in paar Gedanken zur Katze
Nach 3 Wochen „(mit-)Katzenleben“ habe ich auch ganz schön viel nachgedacht über Katzen so im allgemeinen.
Habt ihr euch auch schon mal gedacht, daß eine Katze als Haustier eigentlich „zwei Seelen“ hat? Ist es nicht wie ein brisanter Widerspruch, daß dieses schmusende sanfte Tier, das einem so viel Liebe entgegenbringt, das man hätschelt und „Mutziputzi, cutie, mei wie lieb“ nennt, eigentlich ein Raubtier ist? Die Katze ist wirklich ein „natural born killer“. Ihr ganzes Wesen ist auf Jagen, Verfolgen, Angreifen und letzlich Töten ausgerichtet. Ihr ganzer Körper ist wie perfekt dafür gemacht: Lautlose Pfoten, riesige Ohren und Augen, biegsamer Körper, tödliche Krallen und Reißzähne. Wie besessen spielt sie mit Spielzeugmäusen (und überhaupt allem was sich bewegt), gibt niemals auf, selbst wenn ich das „Tierchen“ in einer Kartonbox verstecke. Sie haben solchen Spaß am Jagen, blühen dabei richtig auf! Sie brauchen es wie Wasser, Schlaf und Futter.
Darüberhinaus sind meine zwei gerettete Streuner, d.h. ihre Eltern waren höchstwahrscheinlich Bewohner der Straßen und Müllcontainer - richtige „Survivors“!
Denkt ihr auch darüber nach? Ich finde, daß gerade das das Besondere an einer Katze ist! Manchmal sehe ich in ihre Augen und schaudere dabei: Das Wilde, Ungezähmte, Unberechenbare, das Raubtier ist immer irgendwo da drin. Ich finde das faszinierend.
Anhängend ein Bild. Ist eine Nahaufnahme von Mona:
http://www.datafox.org/temp/tiger1.jpg
Das sieht doch aus wie ein „richtiger“ Tiger, nicht wahr? Seht euch diese Augen an! Da ist fast kein Unterschied zu Löwen, Pumas, Tigern, Leoparden.
Was denken andere Katzeneltern darüber? Sind diese Gedanken abwegig, normal, interessant, langweilig? Habt ihr sie auch bzw. gehabt?
Gruß
dataf0x


