Guten Tag!
Wir sind im Begriff uns ein älteres, renovierungsbedürftiges Haus aus den 40ern zu kaufen.
Wir haben mittlerweile gute Handwerker gefunden, die das Haus rundum renovieren, Wände, Böden, Decke usw.
In diesem Haus ist ein Gasofen, der das Haus wärmt.
Dies möchten wir modernisieren und eine Elektroheizung mit allem drum und dran (Boiler?) anschaffen und einbauen lassen von vorher genannten Handwerkern.
Nun zu der Frage - welche Kosten erwarten uns?
Wir müssen die Gasheizung abbauen, entsorgen, Elektroboiler plus Heizungen kaufen und einbauen lassen (hier wäre die ung. Dauer des Einbaus interessant).
Erfahrungen haben wir leider absolut gar keine.
Gibt es eventuell (günstigere?) Alternativen?
Vielen Dank für die Antworten!
Hallo,
das würde ich mir sehr, sehr gut überlegen ! Wir sind gerade dabei, die Nachtspeicheröfen auszubauen und durch eine Zentralheizung mit Gas-Brennwert-Technik zu ersetzen.
Die (allerdings geschätzte) Einsparung dürfte bei bis zu 1000 Euro Heizkosten pro Jahr betragen.
Der Strom für Nachtspeicherheizung wurde zuletzt alle 2 jahre um 30% teurer.
Grüßle
Elton
Moin,
Dies möchten wir modernisieren und eine Elektroheizung mit
allem drum und dran (Boiler?) anschaffen und einbauen lassen
Nochmnal zum Mitschreiben:
Ihr habt einen Gasanschluss und wollt eine Elektroheizung einbauen?!
Wärmeerzeugung mit Strom ist über den Daumen drei mal so teuer wie mit anderen Quellen. Speziell Warmwasser und Heizung mit Strom ist ein Geldgrab!
Nun zu der Frage - welche Kosten erwarten uns?
Lass mich raten, Euch wurde von den schön niedrigen Kosten für die Installation vorgeschwärmt.
Rechne aber mal für die nächsten 20 Jahre die Betriebskosten für diese Heizung, dann ändert sich das sehr schnell.
Wir müssen die Gasheizung abbauen, entsorgen, Elektroboiler
plus Heizungen kaufen und einbauen lassen (hier wäre die ung.
Dauer des Einbaus interessant).
Wenn schon eine Gasheizung existierte, liegen die Gasleitungen ja bereits (= Kostenersparnis).
Dringender rat, lass Dir ein Konzept erstellen, die Wärme mit Gas zu erzeugen.
Erfahrungen haben wir leider absolut gar keine.
Das hört man 
Gibt es eventuell (günstigere?) Alternativen?
Jede! Alternative ist mittelfristig (deutlich) günstiger.
Gandalf
Moin,
ich habe den starken Verdacht, dass es sich um Gaseinzelöfen handelt, es sind keine Heizkörper montiert?
Das würde bedeuten, dass eine kompl. Heizungsanlage installiert werden müsste. Das ist auf jeden Fall günstiger als eine Elektroheizung. Dazu würde ich erst mal Erkundigungen beim Versorger einziehen.
MfG
Hallo,
ich kann mich den anderen nur anschliessen. Gas raus und Elektro rein ist ein absolutes Nogo. Meistens macht man es gerade andersrum 
Da solltet ihr nochmals überdenken und euch schlau machen, vor allem über die zu erwartenten Betriebskosten.
Gruß elmore
Hallo,
du hast „gute Handwerker“ gefunden, die dir zum Bau einer Elektroheizung raten? Da passt was nicht! Warum haben die anderen schon geschrieben. Allgemein würde ich die Tips dieser Handwerker nochmal kritisch begutachten (lassen).
Nimm keine E-Heizung! Eine kWh kostet ca. 25 €ct, und davon brauchst du viele!
Möchtest du noch mehr „Tips“ verraten? Hier wird gerne geholfen.
Haelge
Hallo!
Im Folgenden liest du Abwegiges, das du am besten sofort löschst. Andernfalls würdest du womöglich vor einem Fehlkauf bewahrt und falls du doch kaufst, würde der schlimmstmögliche Fall eintreten: Ein Haus auf zeitgemäßem Stand mit geringen Betriebskosten. Um soetwas Übles mit Gewißheit zu verhindern, handele lieber wie viele andere Leute. Beauftrage erstmal Handwerker. Die machen das schon irgendwie.
