Haussteuerung

Hallo zus.,
ich wollte bei meinem Umbau bzw. Neubau der Wohnung das Haus autom. steuern. Welche Hersteller, bzw. welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht, da ich noch keine Ahnung habe.
Ich möchte folgende Steuerungen übernehmen

  1. Heizung der Wohung
  2. Licht
  3. Fenster / Türen
  4. Rolladen (Tag/Nacht)
  5. evtl. Steckdosen
  6. Schaltung aus der Ferne (Tel. oder Internet)
  7. Steuerung über evtl. PDA

Vielen Dank für eure Unterstützung

Gruß
Dirk

Hallo,
es ist schwierig, da es mal wieder tausend möglichkeiten gib aber welche ist die beste.
Ich denke einige Eckdaten sollten klar definiert sein.

  1. Können Steuerleitungen verlegt werden oder soll es über Funk sein
  2. Wie flexsible muß es sein.( Neues Gerät neues Stellglied)
  3. Was darf es denn kosten
  4. Wie Umfangreich oder einfach muß die Software sein

Zur allgemeinen Info sei gesagt daß dieser Markt boomt und alle 5 min
was neues kommt.
Es gibt jetzt sogar Stellglieder, die laufen über TCP/IP und sind drahtlos.
So wie ein WLAN für DSL im Haus und sind auch darüber ansteuerbar.
Ich meine im SPS Magazin darüber gelesen zu haben.
http://www.sps-magazin.de/
Eine kleine SPS wäre vieleicht sinvoll, sonst muß der PC ja immer mitlaufen
auch wenn man im Urlaub ist, wegen Fernwartung.

Viel Spass und Gruß

Norbert

  1. Können Steuerleitungen verlegt werden oder soll es über
    Funk sein
  2. Wie flexsible muß es sein.( Neues Gerät neues Stellglied)
  3. Was darf es denn kosten
  4. Wie Umfangreich oder einfach muß die Software sein

Da ich mein Haus kompl. Umbau, sind Kabel / Leitungen kein Thema.
Das System sollte aber für evtl. nachträgliche auf-/nachrüsten können.
Die Software sollte auch über einen PDA via Wlan oder so zu steuern sein. Da diese Artikel noch im kommen sind, würde ich mich so auf 10t. Euro einschießen, mit diesem Betrag sollte man schon etwas vernünftiges bekommen, oder… ??

Gruß
Dirk

Hi,

hierfür gibt es das Instabus-System:
http://www.eib-home.de/instabus_eib_musterhaus.htm
http://www2.automation.siemens.com/intelligent-home/…

nicki

Hallo,
sowas würde ich auch gern mal machen.
Derzeit sind Systeme zur Gebäudeautomation aber noch
horrend teuer und deshalb für private Nutzer noch nicht
interessant.

ich wollte bei meinem Umbau bzw. Neubau der Wohnung das Haus
autom. steuern. Welche Hersteller, bzw. welche Erfahrungen
habt Ihr damit gemacht, da ich noch keine Ahnung habe.
Ich möchte folgende Steuerungen übernehmen

Vor allem solltest Du schon mal an Signalkabel bzw. noch
besser an Leerrohre denken. Das macht später vieles
Leichter! Was man in 10 oder 20 Jahren braucht, ist jetzt
eh noch völlig unklar.

  1. Heizung der Wohung

Ja, und zwar Einzelraumregelung natürlich.
Dazu müßte aber auch die Brennerstauerung geeignet sein.
Nur mit Regelung an den Heizkörpern ist Stückwerk.
Die Regelvetile gehören auch in die Heizungsverteiler.
Da gibt’s wohl schon passende Stellventile.
-> Klimaanlage mit einbeziehen.
-> Frostschutz -> Fermmeldung (z.B. im Winterurlaub)

  1. Licht

Naja, das eher zuletzt nötig.

