Hallo zusammen,
über folgende Frage denke ich angestrengt nach und würde mich sehr über euren Input freuen:
Wir planen den Kauf einer Immobilie (Gesamtkosten 265.000 €) und benötigen dazu ein Darlehen von 200.000 €.
Nun liegen Angebote verschiedener Banken vor. Alle Angebote erlauben 5% Sondertilgung pro Jahr (bei einer anfänglichen Tilgung von 1%) und wurden auf versteckte Nebenkosten, bereitstellungszinsfreie Zeit, usw. abgeklopft. Passt alles.
Die Optionen wären
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10 Jahre Zinsbindung zu 4,20 % über die vollen 200.000 € (monatliche Rate = 867 €)
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10 Jahre Zinsbindung für 100.000 € zu 4,10% und
15 Jahre Zinsbindung für weitere 100.000 zu 4,75 % (monatliche Rate gesamt: 904 €) -
15 Jahre Zinsbindung für 200.000 € zu 4,63% (monatliche Rate: 938 €)
Wir haben im Monat bis zu 1100 € Kapazität, die Differenz zur Rate würden wir entsprechend in Sondertilgungen stecken (Nebenkosten sind schon kalkuliert). Einzig unklar ist mir, ob wir uns wirklich auf 15 Jahren Zinsbindung festlegen sollten? Wenn in 10 Jahren der Zins wieder sehr günstig, könnte man immerhin von einem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen. Vorschlag 3 wäre eine Mischkalkulation mit einer guten Risikostreuung und Vorschlag 1 einfach das Angebot, das uns den meisten finanziellen Spielraum im Monat lässt.
Ist es bei den gegenwärtigen Zinsen tatsächlich die beste Strategie eine möglichst lange Zinsbindung anzustreben?
Vielen Dank für eure Anstöße und beste Grüße!