Hauskauf unter nicht Eheleuten

Hallo,
ich möchte mir meiner langjährigen Lebenspartnerin ein Haus kaufen.

Die Eigenkapitalsituation sieht so aus das meine Freundin einen wesentlich größeren Teil mit einbringt.

Gemessen an den Gesamtkosten bringt sie ca. 45% mit ein. ich hingegen nur gute 10%.

Nun ist es aber so das ich das erheblich höhere Einkommen habe und dafür den größeren Teil der Finanzierung ca. 70% alleine aufbringe.

Ich frage mich jetzt wie eine faire Aufteilung im Grundbuch aussehen könnte?

Hallo,

was spricht gegen 50/50?

Gruß

Samira

Gemessen an den Gesamtkosten bringt sie ca. 45% mit ein. ich
hingegen nur gute 10%.

Jeder wird 50 % Eigentümer und finanziert das, was ihm fehlt alleine. Alles andere wird außerordentlich kompliziert.

ich möchte mir meiner langjährigen Lebenspartnerin ein Haus
kaufen. […]
Ich frage mich jetzt wie eine faire Aufteilung im Grundbuch
aussehen könnte?

Ich denke, wesentlich wichtiger als die Frage, wer welchen Miteigentumsanteil erhält, ist es, jetzt genau zu regeln, was passieren soll, wenn Ihr einmal nicht mehr Lebenpartner sein solltet (soll ja vorkommen). Wer behält das Haus (oder wird es versilbert und die Beute geteilt)? Wie werden die unterschiedlichen Finanzierungsbeiträge ausgeglichen? Dabei auch daran denken, dass man mit einer solchen Vereinbarung u.U. ebenfalls zum Notar muß, wenn sie die Verpflichtung zur Übertragung des Eigentums (und sei es auch nur eines Miteigentumsanteils) enthält.

Was die Verteilung der Eigentumsanteile angeht, so würde ich mich daran orientieren, wer welchen Anteil des Kaufpreises geschultert hat (und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er das mit Eigen- oder Fremdkapital getan hat).