Falls du aber zu den Ökospinnern, Gesundheitsaposteln und Geizhälsen gehörst, die nicht alljährlich 3.000 € für Brennstoff und im Fall einer E-Heizung schon mal reichlich das Doppelte für Strom ausgeben wollen, die zudem – was für Weicheier – schimmelfrei leben wollen, folgst du meinen total idiotischen Vorschlägen.
Wir sind im Begriff uns ein älteres, renovierungsbedürftiges Haus aus den 40ern zu kaufen.
So gehen Leute vor, die 1.000 € für einen vor (!) dem Kauf beauftragten Architekten für Geldverschwendung halten und lieber 100.000 € an Unwägbarkeiten wählen. Vielleicht auch mehr, weil sie zu spät merken, daß man die Hütte wegschieben oder noch besser gar nicht erst hätte kaufen sollen. Aber die waren doch alle so nett …
Also: Beauftrage vor dem Kauf einen Architekten (nicht den Baumarktverkäufer, nicht den Friseur, nicht den Maler, ich meine wirklich einen Architekten), sich das Haus anzusehen, ob und mit welchem Aufwand eine Sanierung (Renovierung wird gewiß nicht reichen) möglich ist.
Wir haben mittlerweile gute Handwerker gefunden…
Was willst du mit Handwerkern? Gehst du für eine Zahnsanierung zum Handwerker? Oder gehst du womöglich zum Zahnarzt, der seinerseits den Handwerker (Zahntechniker) anweist, was genau er zu tun und zu lassen hat? Natürlich gehst du zum Zahnarzt, weil es allein mit Handwerk nicht getan ist und du den Auftrag an den Zahntechniker gar nicht sachgerecht vergeben könntest. Beim Haus verhält es sich ebenso. Erst zum Architekten, der die Baumaßnahmen plant. Danach holt der Architekt Angebote von Handwerkern ein. Schon das Einholen vergleichbarer Angebote bekommt kein Laie zustande.
die das Haus rundum renovieren, Wände, Böden, Decke usw.
So kann man vorgehen, wenn die Sache mit ein bißchen Farbe erledigt ist. Aber Dekorationsarbeiten sind bei einem 70 Jahre alten Haus deine allerletzte und kleinste Sorge.
In diesem Haus ist ein Gasofen, der das Haus wärmt.
Dies möchten wir modernisieren und eine Elektroheizung…
Das wäre keine Modernisierung, sondern ein Riesenschritt zurück. Falls dich irgendein Vertreter wegen einer E-Heizung beschwatzt hat: Das sind allesamt Ahnungslose oder Banditen oder beides. Eine E-Heizung ist überhaupt nur vertretbar bei Häusern auf feinstem technischen Stand von Dämmung, Lüftung und Energierückgewinnung, also in Häusern, in denen man nötigenfalls auch ohne Heizung leben könnte und nur an wenigen sehr kalten Tagen ein bißchen zuheizen möchte. In allen anderen Häusern begeht man mit einer E-Heizung wirtschaftliches Harakiri – ganz egal, was irgendwelche Vertreter erzählten oder Prospekte weismachen wollten.
Ist das Grundstück ans Gasnetz angeschlossen, würde ich bei Gas bleiben. Eine moderne Gasheizung ist schon etwas Feines, aber zunächst nur als Bestandteil einer ganzheitlichen Planung aller Sanierungsmaßnahmen. Mit Handwerkern hast du noch gar nix am Hut.
Nun zu der Frage - welche Kosten erwarten uns?
In jedem beliebigen Haus kann man einen Haufen Geld versenken, aber nicht jedes Haus ist wirtschaftlich sinnvoll sanierungsfähig. Das hat nicht zwingend etwas mit dem Alter des Hauses zu tun. Aber bei einem 70 Jahre alten Haus muß man in aller Regel davon ausgehen, daß viel mehr als der Rohbau zur weiteren Nutzung nicht übrig bleibt. Sämtliche Installationen (Heizung, Gas, Wasser, Abwasser, Elektrik), Fenster, Türen, Dämmung, Dach, Feuchtigkeitssperren, Lüftung haben’s hinter sich, müssen erneuert oder erstmalig eingebaut werden.
Erfahrungen haben wir leider absolut gar keine.
Gut daß du das erwähnst. Wäre ich nie drauf gekommen 
Gibt es eventuell (günstigere?) Alternativen?
