Hallo zusammen!
Wir möchten ein Haus kaufen, das vom Verkäufer für 240.000 Euro angeboten wird. Ein Besuch mit einem Architekten ergab keine auffälligen Baumängel , daher haben wir dem Verkäufer zugesagt (aber noch keinen Vertrag unterschrieben). Jetzt ist aber plötzlich ein ca. 5 Jahre altes Verkehrswertgutachten dieses Hauses aufgetaucht, das den Verkehrswert nur auf 200.000 Euro schätzt. Die Verkäufer haben zwar seit dem Zeitpunkt des Gutachtens ca. 10.000 Euro in Modernisierungen (Dämmung, neue Türen, Kellerisolierung) gesteckt, aber trotzdem sind wir wegen der großen Diskrepanz von ca. 30.000 Euro zwischen dem Gutachten und dem Verkaufspreis sehr verunsichert, ob wir das Objekt wirklich kaufen sollten.
Meine Fragen sind jetzt:
-
Wenn der Verkehrswert des Hauses vor 5 Jahren bei 200.000 Euro lag – ist er dann in den letzten Jahren (wenn sich an dem Haus nichts grundlegendes geändert hat) in etwa gleich geblieben, gestiegen (z.B. wegen Inflationsbereinigung) oder gefallen (wegen „Abwohnung“ des Hauses)? Wie hoch dürfte der Wert des Hauses jetzt in etwa sein? (ist natürlich aus der Ferne schwer zu sagen – aber eine grobe Schätzung würde uns hier schon sehr weiterhelfen)
-
Inwiefern macht es überhaupt Sinn ein Haus oberhalb des Verkehrswertes zu kaufen? Ist das z.T. üblich (z.B. bei guten Lagen) oder finanzieller Wahnsinn? Leider haben wir kein übermäßig großes Eigenkapital, so daß wir knapp kalkulieren müssen.
Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße
Lecker Backfisch