Guten Tag liebe Experten,
im Juni 2011 habe ich einen Makler der LBS beauftragt, mein Einfamilienhaus zu verkaufen. Schon zu Anfang erschien mir dieser Herr sehr unsicher.
Das erstellte Exposé war mehr als laienhaft, sodass ich darauf bestanden habe, dass es umgehend geändert wurde. Den Text habe ich dann selbst erstellt.
Trotz Werbung kamen in sechs Monaten nur vier Hausbesichtigungen zustande.
Da ich Ende Juli schon aus RLP nach SH umzog, konnte ich auch keinen persönlichen Kontakt zum Makler halten. Telefonisch versicherte er mir immer wieder, dass er sich kümmern würde, aber der Verkauf würde sich so schwierig gestalten, da dass haus zu dem Zeitpunkt noch von meinen Töchtern bewohnt wurde, die aber zu Ende Oktober ausgezogen sind. Immer wieder redete der Makler sich heraus, warum keine Besichtigungen zustande kamen. Das Haus wäre noch nicht komplett geräumt, der Preis zu teuer. Hierzu eine kleine Erklärung: Ermittlung nach Wertgutachten durch den Makler 125.000 €, angeboten mit 119.000 €, Spielraum nach unten 10.000 €, also durchaus realistisch. Nach Drängen durch den Makler senkten wir den Angebotspreis auf 99.000 €, doch auch danach tat sich nichts.
Vergangenen Freitag erfuhr ich durch meine Tochter, die sich vor Ort um das Haus kümmert, dass etliche Interessenten mit Termin an unserem Haus gewartet hatten, aber der Makler nie erschien. Dies bestätigte auch eine Nachbarin.
Nun erfuhr ich auch von der LBS auf Nachfrage, dass der Makler wegen psychischer Probleme im Krankenhaus ist und alle seine Kunden so vernachlässigt wurden.
Was kann ich tun, um den Makler in Regress zu nehmen? Es ist anzunehmen, dass ich bei einem engagierten Makler das Haus schon längst verkauft hätte und natürlich auch einen höheren Kaufpreis erzielt hätte.
Letztendlich geht es um eine Differenz von bis zu 25.000 €; das ist viel Geld.
Liebe Grüße
Susanne