Es gibt die Sinnlos-Geld-Verbrenn-Methode, die darin besteht, erstmal Handwerker zu beauftragen und die wurschteln zu lassen. Dann gibt’s noch die aus irgendwelchen Gründen von privaten Bauherrn peinlichst vermiedene, aber günstigere Methode, die dadurch gekennzeichnet ist, schon vor dem Kauf einer Immobilie einen Architekten zu konsultieren. Ist ‘ne Sche!“§§-Methode. Viel zu zuverlässig und berechenbar. Es fehlt einfach der Kitzel des ruinösen Risikos.
Gruß
Wolfgang
Falls dich irgendein Vertreter wegen einer E-Heizung
beschwatzt hat: Das sind allesamt Ahnungslose oder Banditen
oder beides.
Der Kandidat hat 100 Punkte und ein * mehr.
Die Anbieter der Wärmewellen-Mafia werden nicht müde…
Hoffentlich nimmt er sich das zu Herzen.
Du hast ja nicht die Ahnung!
Hallo,
Brennstoff und im Fall einer E-Heizung schon mal reichlich das
Doppelte für Strom ausgeben wollen,
mit EVO-Elektroheizungen spart man doch sogar!
Hier der Beweis:
http://www.e-v-o.de/html/planung.html
Gruß Uwi
PS:
Wer in meinem Statment Satire findet, der darf sie behalten 
die Anbieter der Elektroheizungen aus dem Link haben ihre Hausaufgaben gemacht. Dem Ahnungslosen wird das Hirn verdreht durch Halbwahrheiten und unterschwelligen Vorteilen das man da einfach zugreifen muß.
… so nach dem Motto: „Ich bin doch nicht blöd…“
Eine Gebäudeheizung ist ein komplexes Thema, aber eine Elektroheizung ist da eher die letzte Wahl.
mfg ni
Hallo Alex268,
ihr möchtet euch ein 70 Jahre altes Haus kaufen, warum?
Ihr seit Liebhaber des alten Flairs und wollt so ein Gebäude im alten Flair erhalten, ihr verfügt über finanzielles Potential diese Aufgabe ohne Schwierigkeiten zu stemmen… dann ist es gut und wie Wolfgang Dreyer es schon geschrieben hat ohne Fachmann (Architekten) nicht zu machen.
Anderer Fall: Ihr habt kaum angespartes Kapital, interessiert euch für eine „kostengünstige“ Immobilie die man mit wenig Geld schnell bewohnbar macht, Miete sparen durch schnellen Einzug, kurzweilige Erneuerungen der Heizung, Dämmung, Fenster, Türen, Elektrik,usw.
… dann seit ihr gerade dabei euch für den wirtschaftlichen Ruin zu entscheiden. Es endet dann meist so wie es im TV zu sehen ist mit konzeptlosen Aktionen und die finanzielle Puste ist ausgegangen bevor man richtig umgezogen ist…
oder ihr seit handwerklich begabt, hoch motiviert, und habt auch genügend Zeit solch einen Umbau, Renovierung, Sanierung zu machen und einen Architekten an der Hand der die Bauleitung macht, zumindest die Beratung… dann kann das gehen mit dem 70jahre altem Haus! Ganz grob schäzt man die Gesamtkosten für das Vorhaben (Haus + Sanierung) = Kaufpreis * 2…3!
Jetzt darfst du wählen…
mfg ni
Hallo,
so ein Haus zu sanieren - nicht zu renovieren - dauert noch doppelt so lange und kostet auch nur zwei bis drei Mal soviel, wie neu zu bauen, oder schlüsselfertig zu erwerben.
Das ist ein Spiel für Leute mit eher mehr als weniger flüssigen Mitteln als der Durchschnitts-Eigenheimerwerber und großer, langanhaltender Begeisterung für fachlich saubere Eigenleistungen bei deutlich eingeschränkter Lebensqualität (die Vorstellung, was es für die eigene Gesundheit und Psyche sowie die Partnerschaft und Familie bedeutet, ggf. über ein Jahr jedes Wochenende und jeden Feierabend auf den Bau zu sein, fällt vielen Leuten schwer). Noch schwerer fällt vielen Leuten, dass auch trotz Eigenleistung Material nicht billiger wird. Auch dann nicht, wenn man nicht auf einen Schlag eine Rechnung von € 50.000,-- präsentiert bekommt, sondern jedes Wochenende einen Tausender zum Baumarkt schleppt (und dabei unter dem Strich mehr zahlt, als sich einmal vom Baustoffhändler einen LKW voll liefern zu lassen). Von der Abwägung zwischen x-fachem Zeitaufwand und Kosten für anständiges Werkzeug (was man zu Anfang bei so einem Spiel regelmäßig nicht hat), ganz zu schweigen.
