Hallo zusammen.
Wie seht Ihr diese Baufinanzierung?
Folgende Situation stellt sich:
Eine Dopelhaushälfte (Wohnfläche ca. 130 Quadratmeter, Kaufgrund ca. 220 Quadratmeter) soll 240.000 EUR kosten, incl. hochwertiger Küche.
Alter der Immobilie: 5 Jahre, kein Renovierungsbedarf.
Kaufinteressenten sind ein Paar, unverheiratet, je 34 Jahre alt.
Monatliche Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit: Mann ca. 2.400 – 2.600 EUR, Frau ca. 1.400 EUR.
Eigenkapital: Mann 85.000 EUR, Frau 10.000 EUR.
Vorkredite: Mann keine, Frau monatlich 250 EUR für finanzierten PKW, Laufzeit noch drei Jahre.
Kinderwunsch: Zur Zeit nicht akut, jedoch auch nicht völlig ausgeschlossen.
2 PKW´s sind vorhanden und aus beruflichen Gründen auch nötig.
Frage(n):
Da wir nicht jede Woche ein Haus kaufen sind wir unsicher, ob man dieses Vorhaben auf Dauer bewältigen kann.
1.) Wie hoch sind die Kauf-Nebenkosten (Notar, Grunderwerbssteuer, sonst noch irgendwelche Gebühren wie Schätzkosten der Bank und/oder…???)
2.) Wie hoch ist die monatliche Rate, 2% Tilgung vorausgesetzt?
3.) Mit welchen monatlichen Nebenkosten für die Immobile sollte man rechnen (Strom, Wasser, Müll, Heizung, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, … noch was vergessen…)?
4.) Auf welche Summe pro Monat sollte man die Erhaltungsrücklage für das Haus festsetzen?
5.) Auf was sollte man unbedingt achten, was hier bis jetzt noch nicht erwähnt wurde? (z. B. Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung,…)
6.) Was sollte bei der Finanzierung beachtet werden? (Sondertilgungsvereinbarung, …)
7.) Was sollte notariell getan werden? (Stichwort: Einbringen von Eigenkapital in unterschiedlicher Höhe, Besitzverhältnisse im Grundbuch)
8.) Was ist, wenn sich später Nachwuchs ankündigt und mit dem alleinigen Gehalt des Mannes gewirtschaftet werden muss? Ob es funktioniert? Ein Urlaub von 14 Tagen in der Sonne sollte ebenfalls weiter möglich sein, zumindest jedes zweite Jahr.
9.) Was bzw. welche Eventualitäten habe ich sonst noch vergessen?
Ich weiß, sehr viele Fragen, aber wir möchten uns halt nicht übernehmen.
Zur Vollständigkeit sei gesagt, dass es noch eine zweite Möglichkeit gibt: Das Haus incl. Küche für 210.000 EUR auf Erbpachtgrundstück. Kosten dann ca. 110 EUR/Monat für die Erbpacht. Diese Variante favorisieren wir aber nicht wirklich, da wir lieber ein eigenes Grundstück hätten, schließlich zahlen wir die Pachtkosten dann auf Dauer, und steigen bzw. angepasst wird die Pacht ja auch ständig.
Über Eure Meinung / Erfahrungen freue ich mich sehr!
Mit den besten Grüßen