Aber wenn schon, dann auch gleich diverse
Sensorik und Kommunikation mit integrieren.
-> Klingelanlage,
-> Wechsel.- bzw Freisprecheinrichtung,
-> Überwachungkameras,
-> USV bzw. Notstromeinrichtung
-> Wettermessung und Warnung
-> Semsoren für Wasserschäden / Wassernotabschaltung
-> Feuermelder
-> Aufallüberwachung von Kühltruhen

  1. Fenster / Türen

-> In Verbindung mit Alarmanlage

  1. Rolladen (Tag/Nacht)

Ja, zentrale Steuerung nach Zeit und Witterung.
Dann müssen auch Sensoren an den Rollos installiert werden,
die den Havariefall überwachen.
Kombination mit Alarmanlage ist zweckmäßig

  1. evtl. Steckdosen
  1. Schaltung aus der Ferne (Tel. oder Internet)

Mit sogenannten Embended Internet Servern, also kleine
Controler, die in ein Netzwerk eingebunden werden können.
Das BUS-System ist überhaupt mit das wichtigste an so einer
modernen Gebäudeleittechnik.

  1. Steuerung über evtl. PDA

Das bringt nix. So eine Steuerung muß zukunftsfähig sein
und Stand Alone arbeiten. PC und PDA sind viel zu schnell-
lebig und nicht für dauerbetrieb ausgelegt.
Schaon nach 3 Jahren bekommst Du evtl. kein Ersaztteil mehr
und die Software wird dann schon lange nicht mehr gepflegt.

Steuerung also in einer Steuereinheit, die standardisierte
Schnittstellen hat (da ist auch ein Problem, Standarts
entwickeltn sich erst).
Max. die Fernbedienung und Visualisierung kann mit
externen Recourcen (z.B. PC) gemacht werden.

Eine Sache noch. Wenn man solche teure und aufwendige
Technik installiert, dan sollte man auch was für den
Blitzschutz tun, also nicht Blitzableiter sondern
eine ordentlich gestaffelte Überspannungsschutz angefangen
am Eingang der Hausinstallation.

Gruß Uwi

Muß ehrlich sagen, daß mich das Thema schon seid langem interessiert.
10k € scheinen eine gute Basis wenn man viel selber macht.
Kann das aber nicht genau sagen weil ich die Preise der einzelnen vor
allem neueu Komponenten nicht kenne.
Es kommt ja auch auf die Menge der Stellglieder an.
Wahrscheinlich müssen ja auch diverse Interfaces eingebaut werden, um
z.B. die Heizung zu steuern.
Die Sache steckt halt noch in den Kinderschuhen und man wird um eine
Ing. Leistung nicht rum kommen, da es noch keine Produkte von der Stange gibt.
Das verteuert blöderweise die Sache es sei denn man macht alles selber.
Aber das ist nicht leicht.
Leider bin ich gerade in Spanien am arbeiten sonst würde ich mal so
ein bisschen ausarbeiten. Ich könnte das ja schliesslich auch bei mir
einbauen.
Hast du mal in den Link geschaut und unter Gebäudeautomation geschaut?
Wahnsinn was da abgeht. Allein die richtigen Komponenten zum angemessenen Preiss zu finden dauert ewig.
Bin übernächste Woche wieder in good old Germany. Wenn ich Zeit habe,
werde ich mich mal schlau machen.
Würde es dir was ausmachen, wenn ich dir eine mail schreibe falls ich
eine Frage habe ?

Tschüss
Norbert

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Hallo,
sowas würde ich auch gern mal machen.
Derzeit sind Systeme zur Gebäudeautomation aber noch
horrend teuer und deshalb für private Nutzer noch nicht
interessant.

Das sollte geändert werden. Ich denk drüber nach

Vor allem solltest Du schon mal an Signalkabel bzw. noch
besser an Leerrohre denken. Das macht später vieles
Leichter! Was man in 10 oder 20 Jahren braucht, ist jetzt
eh noch völlig unklar.

Grundsätzlich richtig aber ich denke man sollte wenn TCP/IP fähige
Leitungen nehmen.
Dann hab ich die Möglichkeit billige und flexible Komponenten zu nehmen.
Man kann auch wireless arbeiten. Da gibt es viel Massenware.
Die Steuerung von Stellglieder über TCP/IP ist im kommen.

