Hallo,
Habe mal ne dumme Frage:
wenn man mit dem Tod eines Tieres nicht klar kommt, dann kann ein Psychologe doch auch nicht helfen, oder?
Weil die wenigsten Psychologen sich doch darein denken können, was so ein Tier für ein Mensch bedeuten kann, oder? Also wie will ein Psychologe dann helfen können?
Die werden dann sicher nur einreden wollen, daß es doch nur ein Tier war u.s.w. oder wie läuft das so?
Danke
Hallo,
wieso sollten sich Psychologen nicht in jemanden hineinversetzen können, der wegen eines verstorbenen Haustiers trauert? Psychologen sind auch Menschen, manche hatten oder haben selbst ein Haustier und manche haben sogar schon einmal um ein solches getrauert.
Beste Grüße
Hallo,
wieso sollten sich Psychologen nicht in jemanden
hineinversetzen können, der wegen eines verstorbenen Haustiers
trauert?:
Beste Grüße
Weil sich ein Mensch, der nie ein Haustier besessen hat, nicht in jemanden hineinversetzen kann. Egal ob Psychologe oder nicht.
Oder sehe ich das falsch?
Hallo,
ich denke, das Thema, um das es geht ist Trauer. Da spielt es keine große Rolle, ob man um ein Tier oder einen Menschen trauert (bitte nicht falsch verstehen! Ich möchte damit auf keinen Fall den Tod eines Menschen „herunterspielen“!). Trauer spielt sich ja nicht nur in Verbindung mit Tod ab, sondern man kann auch z.B. um einen Partner/ eine Beziehung trauern…
Und da denke ich als Laie, dass ein Psychologe sehr wohl helfen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit „es war ja nur ein Tier“ abgetan wird.
Soweit ich weiß, gibt es bestimmte Phasen der Trauer. Ein Profi hat gelernt, wie er durch diese Phasen hindurch helfen kann, unabhängig davon, worauf sich diese Trauer bezieht.
LG
Shannon
Hallo,
Du hast den zweiten Teil meines Postings ignoriert:
Psychologen sind auch Menschen, manche hatten oder haben selbst ein Haustier und manche haben sogar schon einmal um ein solches getrauert.
Weil Psychologen auch Menschen sind und (fast) jeder Mensch die Erfahrung von Trauer gemacht haben dürfte - egal, ob wegen eines Haustieres oder wegen etwas anderem -, kann man Menschen - egal, ob Psychologe oder nicht - nicht pauschal absprechen, daß sie sich nicht in jemanden hineinversetzen können, der wegen eines Haustieres trauert.
Weil sich ein Mensch, der nie ein Haustier besessen hat, nicht
in jemanden hineinversetzen kann.
Magst Du uns sagen, welchen Hintergrund Deine Meinung hat? Trauerst Du gerade um ein Haustier und wirst deswegen von einigen nicht ernstgenommen?
Beste Grüße
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Hallo,
bei uns ist das ganz aktuell, unser Hund ist schwer krank und wird vermutlich nicht mehr lange leben.
Zwei meiner Kinder sind aus ganz anderen Gründen in psychologischer Behandlung. Natürlich habe ich beim letzten Elterngespräch dies zum Thema gemacht, das ist ja auch wichtig zu wissen für die Therapeutin.
Unsere Psychologin hat selbst keine Haustiere und sagt auch ganz offen, dass sie keinen besonderen Bezug zu Tieren habe. Aber sie sagt auch, dass ihr der Effekt, den Tiere haben (können) natürlich bekannt ist.
Es geht um Trauer, und sie nimmt die Trauer um den Hund genauso ernst wie die um Menschen (auch wenn es natürlich Unterschiede gibt, bitte nicht missverstehen), auch ohne eigene Erfahrung damit.
Wenn du meinst, du brauchst es, such dir psychologische Unterstützung.
Alles Gute,
Insel
Hi Nathalie
Wie ich das so sehe, gibt es eigentlich nur eine pragmatische Lösung für dich:
Du musst dir einen Psychotherapeuten suchen, der selber ein Haustier hat, undzwar möglichst ebensolches wie deines.
Das dürfte nicht schwer sein, wenn du eine Telefonliste (erhältlich u.a. bei den Krankenkassen) durchtelefonierst und dein Anliegen vorträgst und den Therapeuten fragst, ob er selber so ein Haustier hat.
Gruß,
Branden