Wenn man es richtig anstellt, ist das - hingegen vieler
Meinungen - kein Problem.
Für den Halter nicht, das ist mir schon klar.
Nein, auch für die Ratten nicht. Wie gesagt, wenn man weiß, was man tut und das Verhältnis Ratte - Mensch von Anfang an richtig aufgebaut wurde.
Wie meinst du denn das, sehr auf dich bezogen? Oder meinst du
einfach nur, dass du dich viel mit ihnen beschäftigt hast.
Ist das Gleiche. Ich habe sie von klein auf nicht nur auf reine Käfighaltung beschränkt, sondern gab ihnen erst ein spezielles Zimmer und mittlerweile die ganze Wohnung als zeitlich beschränkten Auslauf.
Zusätzlich habe ich mich jeden Tag sehr intensiv mit ihnen auseinandergesetzt - spielen, beschäftigen, schmusen, rumtragen (z.B. sehr beliebt ist es, während des Wohnungsputzes auf mir rumzuklettern oder auf dem Staubsauger spazieren zu fahren *g*).
In der Anfangszeit schliefen sie teilweise sogar bei uns im Bett, was wir dann aber wieder unterbinden mussten, weil sie meine Bettdecke als Nestbaumaterial benutzen 
Ich nehme sie sehr
oft mit zum Spazieren mit den Hunden, natürlich nur im Sommer
und nur im Doppelpack. Das funktioniert sehr gut.
Aber was haben denn die Ratten davon?
Sie kommen raus an die Sonne (was sehr wichtig ist für die Gesundheit, falls du das nicht weißt), sehen neue Dinge, uvm.
Wo sind sie denn dann?
Versteckt in deinem Pullover?
Das kommt drauf an, welche Temperaturen draußen sind. Mitgenommen werden sie ohnehin nur, wenn es warm aber nicht zu heiß ist, der Wind nicht zu stark ist und es natürlich nicht regnet oder Ähnliches.
Ich habe eine Bauchtasche, in der sie sich hauptsächlich aufhalten, Kopf und Vorderpfötchen oben raus, damit sie alles mitkriegen.
Die Kleine bevorzugt es eigentlich, auf dem Rücken meines Hundes zu sitzen, aber draußen darf sie das nicht, da es mir zu gefährlich ist.
Ich achte sehr darauf, dass es den Tieren auch gefällt, von den Fünfen gibt es zwei, die nicht gerne mit raus gehen. Die bleiben dann auch zu Hause.
Die andern drei hingegen, gehen sehr gerne mit. Sie sind ja fast wie Hunde, sobald ich die Bauchtasche anlege, krabbeln sie an mir hoch und nehmen gleich mal ihren Stammplatz ein. Spätestens daran erkenne ich, dass sie gerne mit dabei sind.
Auch bei Ratten gibt es Zeichen für Streß, man muss sich nur etwas mit Körpersprache auseinandersetzen bzw. seine Tiere einfach gut kennen. Würde ich merken, dass es ihnen zu viel wird, würd ich es nicht machen.
Ich meine nicht handscheu, sondern viele wollen nicht gerne
gestreichelt werden
Dann kenne ich wohl die falschen Ratten…
jedenfalls nicht so, wie es sich der
Mensch ja meistens wünscht, nämlich ein bisschen länger als
ein paar Sekunden, nicht nicht nur so ganz vorsichtig mit
einer Fingerspitze.
Ich kenne es von Ratten hier ähnlich wie von Katzen. Mal liegen sie abends 'ne halbe Stunde bei mir und lassen sich „das Öhrchen kraulen“, ein anderes mal sind sie halt grade sehr beschäftigt und haben nicht mal Zeit, kurz „hallo“ zu sagen…
Handzahm ja, was ja aber nicht bedeuten muss, dass sie gern
gestreichelt werden.
Eine Ratte kann sehr liebesbedürftig sein und auch sehr zärtlich in der Interaktion mit dem Menschen. Der größte Liebesbeweis, den mir meine Ratten schenken, ist zärtliches Knabbern am Ohrläppchen oder der Lippe. Ein bisschen widerlich wird’s dann, wenn sie mir das Ohr putzen wollen
)
Vielleicht spreche ich ja nur für meine Tiere, aber diese lassen sich sehr gerne streicheln - aber eben nur dann, wenn sie es grade wollen.
Sehr, sehr blöde Idee und reine Klischeehascherei.
Ok, du kannst mich also nicht leiden und willst mich ärgern.
Ich kenn dich nicht und ich bin sicher nicht hier, um wen zu ärgern.
Sollte das so rübergekommen sein, tut’s mir leid.
Nur finde ich es gefährlich, wenn man Ratschläge über ein Thema erteilt, über das man nur vom Hören Sagen Bescheid weiß.
Und wenn sie sehr klein sind, ist es auch nicht
ganz so schlimm, wenn sie nicht so gut erzogen sind.
Bei diesem Satz stellt es mir die Nackenhaare auf…
Reg dich ab, ich hab doch dazugeschrieben, dass sich dazu noch
ein Hundekenner äußern sollte.
Bei so einem Thema kann ich mich nicht wirklich abregen, denn ich weiß, was bei so unüberlegten Anschaffungen rauskommen kann.
Und auch kleine Hunde leiden im Tierheim.
Sandra