Beispiel ist es nicht unüblich statt einer Provision über die Laufzeit eine Provision bei Abschluss zu kassieren. Wenn das alles offen und seriös ist, kann man sich ausrechnen, womit man besser fährt und ist das auch alles OK. Wenn da versucht wird, einem etwas unterzuschieben, ganz sicher nicht.
Was heißt hier „ein Versicherer“? Es gibt hier zwei denkbare
Konstruktionen: Einmal, wie in den anderen Antworten bereits
angesprochen ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung gegen
abgetretene LV, was riskant ist, und gerade für die
selbstgenutzte Immobilie nicht zu empfehlen ist.
So soll es nicht sein habe das telef. schon ausgeschlossen.
Dann gibt es aber auch LVs die ganz normal auf dem freien
Hypothekenmarkt Kontingente anbieten, die von Vermittlern dann
an den Mann gebracht werden. D.h. man hat ein ganz normales
Darlehen, zahlt nur nicht an eine Bank sondern an eine
Versicherung zurück. Die Dinger können gegenüber
Bankfinanzierungen schon mal ein wenig Zinsen sparen. Habe so
einen Vertrag selbst auch.
So hörte sich das bei mir an, bin mal gespannt was da in den nächten Tagen ankommt.
Sei aber auf jeden Fall vorsichtig mit der in der anderen
Antwort schon ausgerechneten Differenz bei der Darlehenssumme.
Bei den Vermittlern im zweiten Beispiel ist es nicht unüblich
statt einer Provision über die Laufzeit eine Provision bei
Abschluss zu kassieren. Wenn das alles offen und seriös ist,
kann man sich ausrechnen, womit man besser fährt und ist das
auch alles OK. Wenn da versucht wird, einem etwas
unterzuschieben, ganz sicher nicht.
Gruß vom Wiz
Kann es sein , dass die Diff. daher kommt, dass die WFA mit 2% zinsen und 4% Tilgung läuft?
Hast mir auf jeden Fall sehr geholfen
Gruss Dina
Hallo,
Danke erstmal für deine sehr hilfreiche Antwort.Hab ich noch gar nicht drauf geachtet, da ich die Berechnung ja noch nicht kenne.
WFA sagt mir jetzt nichts aaaber …
Wohnraumförderungsanstalt vergibt Kredite zu 2% Zinsen und 4% Tilgung. Kann da die Diff. liegen?
wenn ich mit diesen Daten (900 Euro Belastung bei 4,5% auf 22
Jahre) über die Zinseszins-Gleichungen des alten Herrn Leibniz
(also mit jährlicher Verzinsung) den Kreditbetrag berechne,
komme ich auf einen Kreditbetrag von ca. 150.000 € anstatt von
165.000 €. Irgendwer hält da wohl mit 10% die Hand auf.
Werde aber auf jeden Fall gut aufpassen und noch ein oder 2 Leute darüber schauen lassen , die sich besser damit auskennen.
Wenn du OpenOffice hast, kann ich dir die Datei mit der
Berechnung ja mal per Mail zusenden.
wäre nett wenn du das machen würdest.
Danke nochmal
Gruss Dina