  1. Heizung der Wohung

Ja, und zwar Einzelraumregelung natürlich.
Dazu müßte aber auch die Brennerstauerung geeignet sein.
Nur mit Regelung an den Heizkörpern ist Stückwerk.
Die Regelvetile gehören auch in die Heizungsverteiler.
Da gibt’s wohl schon passende Stellventile.
-> Klimaanlage mit einbeziehen.
-> Frostschutz -> Fermmeldung (z.B. im Winterurlaub)

  1. Licht

Naja, das eher zuletzt nötig.

Aber wenn schon, dann auch gleich diverse
Sensorik und Kommunikation mit integrieren.
-> Klingelanlage,
-> Wechsel.- bzw Freisprecheinrichtung,
-> Überwachungkameras,
-> USV bzw. Notstromeinrichtung
-> Wettermessung und Warnung
-> Semsoren für Wasserschäden / Wassernotabschaltung
-> Feuermelder
-> Aufallüberwachung von Kühltruhen

  1. Fenster / Türen

-> In Verbindung mit Alarmanlage

  1. Rolladen (Tag/Nacht)

Ja, zentrale Steuerung nach Zeit und Witterung.
Dann müssen auch Sensoren an den Rollos installiert werden,
die den Havariefall überwachen.
Kombination mit Alarmanlage ist zweckmäßig

  1. evtl. Steckdosen

Stimmt die Stellglieder und Messwertaufnehmer sind das Problem
Es gibt zu wenige Standardartikel.
Man müsste vieles umrüsten.
Es kommt hat draf an ob man direkt alles will oder erst mal nur
das wichtige.

  1. Schaltung aus der Ferne (Tel. oder Internet)

Mit sogenannten Embended Internet Servern, also kleine
Controler, die in ein Netzwerk eingebunden werden können.
Das BUS-System ist überhaupt mit das wichtigste an so einer
modernen Gebäudeleittechnik.

  1. Steuerung über evtl. PDA

Das bringt nix. So eine Steuerung muß zukunftsfähig sein
und Stand Alone arbeiten. PC und PDA sind viel zu schnell-
lebig und nicht für dauerbetrieb ausgelegt.
Schaon nach 3 Jahren bekommst Du evtl. kein Ersaztteil mehr
und die Software wird dann schon lange nicht mehr gepflegt.

Steuerung also in einer Steuereinheit, die standardisierte
Schnittstellen hat (da ist auch ein Problem, Standarts
entwickeltn sich erst).
Max. die Fernbedienung und Visualisierung kann mit
externen Recourcen (z.B. PC) gemacht werden.

Die Hauszentrale sollte über SPS gesteuert werden.
Diese könnte man dann über DDE oder OPC Link via Internet oder RAS
Kontrollieren.
Alles offene Systeme.

Eine Sache noch. Wenn man solche teure und aufwendige
Technik installiert, dan sollte man auch was für den
Blitzschutz tun, also nicht Blitzableiter sondern
eine ordentlich gestaffelte Überspannungsschutz angefangen
am Eingang der Hausinstallation.

Interessanter Einwand.
Zudem sollte das System nach einem längeren Stromausfall auch wieder
sauber anlaufen.

Gruß Uwi

Uwi was hältst du den von der Steuerung auf TCP/IP Basis ?

Norbert

Moin Dirk,

die Telekom mischt da nun auch mit:

http://www.telekom3.de/de-p/aktu/12-s/inha/050222-te…

http://www.handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildh…

Gruß

heavyfuel

Hallo,

Uwi was hältst du den von der Steuerung auf TCP/IP Basis ?

Habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was da das richtige ist.