So eine Sache also bitte nicht als „die Chance trotz geringer finanzieller Mittel endlich zur eigenen Immobilie zu kommen“ begreifen, sondern nur dann angehen, wenn es auch locker für einen Neubau reichen würde, und die sonstigen Parameter stimmen.
Und zum Schluss auch von mir der Hinweis: Finger weg von Elektroheizungen in so einem Objekt, wenn wir hier nicht von reinen Komfortelementen sprechen, die nur gelegentlich im Einsatz sind (z.B. eine Matte unter den Fliesen vor Dusche und Waschbecken mit Zeitschalter), …
Gruß vom Wiz, der seit Jahren die aus einem Erbe übernommene Immobilie Anno 33 saniert (zum Glück ohne Zeit- und Wohnungsnot), und die dabei investierte Zeit und das investierte Geld nur noch grob überschlagen kann
Energieberater
Hi!
Ich blase mal ins selbe Horn.
Gebe aber noch den Rat, einen Energieberater zu engagieren. Auch das sollte ein Architekt oder Bauingenieur sein, der auch die anderen Sanierungsmaßnahmen plant. Und kein Verkäufer oder Installateur, der Dir nur seine Produkte aufschwatzen möchte. Ein Energiegutachten unterliegt recht strikten Vorgaben, im Internet wirst Du fündig und kannst Dich mal schlau machen, was da so alles drin steht. Da ist auch die Rechnung inklusive, die die Investitionskosten gegen die eingesparten Kosten für jede Maßnahme aufrechnet und Du kannst ablesen, welche Maßnahmen sich zuerst lohnen.
Die Kosten für einen Energieberater werden subventioniert! Was übrig bleibt, holst Du locker bei den Betriebskosten wieder rein.
Unser Architekt und Energieberater hat uns übrigens auch Handwerker ins Boot geholt (und diese auch Bauüberwacht), dass wir wirklich erstaunt waren - wo doch allerortens über Handwerker gelästert wird - die haben geniale Arbeit geleistet! Gute Empfehlungen sind Gold wert!
Wir sind im Begriff uns ein älteres, renovierungsbedürftiges
Haus aus den 40ern zu kaufen.
Schön, wir haben eins aus den 60ern.
Wir haben mittlerweile gute Handwerker gefunden, die das Haus
rundum renovieren, Wände, Böden, Decke usw.
Totaler Quatsch. Wenn da eins nicht zum anderen passt, ist der Ärger vorprogrammiert!
In diesem Haus ist ein Gasofen, der das Haus wärmt.
Dies möchten wir modernisieren und eine Elektroheizung mit
allem drum und dran (Boiler?) anschaffen und einbauen lassen
von vorher genannten Handwerkern.
Das muss man wirklich zweimal lesen 
Also, wenn die Lage das halbwegs hergibt: Solarthermie (nicht nur 2m²), Pufferspeicher, Gasbrenner!
Wir bezahlen den ganzen Sommer über keinen einzigen Cent für Warmwasser - mit dem wir auch Waschmaschine und Geschirrspüler betreiben! Und das ist ja nur ein Teil der eingesparten Kosten.
Grüße
kernig
Ein kleines…
… Feedback wäre jetzt interessant… 
keiner?
Hallo,
nachdem dir JEDER gesagt hat, daß Elektroheizung Schrott ist was willst du noch?
Ich schätze mal vorsichtig aufgrund meiner Erfahrungen einer Elektro-beheizten Wohnung daß man für ein ganzes Haus so 20.000 kWh Strom mindestens braucht im Jahr.
Vielleicht noch vom Versorger ein günstiger Wärmestrom.
Macht übers Jahr gesehen so mindestens 5.000 € Kosten für Warmwasser und Heizung.
In Gas kosten 20000kWh so um die 1300 € übers Jahr.
Was willst du noch?
Jährlich 3500 € ersparnis sind monatlich 300 € ersparnis, ist jedes Jahr ein luxuriöser Urlaub oder in 10 Jahren ein nagelneues Auto.
Oder jedes Jahr 3500 € Sondertilgung
Grüße
miamei
Wohnungsnot), und die dabei investierte Zeit und das
investierte Geld nur noch grob überschlagen kann
das ist das schöne, wenn man fertig ist.
trotz der peinlichen ablage u.a. jedes beleges, den man von der kompostierung für sperrmüll bekommen hat, weiss man nur noch grob, was die ganze chose gekostet hat.
und man rührt den ordner auch nicht mehr an später, nur wenn man muss…
gruß inder