Als Schnittstelle nach außen ist es sicher eine gute
Variante, aber im Haus selber scheint mir der Aufwand
zu groß.
In der Industrie sind für dezentrale Sensoren und
Actuatoren einfachere BUS-Systeme im Einsatz.
Ohne mich über die Vor- und Nachteile jetzt genau schlau
zu machen, würde ich derzeit eher nicht in diese Richtung
gehen.
Es ist aber auch eine Frage der Anwendungschicht.

Zur Vernetzung von Knoten innerhalb des Hauses (also z.B.
Heizungssteurung, Alarmanlage, Licht- und Rollosteuerung
usw. kann TCP/IP auch schon zweckmäßig sein.
Darunter würde ich sagen eher nicht.

Übrigens deutet oben gesagtes schon darauf hin, daß es
nicht „Die Haussteuerung“ geben wird, sondern eher ein
Netzwerk von Komponenten, die StandAlone arbeiten und max.
über eine Zentrale bedient werden bzw. über die zentrale
Daten austauschen oder Meldungen absetzen.

Gruß Uwi

Hallo,

Uwi was hältst du den von der Steuerung auf TCP/IP Basis ?

Habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was da das richtige ist.

Als Schnittstelle nach außen ist es sicher eine gute
Variante, aber im Haus selber scheint mir der Aufwand
zu groß.

Es gibt jetzt Stellglieder, die direkt über Kabel oder WLAN
angeschlossen werden
Hab sie aber auch noch nicht probiert ausser einem COM Port
mit dem kann man direkt von TCPIP auf RS232 gehen.

In der Industrie sind für dezentrale Sensoren und
Actuatoren einfachere BUS-Systeme im Einsatz.

Noch

Übrigens deutet oben gesagtes schon darauf hin, daß es
nicht „Die Haussteuerung“ geben wird, sondern eher ein
Netzwerk von Komponenten, die StandAlone arbeiten und max.
über eine Zentrale bedient werden bzw. über die zentrale
Daten austauschen oder Meldungen absetzen.

Nein. Wenn man z.B. eine SPS hat kann man alles machen.
z.B. an wochentagen um 6h die kaffemaschine anwerfen.

Ich hab aber noch keine Ahnung was mit wem wie Komunizieren kann.

Tschüß

Hallo,

Nein. Wenn man z.B. eine SPS hat kann man alles machen.
z.B. an wochentagen um 6h die kaffemaschine anwerfen.

ja klar, man kann alles damit machen.
Ich aber trotzdem unpraktisch.

Besser sind dezentrale kleinere und selbstständige Einheiten.
Solch ein System ist flexibler, weniger Störanfällig, läßt
sich besser erweitern und spart Verdrahtungsauswand.

Von Wireless-Lösungen halte ich nicht viel. Die sind meist
teurer und auch störanfälliger. Das macht bei Nachrüstung
sicher Sinn, aber wenn man die Möglichkeit hat, sollte man
immer Kabel legen.

Ich hab aber noch keine Ahnung was mit wem wie Komunizieren
kann.

Das ist eben das Problem. Es fehlt an einem stabilen und
zukunftsträchtigen Standard, der auch noch billig ist.
-> Möglicherweise InstaBUS
TCP/IP ist dann eher für den darüber liegenden Layer.
Gruß Uwi

Für den Wohnbau benutzt man hier EIB-Instabus
Dies ist ein Standart den alle Gerätehersteller verwenden.
Jeder neuere Elektromeister kann dir dies installieren, ist Prüfungsteil.
Nahezu jeder Schlater, Steckdoiosen, Heizungsproduktion hat das EIB im Programm.

Ansonsonsten gibt es noch sehr viele nicht alzu ausgereifte Ssteme.
Sogar Microsoft mischt hier gross mit.

Bei EIB hast du den vorteil das du nur übeall 2 Drähte (0,8) für den Bus mitziehst.
Bei Kat5 hast du den Nachteil das du hierfür ein extra Rohr verlegen musst, dies darf nicht zusammen mit einer 230V Leitung verlegt werden.

Falls du aus den Raum München kommst kann ich dir mal Unterlagen leihen oder dir zum kopieren geben.
Habe viel Literatur über alle momentanen Bussysteme.

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